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Artikel Tagged ‘zinswucher’

Gläubiger rauben Griechenland aus

21. November 2013 / Aufrufe: 1.683 4 Kommentare

Das von den Gläubigern Griechenlands eingefädelte Programm stellt nüchtern betrachtet nichts anderes als einen perfiden Diebstahl dar.

Die Weise, auf die Zinswucherer ihre Geschäfte auf dem Markt regeln, ist bekannt: Sie „helfen“ mit Krediten aus, die unmöglich fristgerecht und verzinst zurückgezahlt werden können. Den Krediten vorhergegangen sind Voreintragungen (Memoranden – Kreditverträge), deren Einhaltung … durchtrainierte Geldeintreiber übernehmen. So viel zum „Milieu“ … .

Bei den internationalen Beziehungen sind die Dinge – wie inzwischen die gesamte griechische Gesellschaft feststellt – noch schlimmer: Die Gläubiger Griechenlands haben den Zinswucher auf ein solches Niveau entwickelt, das Chicagos Mafiosi wie Sonntagsschüler aussehen lässt. Sie haben es sogar fertiggebracht, bei ihren Geschäften das Gesetz auf ihrer Seite zu haben! Einschüchterungen und gebrochene Knochen stehen nicht auf ihrem Menü. Wenn nötig, „servieren“ sie schon mal einen Premierminister ab, setzen einen anderen ein und halten im übrigen mit ihren Leuten die gesamte Verwaltung des Staats unter erdrückender Kontrolle.
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Grenzen der Unterwerfung in Griechenland

12. Juli 2013 / Aktualisiert: 21. Juli 2013 / Aufrufe: 1.022 10 Kommentare

Premierminister Antonis Samaras spricht gerne von einer griechischen Succes Story, die jedoch eher einen Erfolg der Gläubiger darstellt, die ihre Kredite recyceln.

Sie schreiten zu Auflösungen, Ausverkäufen, Entlassungen vom Fleck weg! Es ist die Zweier-Regierung, die Regierung Samaras – Venizelos, die Regierung ND und PASOK, die Regierung, die von den Parteien gebildet wurde, die sich bei den Wahlen ihrer Stimmen versicherten, indem sie die Menschen plump betrogen und eine „Neuverhandlung des Memorandums“ und „keinerlei weitere Maßnahmen“ versprachen. Es sind diejenigen, die regieren und dabei vergessen, dass sie Rechenschaft schuldig sind – nicht gegenüber Schäuble und der Zinswucherer-Clique der Gläubiger, sondern gegenüber dem Volk.

Es ist offensichtlich, dass welches kommunikative Spielchen auch immer bezüglich der Tranche veranstaltet wird, der sich die ehrenwerten Herren des von PASOK und Nea Dimokratia beherrschten neoliberalen Griechenlands versichert haben, keinerlei Eindruck zu schaffen vermag. Es sind viele, denen bewusst wird, wie viel die neue Tranche des neuen Kredits kostet, die höchstwahrscheinlich in Raten ausgezahlt werden wird, damit andere Raten diverser älterer Kredite getilgt werden.
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Zinswucher in Kfz-Pfandhäusern in Griechenland

27. September 2012 / Aufrufe: 405 1 Kommentar

Das Entwicklungsministeriums in Griechenland warnt die Verbraucher vor Praktiken der Kfz-Pfandhäuser und empfiehlt, sich an die staatliche Pfandbeleihung zu wenden.

Die Behörde des Verbraucher-Ombudsmanns in Griechenland stellte in Kfz-Pfandhäusern Praktiken des Zinswuchers fest und übermittelte nach den Ermittlungen die einschlägige Akte an die Staatsanwaltschaft, das Sonderdezernat für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) und die Schwarzgeld-Behörde.

Bei einer Pressekonferenz des Staatsekretärs des Entwicklungsministeriums Thanasis Skordas und des Verbraucher-Ombudsmanns Evangelos Zerveas wurden enthüllende Einzelheiten über die Arbeitsweise dieser Unternehmen gegeben. Laut Herrn Zerveas kann der jährliche Zinssatz bis zu 150% erreichen, während der Eigentümer, der sein Fahrzeug verpfändet, Erpressungen und Belastungen zum Opfer fallen kann, von denen er vorab keine Kenntnis hatte.
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Kriminelle Organisationen in Thessaloniki in Griechenland ausgehoben

21. Januar 2012 / Aktualisiert: 22. Januar 2012 / Aufrufe: 1.000 3 Kommentare

In Griechenland wurden vier mafiöse Organisationen ausgehoben, die in der Region von Thessaloniki jahrelang einschlägige kriminelle Aktivitäten entwickelt hatten.

In Thessaloniki wurden in einer gigantischen Aktion der Kriminalpolizei zur Aushebung vier krimineller Organisationen, die in der Region jahrelang im großen Stil Verbrechen wie Betrug, Erpressungen, Zinswucher und Legalisierung von Einkünften aus kriminellen Aktivitäten ausübten, dreiundfünfzig – zum Teil über jeden Verdacht erhaben erscheinende – Personen festgenommen, zu denen unter anderen ein höherer Amtsträger der SDOE Thessaloniki, ein bekannter Journalist der staatlichen Sendeanstalt ET3, leitende Bankangestellte, Polizeibeamte, Finanzbeamte, Rechtsanwälte und Angestellte des Fußballvereins PAOK zählen.

Die polizeiliche Unternehmung begann bereits gegen Ende Mai 2011 unter Mitwirkung auch des griechischen Geheimdienstes (EYP), der mit dem bekannten „Abhör-Köfferchen“ zu den Observationen beitrug, und am vergangenen Dienstag (17. Januar 2012) zu den in Rede stehenden Massenverhaftungen führte. Von den 53 verhafteten Personen sollen fünf die „Gehirne“ der kriminellen Organisationen sein. Bezeichnenderweise galten deren Aktivitäten seit Jahren als „offenes Geheimnis“, jedoch soll es bisher (möglicherweise nicht nur … ?!) an Beweisen gemangelt haben, um gegen die skrupellosen Gangster vorgehen zu können.
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Zinswucherer in Griechenland aufgedeckt

11. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Januar 2012 / Aufrufe: 527 5 Kommentare

In Griechenland wurde ein Ring privater Geldverleiher aufgedeckt, die jahrelang Wucherkredite vergeben und sich illegal um viele Millionen Euro bereichert haben sollen.

Die griechischen Polizeibehörden befinden sich vor einem beeindrucken Fall der Aktivität von Zinswucherern in Attika und Westgriechenland. Eine Gruppe wenigstens sechs bis sieben „geachteter“ Privatleute, unter denen sich ein bekannter Athener Taxi-Händler und zwei ehemalige Polizeibeamte befinden, soll in Attika, Ätolokarnania und Lefkada über viele Jahre ein ausgedehntes System des Geldverleihs gegen horrende Zinsen geschaffen und dutzende Opfer um viele Millionen Euro ausgenommen haben. In der Gruppe der Zinswucherer profilierten sich auch ein … Viehhirte aus Vonitsa sowie ein Tierfutterhändler.

Laut den während der letzten Tage von der Polizeidirektion Lefkada zusammengetragenen Daten soll die Bande der Zinswucherer über eine Reihe von Jahren aktiv gewesen und von einem bekannten Taxi-Händler in Athen finanziert und mit Bargeld versorgt worden sein. Parallel soll in der Sache eine zentrale Rolle ein ehemaliger Polizeibeamter gespielt haben, der in Westgriechenland bedienstet und wegen einer Korruptionsangelegenheit aus dem Dienst entlassen worden war.
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