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Artikel Tagged ‘zigarettenschmuggel’

Krise ließ Zigaretten-Schwarzhandel in Griechenland aufblühen

12. Dezember 2015 / Aufrufe: 544 Keine Kommentare

Wirtschaftskrise und enorme Besteuerung führten in Griechenland zu einem rapiden Anstieg des Schmuggels und Schwarzhandels mit illegalen Zigaretten.

Der Konsum illegaler Zigaretten präsentiert in Griechenland einen konstant ansteigenden Verlauf und von 12,6% im Jahr 2010 tangierte er 2013 rund 23% (gegenüber 15,9% im Jahr 2011 und 18,8% im Jahr 2012), was auch das „phänomenale Paradox“ der letzten fünf Jahre erklärt, dass der offizielle Zigaretten- und Tabakmarkt eine Reduzierung um ungefähr 45% verzeichnet, der Konsum jedoch insgesamt konstant bleibt.

Die Haushaltsverluste aus dem Tabakschwarzhandel nehmen schrittweise zu und werden gemäß konservativen Einschätzungen für dieses Jahr auf ungefähr 650 Mio. Euro veranschlagt. Der Staat nahm aus der Tabaksteuer 2009 ungefähr 4 Mrd. Euro und 2014 weniger als 2,5 Mrd. Euro ein.
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Griechenlands Finanzministerium bekommt Röntgen-Scanner

10. Dezember 2015 / Aufrufe: 652 Keine Kommentare

Der Zigarettenhersteller Papastratos schenkt dem Finanzministerium in Griechenland einen mobilen Röntgen-Scanner zur Verfolgung des Schwarzhandels mit Tabakprodukten.

Das Finanzministerium in Griechenland wird mit einem mobilen Röntgen-Scanner zur Bekämpfung des illegalen Schwarzhandels mit Tabakprodukten, des Schmuggels und der Steuerhinterziehung ausgerüstet.

Der griechische Finanzminister Tryfonas Alexiadis unterzeichnete die Genehmigung der von Seite der (2003 von der Philip Morris übernommenen) „Papastratos Zigaretten-Industriebetrieb Aktiengesellschaft“ (Papastratos Cigarette Manufacturing Company) erfolgende Schenkung eines mobilen Systems zur Kontrolle von Fahrzeugen und Warencontainern mit Röntgenstrahlen.
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Griechenland – Spielwiese der Schwarzhändler

20. Oktober 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 988 Keine Kommentare

Eine „Party“ mit Milliarden Euro haben die Schwarzhändler an den Grenzen Griechenlands gefeiert, wo die Kreise über wenigstens ein Jahrzehnt ungestört agieren.

Treibstoff, Spirituosen, Zigaretten, sehr teure handgeknüpfte Teppiche, Lederwaren, Kleidung, aber sogar auch ganze Ladungen mit Zement, Kacheln und kompletten Kücheneinrichtungen passieren illegal die Zollstationen, um dann auf den griechischen Markt geworfen zu werden und die Schwarzhändler reich zu machen. „Wir sprechen von Grenzen so löchrig wie ein Sieb„, gesteht ein höherer Funktionär des Dezernats für Wirtschaftsverbrechen ein.

Zu einer Stunde, wo der Finanzstab der griechischen Regierung darum kämpft, mit der Troika das Paket schmerzhafter Maßnahmen in Höhe von 13,5 Mrd. Euro für die beiden Jahre 2013 – 2014 zu schnüren, welches blutige Kürzungen bei den Renten, Löhnen und Sozialleistungen, aber auch neue Steuern bringt, entgehen dem Staat ungeheure Summen durch den Schwarzhandel. Die Kontrollmechanismen vermögen nicht, der „Mafia“ der Schwarzhändler zu begegnen, und die Regierungen haben während all der Jahre fast nichts getan, um das Problem einzuschränken.
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Halbe Million Päckchen illegaler Zigaretten in Griechenland beschlagnahmt

17. August 2012 / Aufrufe: 208 Keine Kommentare

In Griechenland beschlagnahmte die Polizei in Thessaloniki mehr als eine halbe Million Päckchen illegaler Zigaretten und nahm vier Personen fest.

Konkret wurden 4 Männer im Alter von 50, 53, 68 und 77 Jahren verhaftet, zu deren Lasten ein Strafverfahren wegen Verletzung der Zollordnung eingeleitet wurde.

Wie aus den polizeilichen Ermittlungen hervorging, verbrachte und vertrieb der 53-Jährige Zigarettenpäckchen, welche nicht die spezielle Verbrauchssteuerbanderole des griechischen Fiskus trugen und die er im weitläufigeren Gebiet von Thessaloniki sowohl persönlich als auch mittels dritter Personen in Umlauf brachte.

Die Bande wurde ausgehoben, als am Dienstagmittag (14 August 2012) Polizeibeamte den 53-Jährigen mit seinem Pkw im Zentrum von Thessaloniki ausmachten und den Pkw durchsuchten, in dem sie 5 Zigarettenpäckchen ohne Steuerbanderole fanden. Bei einer anschließend durchgeführten Durchsuchung in einem Lagerraum im Bezirk Evosmos wurden 181 Kartons gefunden und beschlagnahmt, die insgesamt 123.600 Päckchen Zigaretten enthielten, während bei der Durchsuchung der Wohnung des 53-Jährigen in Ampelokypi 75 Zigarettenpakete gefunden und beschlagnahmt wurden.

Im weiteren Verlauf erfolgte eine Durchsuchung in einer Wohnung im Bezirk Stavroupoli, wo seine drei Komplizen wohnten und weitere 749 Kartons mit 385.750 Päckchen illegaler Zigaretten gefunden wurden.

Insgesamt wurden 509.430 Pakete Zigaretten gefunden und beschlagnahmt. Die verhafteten Männer werden dem Staatsanwalt des Strafgerichts Thessaloniki vorgeführt werden.

(Quelle: To Vima)

Zigarettenschmugglerbande in Griechenland ausgehoben

29. Juni 2012 / Aufrufe: 185 Keine Kommentare

In Griechenland hob die Hafenpolizei von Santorin eine Schmugglerbande aus, die große Mengen illegaler Zigaretten verschob.

Laut der Hafen- und Küstenpolizei wurden im Hof eines Hauses in der Nähe des einsamen Strandgebiets Pori auf Santorin, ungefähr 10 Kilometer südöstlich von Fira, zwei mit illegalen Zigarettenstangen beladene Lastwagen gefunden worden. Gemäß einer ersten Zählung befanden sich auf dem einen der beiden Lkw 102.000 Pakete Zigaretten.

Am Strand des Gebietes wurden ebenfalls zwei Personen ausgemacht und verhaftet, die ersten Informationen zufolge auf ein Schlauchboot warteten, in dem sich sechs Rumänen befanden und welches auf offener See von einem Boot der Hafenpolizei aufgebracht wurde. In der Sache sind bisher die sechs Rumänen, ein Grieche und Kasachstaner verhaftet worden.

(Quelle: Zougla.gr)

Vier Millionen Pakete illegaler Zigaretten in Griechenland beschlagnahmt

6. Januar 2010 / Aufrufe: 149 Keine Kommentare

Beamte der Drogenfahndung der griechischen Küstenwacht setzen bei Euböa einen Frachter mit fast vier Millionen Paketen illegaler Zigaretten fest.

In Auswertung einschlägiger Informationen, die den Beamten der Abteilung für Drogenfahndung der griechischen Küstenwacht bereits seit Tagen vorlagen, lauerten sie dem verdächtigen Frachter zwischen den Ägäis-Inseln Skiathos und Skopelos bei Euböa auf. Der Frachter wurde aufgehalten und zu einem Kurswechsel nach Edopsos (Ädipsos) gezwungen, wo dann die Kontrolle der Ladung begann.

In acht Containern befanden sich insgesamt 7.900 große Kartons, die wiederum 395.000 Pakete mit insgesamt 3.950.000 Schachteln illegaler Zigaretten enthielten.

Gemäß ersten Schätzungen belaufen sich die entgangenen Abgaben an den griechischen Fiskus auf über 3 Millionen Euro. Das Frachtschiff und die illegale Ladung wurden von den griechischen Behörden beschlagnahmt. Die 11 russischen Besatzungsmitglieder des Frachters werden dem Staatsanwalt Chalkida vorgeführt werden.