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Artikel Tagged ‘zigarettenpreis’

Zigaretten-Schwarzhandel in Griechenland explodiert

11. September 2013 / Aufrufe: 1.543 1 Kommentar

Infolge der wiederholten Erhöhungen der Zigaretten- und Tabaksteuer in Griechenland hat der Schwarzhandel mit Zigaretten 20 Prozent des Marktvolumens erreicht.

Wegen der Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten speziell während der letzten drei Jahre verzeichnete der Schwarzhandel mit Zigaretten in Griechenland einen explosiven Anstieg, der zur Folge hat, dass derzeit ungefähr 20% der konsumierten Zigaretten illegal (sprich unverzollt und unversteuert) sind.

Enthüllend bezüglich des Ausmaßes, den der Zigaretten-Schwarzhandel in Griechenland angenommen hat, ist eine Untersuchung, die das Zentrum für Wirtschaftsplanung und Forschung (KEPE) auf Basis von Daten der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) und der Tabakindustrie ab 2010 – also als die Erhöhung der Tabakbesteuerung begann – und nachfolgend durchführte.
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Erhöhung der Zigarettenpreise in Griechenland

9. November 2012 / Aufrufe: 6.416 5 Kommentare

Eine Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten in Griechenland führt zu einer erneuten Erhöhung der Preise für Zigaretten um bis zu 1 Euro pro Päckchen.

Die erneute – und zwar innerhalb von zweieinhalb Jahren vierte aufeinanderfolgende! –  Erhöhung der Zigarettenpreise setzt in Griechenland den Zigarettenmarkt „in Brand“. Infolge einer Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten werden die Kategorien der „billigen“ und „mittleren“ Zigaretten vom Markt verschwindenund fortan die Kategorie der „teuren“ Zigaretten vorherrschen, die derzeit für ab 3,70 Euro pro Päckchen verkauft werden.

Das neue Besteuerungssystem bringt Erhöhungen von bis zu 1 Euro bei der Schachtel Zigaretten und dem Tabak. Der Preis der „billigen“ Zigaretten wird 3,30 Euro pro Päckchen übersteigen, die „mittleren“ werden von derzeit 3,20 Euro auf bis zu 3,80 Euro steigen. Einen besonders harten Schlag erfährt laut Unternehmensfaktoren der Tabak, der in den letzten zwei Jahren seinen Marktanteil vervierfacht hatte.

Der Preis des derzeit für 4,30 Euro verkauften Päckchens mit 25 Gramm Tabak wird mit dem neuen Modus der Berechnung der Tabaksteuer bis zu 5,50 Euro erreichen. Entsprechend wird das Päckchen Tabak mit 20 Gramm 4,30 Euro kosten, gegenüber derzeit 3,30 Euro.

Der Präsident des Verbands der griechischen Tabakindustrie, Herr Spyros Flegkas, sprach gegenüber der Zeitung „Ethnos“ von „einer skandalösen Bestimmung, welche die Stärkung der multinationalen Gesellschaften zum Ziel hat, während sie im selben Augenblick die inländischen Tabakindustrien heimsucht, von denen sehr wahrscheinlich ist, dass zwei von drei zur Schließung gezwungen werden.

In einem Schreiben an die Abgeordneten führt Herr Flegkas an, dass die Erhöhung der Besteuerung die Zigaretten belastet, deren Einzelhandelspreis von 2,80 Euro bis 3,80 Euro pro Päckchen beträgt, während es für die Zigaretten, deren Einzelhandelspreis über 3,80 Euro liegt, auf Basis der neuen Besteuerung Senkungen geben wird.

Internationale Zigarettenmarken importierende Faktoren vertreten, einen Schaden von vielen Millionen Euro aus dem Vertrieb von ihren Lagerbeständen an Zigaretten und Tabak zu Einzelhandelspreisen erleiden zu werden, die niedriger sind als der Wert der Steuer, die sie an den Staat abführen müssen. Ebenfalls prognostizieren sie einen steilen Anstieg der illegalen Zigaretten und geringere Einnahmen des Staates aus dem legalen Markt.

(Quelle: Imerisia)

Erneute Preiserhöhung bei Zigaretten in Griechenland

28. Oktober 2010 / Aufrufe: 911 Keine Kommentare

Eine Änderung bei der Tabaksteuer in Griechenland wird bei Zigaretten vermutlich zu erneuten Preiserhöhungen von bis zu 20 Cent je Päckchen führen.

Die Neugestaltung der Erhebung der Tabaksteuer / Verbrauchsteuer auf Zigaretten wurde am Dienstag (26.10.2008) im Rahmen eines Treffens der Vertreter des Tabakhandels mit dem Staatssekretär der Wirtschaftsministeriums D. Kouselas abgesprochen. Weiter wurde den Vertretern der Branche eine gesetzlich geregelte Mindesthandelsspanne zugesagt.

Konkret wurde vereinbart, den Satz der fixen Basissteuer auf Tabakprodukte von derzeit 10% auf fortan 20% zu erhöhen und den Satz der Verbrauchsteuer auf Zigaretten von aktuell 67% auf unter 65% zu senken. Diese Änderung wird sich in Preiserhöhung im Bereich von 10 – 20 Cent pro Päckchen niederschlagen.

Die Änderung der Besteuerung von Zigaretten wurde von Seite des Wirtschaftsministeriums für notwendig erachtet, weil trotz der im Jahr 2010 in kurzer Folge insgesamt drei verfügten Erhöhung der Tabaksteuer in Griechenland der Fiskus nicht die erhofften Mehreinnahmen erzielte. Zu dem Ausbleiben der erwarteten Einnahmen aus der Tabaksteuer trug unter anderem auch die Strategie der Tabakindustrie bei, dem Verlust von Marktanteilen durch selektive Preissenkungen entgegen zu wirken. Während der vergangenen fünf Monate Juni – Oktober 2010 ging in Griechenland der Absatz von Zigaretten global um 20% und bei den teureren Marken sogar um 25% zurück.

Die erneute Erhöhung der Zigarettenpreise aufgrund der anstehenden Änderung bei der Besteuerung gilt als gegeben und wird sich bei den teureren Marken vermutlich in Endpreisen von wenigstens 4 Euro pro Päckchen niederschlagen. Die endgültige Regelung wird in einen Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums aufgenommen werden, der gegen Ende November dem Parlament vorgelegt werden soll.

Preiskampf bei Zigaretten in Griechenland

12. August 2010 / Aktualisiert: 31. August 2010 / Aufrufe: 1.757 Keine Kommentare

Der Zug der Philip Morris, in Griechenland ein Kleinpaket Marlboro für 3 Euro auf den Markt zu bringen, gilt als casus belli für die Konkurrenten, die entsprechend reagieren wollen.

Die rigorose Erhöhung der Zigarettensteuer in Griechenland hat etliche Konsumenten offensichtlich dazu bewegt, auf billigere Marken umzusteigen oder / und den Konsum einzuschränken: nach den letzten Steuermaßnahmen verzeichnete die Branche erneute Umsatzrückgänge von bis zu 20 Prozent.

Einerseits würde die Tabakindustrie den Preis für ein Paket Zigaretten gerne über 4 Euro halten, um auch weiterhin zufriedenstellende Gewinne zu erzielen, was sinngemäß ebenfalls für den Groß und Einzelhandel gilt. Andererseits scheinen jedoch auf dem griechischen Markt aufgrund der tiefen Rezession einfach keine weiteren Preiserhöhungen durchsetzbar zu sein.
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