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Fiskus in Griechenland verlängert inoffiziellen Zahlungsstopp

18. April 2012 / Aufrufe: 361 Kommentare ausgeschaltet

Der Fiskus in Griechenland schreitet entgegen den Auflagen der Troika auch weiterhin nicht zur Begleichung der Verbindlichkeiten an den privaten Sektor.

Die Schulden der öffentlichen Hand an die Privatleute nehmen zu und verursachen ein Schulden-Domino, das auf die gesamte Kette der Wirtschaft übergreift. Trotz der Versprechungen, aber auch der Auflagen der Troika zum Abbau der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus wird die Lage für alle, die von dem griechischen Staat Geld zu erhalten haben, von Monat zu Monat erdrückender, da sich im vergangenen Februar die Schulden der öffentlichen Hand auf 6,3 Mrd. Euro bzw. 400 Millionen Euro mehr als im Vormonat beliefen.

Laut der Sonntagsausgabe der Zeitung „Ethnos“ handelt es sich um Schulden, welche die Ministerien und die öffentlichen Träger, die lokale Selbstverwaltung, die Krankenhäuser, die Sozialversicherungsträger und die übrigen staatlichen juristischen Personen angehäuft haben und deren Nichtbegleichung das Resultat hatte, dass auf Ebene der Zentralregierung ein Überschuss von 2,17 Mrd. Euro auftritt. Den Herstellerfirmen schuldet der Fiskus ungefähr 1,5 Mrd. Euro, während allein die für das Jahr 2011 immer noch nicht an die Exportunternehmen erstattete MwSt. ebenfalls 1,5 Mrd. Euro erreicht.
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