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Artikel Tagged ‘zentralbank’

Merkels Trick, die Verschuldung den Griechen aufzubürden

26. Mai 2012 / Aktualisiert: 23. Juni 2015 / Aufrufe: 5.645 34 Kommentare

Laut einem Bloomberg-Artikel waren die Rettungspakete für Griechenland zur Rettung der deutschen Banken und Steuerzahler und nicht zur Rettung der Griechen bestimmt.

Könnte sich die bekannte Geschichte über die bösen Griechen, die den guten Deutschen auf der Tasche liegen, gar nicht so, sondern genau andersherum verhalten? Könnte die Krise auf dem Fehler der Banken beruhen, mehr zu verleihen als sie verkraften konnten, und könnten die Rettungspakete der Weg gewesen sein, damit die Banken nicht für die Kosten dieses Fehlers einstehen?

In der heutigen (23/24 Mai 2012) Kolumne „Bloomberg View“, die von den Redakteuren der Agentur unterzeichnet ist, wird erklärt, dass ein aufmerksamer Blick auf die Kapitalbewegungen in Europa und die Bilanzen der Zentralbanken beweist, dass die Griechenland gewährten und mittels der Memoranden gewährleisteten Rettungspakete nicht die Griechen, sondern die deutschen Steuerzahler und die deutschen Banken retten. Als sich nämlich die Europäische Union und die Europäische Zentralbank sputeten, die von der Krise heimgesuchten Länder zu retten, boten sie den deutschen Banken die Möglichkeit, ihr Geld zurück zu erhalten, merkt die Agentur an.

Es sei angemerkt, dass nachstehender Text eine griechische Publikation reflektiert, am Ende des Beitrags jedoch auch die primäre englischsprachige Quelle verlinkt ist
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Griechische Bank dementiert Abhebungslimit

20. Mai 2012 / Aufrufe: 280 Kommentare ausgeschaltet

Die Zentralbank in Griechenland dementiert kategorisch, ein Limit für Geldabhebungen und Auslandsüberweisungen zu planen.

In einer Bekanntmachung dementiert die Griechische Bank (Τράπεζα της Ελλάδος) kategorische einen Artikel in der Sonntagsausgabe (19 Mai 2012) der Zeitung Proto Thema (Πρώτο Θέμα), laut dem die Einführung eines Limits für Bankabhebungen und Beschränkungen bei dem Transfer von Kapital ins Ausland geplant sei.

(Quelle: in.gr)

EZB dementiert Finanzierungsstopp für Banken in Griechenland

19. Mai 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 324 Kommentare ausgeschaltet

Die Europäische Zentralbank dementiert diverse Medienberichte, laut welchen den Banken in Griechenland die weitere Finanzierung verweigert werden soll.

Hauptthema der Sitzung des Vorstands der Europäischen Zentralbank (EZB) war das griechische Problem, und zwar speziell angesichts der Fakten, welche einen steilen Anstieg des Kapitalabzugs von den griechischen Banken infolge der Ängste zeigten, das Land werde möglicherweise aus der Eurozone ausscheiden.

Griechische Bankiers veranschlagen die Höhe der während der beiden ersten Tage der Woche (sprich am Montag und Dienstag nach den Parlamentswahlen am Sonntag, dem 06 Mai 2012) von den griechischen Banken abgezogen Einlagen auf etwa 1,2 Milliarden Euro. Den enormen Kapitalabfluss hatte im Rahmen seiner Begegnungen mit den politischen Führern zu Bildung einer Regierung bereits auch Staatspräsident Karolos Papoulias in einem dramatischen Appell unterstrichen.
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Plan zur Abwendung der Staatsinsolvenz in Griechenland

15. Mai 2012 / Aufrufe: 1.215 9 Kommentare

In Griechenland arbeiten Zentralbank und Finanzministerium an einem Plan zur Abwendung eines völligen Zahlungsstopps und der internen Staatsinsolvenz.

Die Griechische Bank und das Finanzministerium schreiten zur Ausarbeitung eines Notfallplans zur Abwendung einer internen Insolvenz, falls die Hilfe aus Europa unterbrochen wird. Zuverlässige Quellen des Wirtschaftsstabs und Amtsträger der staatlichen Rechnungszentrale erachten als sicher, dass die Hilfszahlungen der Europäer und des Internationalen Währungsfonds (IWF) an Griechenland „einfrieren“ werden, bis eine Regierung gebildet und die Kommunikation mit Brüssel und Washington wieder hergestellt wird.

Die selben Quellen betonen, dass die monatlichen Bedürfnisse für die Zahlung von Gehältern, Renten und Arbeitslosen- und Sozialhilfen 4 Mrd. Euro übersteigen und für diesen Zweck verfügbare Mittel bis Ende Juli vorhanden sind. Die Bedürfnisse der IKA und des OAEE für die Zahlung von Renten steigen sogar von Monat zu Monat wegen der Welle der Pensionierungen an, die bei Arbeitnehmern beobachtet wird, welche einen Rentenanspruch haben und ihre Arbeit verlieren. Um den erhöhten Bedürfnissen der Kassen zu begegnen, ist ein Posten von 350 Mio. Euro sichergestellt worden, der gegen Mitte Juni als außerordentliche Beihilfe gezahlt werden wird.
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