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Artikel Tagged ‘zentralbank’

Griechenland steht eine Minute vor Zwölf

27. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.847 5 Kommentare

Laut einem Artikel der Financial Times bereitet man sich in Brüssel auf eine Einschränkung des Kapitalverkehrs in Griechenland vor.

Die Financial Times schreitet zu einer schockierenden Enthüllung über die griechische Wirtschaft. In einem vorgestern (26 März 2015) veröffentlichten Artikel enthüllt die Zeitung, in Brüssel bereite man sich auf eine „Capital Control“, also eine Einschränkung des Kapitalverkehrs in Griechenland für den Fall vor, dass wegen irgend eines „Kreditvorfalls“ eine Panik entsteht.

Griechenland befindet sich eine Minute vor Mitternacht„, lautet es in dem Artikel der FT, der eine Analyse bezüglich des verzweifelten Versuchs der Regierung, Gelder zu finden um die Raten zu zahlen, aber auch des letzten Schlags der Europäischen Zentralbank vornimmt, die Emission von Schatzbriefen in Griechenland über die Grenze von 15 Mrd. Euro hinaus zu verbieten.
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Griechenland und Deutschland hängen am selben Strick

8. Februar 2015 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.016 5 Kommentare

Griechenland und Deutschland sind an das selbe Seil gebunden, und wenn der eine in den Abgrund springt, wird auch der andere erheblichen Schaden erleiden.

„Griechenland und Europa verhandeln über ihre Zukunft„, lautet es in einer Analyse der amerikanischen Denkfabrik „Stratfor“, die ebenfalls vertritt, „Griechenland und Deutschland sind an des selbe Seil gebunden„.

Wie betont wird, „obwohl der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank den größten Teil der griechischen Anleihen inne haben, ist die Europäische Zentralbank jene, die über die Macht verfügt, die griechische Wirtschaft in den Zusammenbruch zu führen, indem sie den griechischen Banken die Liquidität abdreht„, wobei die – am 05 Februar 2015 in Berlin erfolgte – Begegnung des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis mit seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble als von „sehr maßgeblicher Bedeutung“ charakterisiert wird.
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Griechenland: Sprung ins Leere …

5. Februar 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.633 2 Kommentare

Griechenlands Finanzminister verlangt die Anhebung der Emissionsgrenze für Schatzbriefe um 10 Milliarden Euro, um Zeit für eine Einigung mit den Partnern zu gewinnen.

Abgesehen von den für den internen „linken“ Konsum vor den Kameras inszenierten hochtrabenden Äußerungen und großen Tönen tritt allmählich die düstere Wahrheit über die elendige finanzielle Lage Griechenlands auf den Monitoren des Finanzministers in Erscheinung und führt ihn zur Suche nach außerordentlichen Lösungen auf Messers Schneide.

Im Wirtschaftsstab ist wegen der geminderten Einnahmen während des ersten Monats des Jahres 2015 Alarm geschlagen worden. Ziel ist die Aktivierung des Steuerbeitreibungs-Mechanismus, der während der Wahlkampfperiode die Steuerprüfungen „eingefroren“ hatte.
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Wirft Draghi eine Bombe auf Griechenland?

21. Januar 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.631 2 Kommentare

Ein Ausschluss Griechenlands von dem QE-Programm der EZB und eine gegen die SYRIZA gerichtete Stellungnahme Draghis könnten das politische Klima erheblich beeinflussen.

Drei Tage vor dem kritischen Wahlgang und während einer harter Nervenkrieg zwischen SYRIZA und Europäischer Zentralbank vorausgegangen ist, wird der Präsident der EZB, Mario Draghi, am Donnerstag aufgefordert werden, über Griechenland zu sprechen, und es kursieren bereits Szenarien über … eine „Bombe“ des italienischen Zentralbankers.

Die große Frage politischer Kreise und wirtschaftlicher Analysten ist nicht nur, ob die Beschlüsse, die von Mario Draghi über das Programm bezüglich des Ankaufs staatlicher Anleihen angekündigt werden, für Griechenland günstig sein werden. Sondern auch, ob der starke Mann in Frankfurt, der bei der etablierten monatlichen Pressekonferenz mit Sicherheit von den Journalisten einschlägig herausgefordert werden wird, auch zu einer Intervention in den Wahlprozess schreiten wird.
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EuGH-Urteil stärkt Griechenland den Rücken

19. Januar 2015 / Aufrufe: 1.668 3 Kommentare

Laut Yanis Varoufakis stärkt das aktuelle Urteil des EuGH bezüglich des OMT-Programms der EZB die Verhandlungsposition einer SYRIZA-Regierung in Griechenland.

Der Europäische Gerichtshof verkündete ein lange erwartetes Urteil, das der nächsten griechischen (wahrscheinlich SYRIZA-) Regierung hilft, über die Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands bei der EZB zu verhandeln.

Lassen wir uns die Geschichte von Anfang an nehmen. Am 14 Januar 2015 verkündete der Richter Pedro Cruz Villalón das Urteil, auf das die Europäische Zentralbank (EZB) schon seit geraumer Zeit mit angehaltenem Atem wartete. Das im Sommer 2012 von Herrn Draghi angekündigte Programm der „Outright Monetary Transactions“ (OMT) zum Ankauf staatlicher Anleihen wurde damit als zu den Europäischen Abkommen kompatibel erklärt.
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Griechenland: Belagerung, Guthaben und … die Geldflieger der EZB

12. Dezember 2014 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.071 1 Kommentar

Die EZB wird bis auf weiteres die Liquidität der Banken in Griechenland sicherstellen und damit auch der erwarteten Kapitalflucht der Anleger und Sparer entgegen wirken.

Die Europäische Zentralbank wird in der Rolle des Garanten der Liquidität des griechischen Kreditwesens bleiben, sogar auch wenn es nötig sein wird, wieder Flugzeuge mit Bargeld zu schicken, damit die ATMs der Banken in Griechenland nicht leer werden.

Dies betonen Bankfunktionäre angesichts der wenigstens dreimonatigen „Belagerung“, in der sich die griechische Wirtschaft wegen der beschleunigten Wahl eines neuen Staatspräsidenten und der großen Wahrscheinlichkeit befinden wird, dass schon am 25 Januar 2015 vorgezogene Parlamentswahlen stattfinden könnten.
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Troika stellt Griechenland Ultimatum und droht mit Liquiditätssperre

6. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.388 2 Kommentare

Die Troika soll Griechenland ein Ultimatum gestellt und angedroht haben, dem Land und spezieller den griechischen Banken den Geldhahn abzudrehen.

Wie die deutsche Wirtschaftszeitung Handelsblatt berichtet, droht die Troika, die Bereitstellung von Liquidität an Griechenland zu stoppen, wenn innerhalb des Jahres 2014 keine Einigung über die anhängige Bewertung eintritt.

Laut der als „exklusiv“ charakterisierten und auf Informationen aus Brüssel, Berlin und Athen basierenden Reportage der Zeitung droht die Troika, den Finanzierungsfluss zu unterbrechen, wenn es bis Ende des Jahres 2014 keine Einigung gibt.
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Draghi als Weihnachtsmann für Griechenland

3. Oktober 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 644 1 Kommentar

Mit dem Vorhaben, die Kassen der EZB zu öffnen, beschert Mario Draghi Griechenland zwei unerwartete Geschenke – jedoch unter der Voraussetzung eines Programms mit der EU.

Nach den beiden unerwarteten Geschenken an Griechenland könnte Mario Draghi nur mit dem … Weihnachtsmann verglichen werden. Konkret wird Mario Draghi in einem Versuch, das Gelingen der jüngsten Bemühung der Reformer sicherzustellen, die Wirtschaft der Eurozone vor der Stagnation zu retten, Druck auf die Europäische Zentralbank ausüben, „Pakete“ als „junk“ bewerteter griechischer und zyprischer Bankkredite zu akzeptieren.

Das zweite Geschenk der EZB ist laut Reuters, dass sie bei ihren anstehenden Stresstests die diesjährigen Umstrukturierungspläne (restrukturing plans) der Banken berücksichtigt, wie Reuters unter Berufung auf drei Quellen mit Kenntnis der einschlägigen Diskussionen meldet. Bis vor kurzem war die Haltung der EZB, bei den Stresstests würden nur die Umstrukturierungspläne einbezogen werden, die bis einschließlich Dezember 2013 mit der Kommission vereinbart worden waren.
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EZB hält griechische Staatsanleihen im Wert von 25 Mrd Euro

21. Februar 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 725 Kommentare ausgeschaltet

Die Europäische Zentralbank erzielte während der Jahre 2012 – 2013 aus aufgekauften griechischen Staatsanleihen einen Buchgewinn in Höhe von rund 1 Milliarde Euro.

Den am 20 Februar 2014 veröffentlichen Daten zufolge hat die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit griechische Staatsanleihen im Buchwert (book value) von 25,4 Mrd. Euro inne. Die Gewinne aus diesen Anleihen erreichten 2013 den Betrag von 437 Mio. Euro, gegenüber Gewinnen in Höhe von 555 Mio. Euro im Jahr 2012.

Die EZB kaufte in der Phase des Höhepunkts der Schuldenkrise in der Eurozone diese Anleihen im Rahmen des „Securities Markets Program“ (SMP) zusammen mit irländischen, spanischen, italienischen und portugiesischen Staatsanleihen auf. Die Bank wird diese Anleihen für durchschnittlich noch ungefähr 4 Jahre in ihrem Portefeuille behalten. Bezeichnenderweise gab die EZB nicht die Kosten des Erwerbs dieser Anleihen bekannt, die sie bis zu deren Fälligkeit behalten wird.

Das SMP lief am 06 September 2012 aus und wurde durch das sogenannte OMT-Programm (Outright Monetary Transactions) substituiert, das von strengen Bedingungen begleitet und bisher noch von keinem Staat in Anspruch genommen worden ist.

(Quelle: sofokleous10.gr)

Neue Ohrfeige für Regierung in Griechenland

19. Oktober 2013 / Aufrufe: 2.966 1 Kommentar

Die Zentralbank in Griechenland verpasste Finanzministerium und Regierung eine weitere Ohrfeige bezüglich des bejubelten angeblichen primären Haushaltsüberschusses.

Laut den am 15 Oktober 2013 von der Griechischen Bank veröffentlichten Daten gestaltete sich in der Periode Januar – September 2013 das laufende Kassendefizit des Haushaltsplans auf 3,31 Mrd. Euro.

Im selben Moment vertritt jedoch das Finanzministerium, Griechenland präsentiere in dem besagten Zeitraum einen primären Überschuss der Größenordnung von 3,01 Mrd. Euro, mit der Aussicht, dass das Jahr 2013 mit einem Überschuss in Höhe von 350 Mio. Euro abschließen wird, der (sofern sich dies bestätigen wird) im Frühjahr 2014 offiziell bestätigt werden wird.
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