Archiv

Artikel Tagged ‘zentralbank’

Das deutsche Problem der Eurozone

2. August 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.899 3 Kommentare

Während Deutschland derzeit speziell gegenüber Griechenland stur auf der Einhaltung von Regeln und Verträgen beharrt, schert es sich selbst einen feuchten Kehricht darum.

Die Eurozone hat ein deutsches Problem. Die Politiken zur Verarmung der Nachbarn Deutschlands und die das Land leitende allgemeine Reaktion auf die Krise haben sich als katastrophal erwiesen.

Sieben Jahre nach Beginn der Krise befindet sich heute die Wirtschaft der Eurozone in einer schlimmeren Lage als Europa während der Dauer der Großen Rezession im Jahrzehnt 1930. Die Bemühungen der deutschen Regierung, Griechenland zu zermalmen und es zu zwingen, aus der gemeinsamen Währung auszuscheiden, haben die Währungsunion destabilisiert. Solange die Regierung unter Angela Merkel darin fortfährt, ihre vorherrschende Position als führender Gläubiger zu missbrauchen um ihre eigenen Interessen voranzutreiben, kann die Eurozone nicht gedeihen – und vielleicht auch nicht überleben.
Gesamten Artikel lesen »

Steckt hinter dem verlangten Grexit ein Geheimnis?

20. Juli 2015 / Aufrufe: 14.767 5 Kommentare

Was haben Deutschland und seine Verbündeten gemeinsam, die ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro wollen?

Es ist nunmehr bekannt, dass und warum Wolfgang Schäuble unter Zustimmung von Merkel und im Wissen Sigmar Gabriels offiziell von einer fünfjährigen Auszeit Griechenlands vom Euro sprachen. Sind jedoch alle Aspekte bekannt?

Zero Hedge sucht nach dem gemeinsamen Punkt, der Deutschland mit Holland und Frankreich verbindet, die sich von Anfang an zugunsten dieser Lösung aussprachen. Was können diese drei Länder gemeinsam haben, das sie dermaßen verbindet, damit das eine genau den politischen Entscheidungen des anderen folgt?
Gesamten Artikel lesen »

Es wäre unzumutbar, von Griechenland noch mehr zu verlangen

13. Juli 2015 / Aufrufe: 980 2 Kommentare

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz lastet Deutschland mangelnde Solidarität an und bezichtigt die europäischen Führer der Heuchelei.

In einem am Rand der internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung an die französische Nachrichtenagentur gegebenen Interview attackierte der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz Deutschland und warf ihm vor, mit seiner Haltung in der griechischen Krise „hat es Europa einen erheblichen Schlag zugefügt„.

Deutschland hat einen Mangel an Solidarität gezeigt. Eine Eurozone kann nicht ohne ein Minimum an Solidarität existieren. Diese Krise hat die gemeinsame Vision und die europäische Solidarität völlig untergraben. Das ist eine Katastrophe.„, urteilt Stiglitz und fügt an, es wäre „absurd“, bei den andauernden Verhandlungen in Brüssel von Griechenland „noch mehr“ zu fordern.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland und die Endgame-Theorie …

7. Juli 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.356 2 Kommentare

Nach dem Nein bei dem Referendum am 05 Juli 2015 in Griechenland haben die europäischen Organe nun zwei kritische Entscheidungen zu treffen.

Die griechische Entscheidung für das „Nein“ bedeutet, dass die Führer der Eurozone eine seismische Entscheidung zu treffen haben. Die Ergebnisse der Volksabstimmung des 05 Juli 2015 darüber, ob die Griechen eine neue Rettung durch ihre offiziellen Gläubiger akzeptieren müssen, zeigen auf, dass ungefähr 61% der Bevölkerung „Nein“ sagen.

Mit dem Umstand als gegeben, dass dies eine tatsächliche Ablehnung der Eurozone ist, haben die europäischen Organe nun zwei kritische Entscheidungen zu treffen.
Gesamten Artikel lesen »

Kapitalflucht und rote Kredite in Griechenland

21. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.320 1 Kommentar

In ihrem aktuellen Bericht veröffentlicht die Griechische Bank Angaben über Kapitalflucht, leistungsgestörte Kredite, Engagements und Kapitaldeckung der Banken in Griechenland.

Laut in dem am 16 Juni 2015 veröffentlichten Bericht über die Währungspolitik publizierten Angaben der Griechischen Bank (TtE) wurden zwischen Dezember 2014 und April 2015 Abflüsse von Guthaben verzeichnet, die 30 Mrd. Euro tangieren.

Spezieller werden gemäß einem in dem Bericht der TtE erfolgenden speziellen Report über die Guthaben in der gesamten Periode Oktober 2009 – April 2015 drei Phasen bei der Entwicklung des Flusses der Guthaben der inländischen nicht auf dem Finanzsektor tätigen Unternehmen und privaten Haushalte von und zu den Kreditinstituten in Griechenland beobachtet.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Wird die EZB Griechenland die Liquidität kappen?

16. Juni 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.513 3 Kommentare

Nach dem Abbruch der Verhandlungen stellt sich die Frage, ob die EZB am 17 Juni 2015 den Banken Griechenlands die Liquidität kappen und es Kapitalkontrollen geben wird.

Nachdem die Vertreter der griechischen Seite den Verhandlungstisch verließen, endeten am 14 Juni 2015 die Beratungen in Brüssel am Sonntagnachmittag ohne das geringste Ergebnis. Diese Entwicklung schürt Szenarien über einen endgültigen Bruch Griechenlands mit seinen Gläubigern, aber auch die Angst vor eventuellen Kapitalkontrollen.

Die Gespräche mit den Vertretern der Institutionen wurden etwas vor 19:00 Uhr (MEZ) überraschend unterbrochen, indem die Herren Dragasakis, Tsakalotos und Pappas den Verhandlungstisch in Brüssel verließen. Wie die französische Nachrichtenagentur berichtete, endeten die Gespräche in Brüssel ohne die Erzielung einer Vereinbarung und „es bleiben signifikant voneinander abweichende Ansichten„.
Gesamten Artikel lesen »

Bürger in Griechenland halten sich mit privaten Krediten über Wasser

5. Juni 2015 / Aufrufe: 1.351 1 Kommentar

Laut einer Studie der EZB halten sich in Griechenland die Hälfte der finanziellen Schwierigkeiten begegnenden Haushalte mit privaten Krediten über Wasser.

Wie aus einer Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) über das Sparverhalten der Haushalte in 12 der 19 Mitgliedstaaten der Eurozone hervorgeht, ist die erste Lösung, zu der sich 51% der griechischen Haushalte flüchten, wenn ihre Ausgaben ihren Einkommen übersteigen, ein formloser Kredit von Verwandten und Freunden. Ebenfalls flüchten sie sich zu einem Anteil von 26% zu der letzten Lösung, ihre Rechnungen nicht zu bezahlen.

Diese beiden Prozentsätze sind die höchsten unter den 12 Ländern der Studie und belegen, dass im Fall Griechenlands das familiäre und befreundete Umfeld eine sehr viel bedeutendere Rolle als Zuflucht, spielt, sich im Notfall Geld zu leihen, als im Vergleich zu der übrigen Eurozone, aber auch, dass die Griechen in ihrer verzweifelten Bemühung, Überschreitungen ihrer familiären Aufwendungen zu decken, im Verhältnis zu anderen Europäern leichter Rechnungen unbezahlt lassen.
Gesamten Artikel lesen »

Frankreich verdiente an Griechenlands Verschuldung Milliarden

3. Juni 2015 / Aufrufe: 1.998 1 Kommentar

Laut Olivier Besancenot soll Frankreich an der Verschuldung Griechenlands rund zwei Milliarden Euro aus Zinsen und Anleihen verdient haben.

Laut dem Parteivorsitzenden der französischen „Neuen Antikapitalistischen Partei“ (NPA), Olivier Besancenot, hat Frankreich seit 2010 ungefähr 2 Mrd. Euro aus den Zinsen der griechischen Verschuldung und den staatlichen Anleihen verdient.

Der französische Politiker kehrte im vergangen Februar die von Redakteuren gestellte Frage, wie viel die französischen Steuerzahler eine griechische Annullierung der Verschuldung kosten werde, um und vertrat dagegen, die griechische Verschuldung fülle die Kassen des französischen Staates, und meinte: „Bevor wir darüber sprechen, was die Nichtabzahlung der Verschuldung kostet, sollten wir vielleicht darüber reden, was die griechische Verschuldung den französischen Steuerbehörden einbringt. Wir sprechen von 2 Mrd. Euro an Einnahmen seit 2010 aus den Staatsanleihen und Zinsen.
Gesamten Artikel lesen »

Wie nah ist eine Einigung mit Griechenland?

30. Mai 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.059 4 Kommentare

Warten Sie auch mit angehaltenem Atem auf eine umgehende Vereinbarung für Griechenland? Viel Glück dabei.

Der Brüsseler Chefredakteur Peter Spiegel schreibt, Vertreter der 18 Finanzministerien der Eurozone bereiten sich vor, eine der üblichen Tele-Konferenzen der „Euro Working Group“ durchzuführen, bei der die Situation der griechischen Verhandlungen erörtert werden wird.

Trotz der Behauptungen aus Athen, eine Vereinbarung sei nahe, und der Hoffnungen, die Telekonferenz werde der Auslöser für eine Sondersitzung der Finanzminister sein, meinen höhere Amtsträger der „Institutionen“, die das Rettungsprogramm für Griechenland beaufsichtigen, der Fortschritt bleibe bestenfalls spärlich und in den letzten Tagen habe es überhaupt keine Schritte in Richtung einer Einigung gegeben.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Banken stehen mit 110 Mrd Euro in der Kreide

17. April 2015 / Aufrufe: 1.348 1 Kommentar

Griechenlands Banken sind mit über 110 Milliarden Euro von EZB und ELA  abhängig.

Gemäß den Angaben der Zentralbank Griechenlands (Bank of Greece) gestaltete sich Ende März 2015 die Abhängigkeit der griechischen Banken von der Liquidität, die ihnen von der Europäischen Zentralbank (EZB) und aus der sogenannten Notfall-Liquiditätshilfe (ELA)gewährt wurde, auf insgesamt 107,2 Milliarden Euro.

Wie aus der Monatsbilanz der Griechischen Bank für März 2015 hervorgeht, erreichte die direkte Verschuldung der griechischen Banken bei der EZB 38,7 Mrd. Euro (gegenüber 38,6 Mrd. Euro im Februar 2015), während mittels der ELA Liquidität in Höhe von 68,5 Mrd. Euro (gegenüber 65,6 Mrd. Euro im Februar 2015) bereitgestellt wurde. In Bezug auf letzteres sei angemerkt, dass auf den am 14 April 2015 gefassten Beschluss der EZB die Grenze der Liquiditätsschöpfung auf 74 Mrd. Euro angehoben worden ist.

(Quelle: dikaiologitika.gr)