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Artikel Tagged ‘zensur’

Athens Indymedia im Visier des FBI

16. September 2014 / Aufrufe: 506 Keine Kommentare

Laut Athens Indymedia bedient die Regierung in Griechenland sich sogar des FBI, um an die Daten der Administratoren des alternative Mediennetzwerk zu kommen.

Im Rahmen des „Feldzugs“ der griechischen Behörden gegen das Mediennetzwerk Indymedia bzw. speziell Athens Indymedia scheinen nun die Administratoren der Plattform ins Visier genommen werden zu sollen, um das Portal über diese Schiene „in den Griff“ zu bekommen.

Das administrative Team von Athens Indimedya moniert eine Intervention des FBI bei dem Kollektiv May First, das einen Teil der Struktur von Athens Indymedia beherbergt. Wie es lautet, verrät diese Intervention die Verwicklung der griechischen Behörden in diese Sache.
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Regierung in Griechenland versucht Opposition mundtot zu machen

16. September 2014 / Aufrufe: 1.444 8 Kommentare

Premierminister Antonis Samaras soll persönlich Druck auf die Medien ausgeübt haben, um die Übertragung der Rede des Alexis Tsipras in Thessaloniki zu verhindern.

Die Polarisierung zwischen Nea Dimokratia (ND) und SYRIZA wird an die Grenzen geführt, während die Kollision zwischen Premierminister Antonis Samaras und Oppositionsführer Alexis Tsipras auch persönliche Elemente bekommt.

Auf dem Weg zu den – wann immer erfolgenden – Parlamentswahlen wird sich die Polemik von Seite des Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die Regierungszentrale) gegen die Führung der SYRIZA verstärken, was sich klar aus all dem zeigte, das sich anlässlich der Rede des SYRIZA-Vorsitzenden Alexis Tsipras am vergangenen Samstag (13 September 2014) auf der 79. Internationalen Messe in Thessaloniki hinter den Kulissen abspielte.
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Medienzensur in Griechenland bedroht Stabilität der Regierung

13. Juni 2013 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 1.174 11 Kommentare

Die international als unerhörter Akt der Zensur angeprangerte Schließung des öffentlichen Rundfunks in Griechenland droht die Stabilität der Regierung in Frage zu stellen.

Die am 11 Juni 2013 erfolgte Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt (ERT) in Griechenland, die praktisch über die Köpfe der Koalitionspartner hinweg auf Betreiben des Premierministers Antonis Samaras im Alleingang durchgesetzt wurde, stellt inzwischen sogar auch die Stabilität der derzeitigen Koalitionsregierung in Frage.

Obwohl die ERT auf keinen Fall als Musterunternehmen herhalten kann, wird die abrupte Einstellung des gesamten Sendebetriebs nicht nur im Inland, sondern auch auf internationaler Ebene als ein ungeheuerlicher Akt der Medien-Zensur angeprangert, der selbst unter autokratischen Regimes seinesgleichen sucht.
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Griechenland kappt Indymedia Athens

12. April 2013 / Aktualisiert: 17. April 2013 / Aufrufe: 324 Keine Kommentare

Die Behörden in Griechenland kappten dem alternativen Informationsportal Athens Indymedia und dem Sender 98fm den Internetzugang.

Das alternative – anderen Lesarten zufolge dem anarchistischen Raum zugeordnete – Informationsportal athens.indymedia.org sowie der Sender 98fm radio wurden außer Betrieb gesetzt, da dem Netzwerk von der Universitätsleitung der Zugang zum Internet gekappt wurde.

Die Betreiber des Internetportals monieren, „Athens Indymedia und 98fm werden unterdrückt„, und führten am Freitagmittag (12 April 2013) eine Protestversammlung auf dem zentralen Platz der Universitätsstadt / des Campus Zografos durch.

Kurz nach der Außerbetriebssetzung des Indymedia-Portals gratulierte der Abgeordnete der Nea Dimokratia (ND) Adonis Georgiadis dem Minister für öffentliche Ordnung, Nikos Dendias, mittels einer Mitteilung per Twitter.

Es sei angemerkt, dass der Athener Indymedia-Auftritt alternativ über indymedia.squat.gr erreichbar ist.

(Quelle: in.gr)

Griechenland beauftragt US-Söldner mit Schutz des Parlaments

12. Februar 2013 / Aktualisiert: 10. Januar 2016 / Aufrufe: 6.165 14 Kommentare

Laut dem Diplomaten Leonidas Chrysanthopoulos hat die Regierung in Griechenland amerikanische Söldner für den Schutz des Parlaments angeheuert.

Eine ernsthafte Erklärung – unter vielen anderen – machte gegenüber der elektronischen kanadischen Zeitung The Millstone der ehemalige griechische Botschafter unter anderem in Kanada, Leonidas Chrysanthopoulos. Wie er anführt, schritt die griechische Regierung zu einer Vereinbarung mit einer privaten amerikanischen Firma für militärischen Schutz, nämlich der „Academi“ – vormals Blackwater USA bzw. Worldwide -, die anlässlich des Einsatzes ihrer Mitglieder im Irak bekannt wurde.

Der griechische Diplomat vertritt, dass überdies auch die Massenmedien Richtlinien darüber erhalten, was sie sagen oder schreiben dürfen und was nicht, und fügt sogar an, dass die Journalisten, die sich nicht an diese Richtlinien halten, von Regierungsagenten „belästigt“ oder auch verhaftet werden.
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