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Artikel Tagged ‘zahlungsstopp’

Millionenloch in Griechenlands Staatshaushalt

19. Mai 2017 / Aufrufe: 421 1 Kommentar

Die Einnahmen des Staatshaushalts in Griechenland lagen im ersten Quartal 2017 um 819 Millionen Euro unter der Zielvorgabe.

Die Netto-Einnahmen des staatlichen Haushaltplans in Griechenland zeigten im ersten Quartal 2017 ein „Loch“ von 819 Mio. Euro.

Dieser Rückstand liegt an den im Verhältnis zur Zielvorgabe um 411 Mio. Euro geringeren Einnahmen aus den Privatisierungen und an den um 666 Mio. Euro geringeren Einnahmen aus dem öffentlichen Investitionsprogramm.
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Tsipras soll sich Griechenlands Primärüberschüsse … sonst wo hinstecken!

2. Mai 2017 / Aufrufe: 1.611 1 Kommentar

Geschichten des alltäglichen Wahnsinns in Griechenland dokumentieren, was es mit den bejubelten Primärüberschüssen wirklich auf sich hat.

Fragen Sie sich, wie in Griechenland der fantastische Primärüberschuss der Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras aufgebaut wurde? Ganz einfach: Mit einem Fiskus, der nichts und niemanden bezahlt!

Eine lehrreiche Geschichte über eine 75-jährige Dame, der gegenüber der Staat seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkam und die obendrein vor einem Schnellgericht landete!
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Neuer Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland

4. April 2017 / Aufrufe: 883 1 Kommentar

Der neue formlose Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland treibt die fälligen Verbindlichkeiten des Staates an den privaten Sektor kontinuierlich in die Höhe.

Die Mandate bezüglich der öffentlichen Einnahmen in Griechenland sind schlecht, da im Februar 2017 für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut ein kontinuierlicher Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den Markt verzeichnet wurde.

Praktisch gesehen handelt es sich um einen formlosen internen Zahlungsstopp des Staates, der dem Markt Liquidität entzieht und die Wirtschaft finanziell „austrocknet“.
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Moody’s sieht Gefahr eines Zahlungsstopps Griechenlands

17. Januar 2017 / Aufrufe: 818 Kommentare ausgeschaltet

Laut Moody’s steigert die neue Spannung zwischen Griechenland und den Gläubigern das Risiko eines Zahlungsstopps im Juli 2017.

Die Rating-Agentur Moody’s charakterisiert die neue Spannung zwischen Griechenland und den Gläubigern des Landes als „finanzierungstechnisch negativ“ und schätzt ein, sie werde die Verzögerung der Vollendung der 2. Bewertung und der Auszahlung von ungefähr 6,1 Mrd. Euro seitens des ESM zum Resultat haben.

Wie die Agentur sogar warnt, erhöht eine solche Verzögerung die Risiken bezüglich der Auslösung von Anleihen im Juli 2017.
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Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor über 7 Mrd Euro

19. August 2016 / Aufrufe: 495 Kommentare ausgeschaltet

Die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors in Griechenland an den privaten Sektor stiegen im Juni 2016 auf insgesamt über 7 Milliarden Euro.

Im Juni des laufenden Jahres wuchsen in Griechenland die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors an den privaten Sektor um weitere 175 Millionen Euro an.

Gemäß den von der zentralen Rechnungsstelle des Staates (GLK) bekannt gegebenen Angaben erhöhten sich die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor Ende Juni 2016 auf 7,22 Euro, gegenüber 7,045 Mrd. Euro Ende Mai 2016.
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Griechenland erwägt Zahlungsstopp … und Erhöhung der Kfz-Steuer

29. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.619 4 Kommentare

Griechenland soll einen internen Zahlungsstopp im Fall einer Blockade in den laufenden Verhandlungen sowie auch eine rigorose Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer planen.

Die Dienststellen des Finanzministeriums Griechenlands arbeiten Informationen zufolge alternative Pläne für die Bedienung der grundsätzlichen Verpflichtungen des Staates für den Fall aus, dass die Auszahlung der seit dem Sommer anhängigen Tranche von 2 Mrd. Euro sich über den 25 November 2015 hinaus verzögert.

Laut dem griechischen Sender SKAI umfasst die Planung die Einfrierung und Verschiebung von Zahlungen mit dem Ziel, Gelder für die Bedienung der Grundbedürfnisse des Staates wie Gehälter und Löhne einzusparen, da im Dezember drei Raten in Höhe von insgesamt 1,2 Mrd. Euro an den IWF fällig werden.
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Griechenlands Verteidigungsminister setzt Deadline für Vereinbarung

12. Juni 2015 / Aufrufe: 1.603 4 Kommentare

Panos Kammenos erklärte, wenn es bis zum 18 Juni 2015 keine Einigung gebe, werde Griechenland die Zahlungen an die Gläubiger einstellen.

Panos Kammenos, Verteidigungsminister und Vorsitzender der Partei der Unabhängigen Hellenen (ANEL), gab im Morgenmagazin des TV-Senders Mega als … Deadline für eine Einigung mit den Gläubigern Griechenlands den 18 Juni 2015 vor und erklärte, „entweder wird es bis zum 18 Juni eine Vereinbarung geben oder nie„.

Herr Kammenos äußerte unter anderem: „Einigung bis zum 18 Juni, anderenfalls stellen wir die Zahlungen an die Gläubiger ein und bezahlen Gehälter und Renten. Wenn es bis zum 18 Juni keine Vereinbarung gibt, bezahlen wir weder den IWF noch die EU. Uns interessiert, eine Vereinbarung zu erzielen, welche die Verschuldung tragfähig macht. Wir werden alles tun, was uns möglich ist, um in der Eurozone zu bleiben, jedoch werden wir nicht das griechische Volk verelenden.

(Quelle: Imerisia)

Anstieg der Inlandsverschuldung des Fiskus in Griechenland

26. Mai 2015 / Aufrufe: 1.322 1 Kommentar

Infolge des intern Zahlungsstopps in Griechenland ist die Inlandsverschuldung des Fiskus inzwischen wieder auf weit über 4,4 Milliarden Euro gestiegen.

Die Schulden des Fiskus übersteigen 4,4 Mrd. Euro, während parallel ein Zahlungsstopp unter Einfrierung der Steuerrückzahlungen verhängt worden ist, die – wie in einer ausführlichen Reportage der Zeitung „Kathimerini“ berichtet wird – in manchen Fällen bis zu 4 Jahren reicht.

Ab dem Moment, wo hunderte Straßenbau-, Eisenbahn-, Hafen-, Abwassernetz-, Gesundheitsprojekte und unternehmerische Pläne wegen des Zahlungsstopps von Seite des griechischen Fiskus in der ‚Luft‘ hängen, vermag man die bei den Buchhaltungsstellen herrschende Lage zu begreifen. Das selbe Bild wird auch bei den Versicherungskassen beobachtet, da für ihre Verwaltungen die Auffindung von Mitteln einen alltäglichen Kopfschmerz darstellt.
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Anstieg der Schulden des Fiskus in Griechenland an Privatsektor

19. Mai 2015 / Aufrufe: 596 1 Kommentar

Die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus in Griechenland an den privaten Sektor zeigten im Februar 2015 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um rund 400 Millionen Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor gestalteten sich im Februar 2015 auf 3,741 Milliarden Euro, gegenüber 3,383 Milliarden Euro im Februar 2014. Wie aus den Angaben der staatlichen Rechnungszentrale weiter hervorgeht, betrugen im selben Monat die anhängigen Steuerrückzahlungen 688 Millionen Euro, gegenüber 628 Millionen im entsprechenden Monat des Vorjahres.

Den größten Betrag fälliger Verbindlichkeiten des Fiskus in Griechenland an den Privatsektor stellen die Schulden der Sozialversicherungsträger dar, die im März 2015 auf 2,008 Milliarden Euro anstiegen, gegenüber 1,886 Milliarden Euro im Februar 2015. Die Schulden der (öffentlichen) Krankenhäuser wiederum stiegen im März 2015 auf 903 Millionen Euro, gegenüber 787 Millionen Euro im Vormonat Februar 2015.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Relevante Beiträge:

Griechenland kann Schuldendienst ganz einfach aussetzen

18. Mai 2015 / Aufrufe: 2.317 2 Kommentare

Der Historiker und Wirtschaftswissenschaftler Eric Toussaint vertritt, Griechenland könne ohne weiteres zu einem Zahlungsstopp schreiten.

Griechenland kann den Ausnahmezustand ausrufen und hat so die Möglichkeit, die Bedienung der Verschuldung einseitig (und ohne Auflaufen von Verzugszinsen) auszusetzen, um den Bürgern des Landes grundsätzliche Menschenrechte – wie Bildung, Gesundheit, Nahrung und Renten – zu garantieren.

Diese Erklärung kommt von dem wissenschaftlichen Koordinator des internationalen Teams des parlamentarischen „Ausschusses für die Wahrheit der öffentlichen Verschuldung“, Erik Toussaint, der vertritt, die griechische Verschuldung sei nicht tragfähig – und zwar nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, da klar ist, dass Griechenland seine Schulden nicht zu tilgen vermag, sondern auch unter dem Aspekt der Menschenrechte.
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