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Artikel Tagged ‘zahlungsstopp’

Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor über 7 Mrd Euro

19. August 2016 / Aufrufe: 7 Keine Kommentare

Die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors in Griechenland an den privaten Sektor stiegen im Juni 2016 auf insgesamt über 7 Milliarden Euro.

Im Juni des laufenden Jahres wuchsen in Griechenland die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors an den privaten Sektor um weitere 175 Millionen Euro an.

Gemäß den von der zentralen Rechnungsstelle des Staates (GLK) bekannt gegebenen Angaben erhöhten sich die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor Ende Juni 2016 auf 7,22 Euro, gegenüber 7,045 Mrd. Euro Ende Mai 2016.
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Griechenland erwägt Zahlungsstopp … und Erhöhung der Kfz-Steuer

29. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.586 4 Kommentare

Griechenland soll einen internen Zahlungsstopp im Fall einer Blockade in den laufenden Verhandlungen sowie auch eine rigorose Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer planen.

Die Dienststellen des Finanzministeriums Griechenlands arbeiten Informationen zufolge alternative Pläne für die Bedienung der grundsätzlichen Verpflichtungen des Staates für den Fall aus, dass die Auszahlung der seit dem Sommer anhängigen Tranche von 2 Mrd. Euro sich über den 25 November 2015 hinaus verzögert.

Laut dem griechischen Sender SKAI umfasst die Planung die Einfrierung und Verschiebung von Zahlungen mit dem Ziel, Gelder für die Bedienung der Grundbedürfnisse des Staates wie Gehälter und Löhne einzusparen, da im Dezember drei Raten in Höhe von insgesamt 1,2 Mrd. Euro an den IWF fällig werden.
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Griechenlands Verteidigungsminister setzt Deadline für Vereinbarung

12. Juni 2015 / Aufrufe: 1.594 4 Kommentare

Panos Kammenos erklärte, wenn es bis zum 18 Juni 2015 keine Einigung gebe, werde Griechenland die Zahlungen an die Gläubiger einstellen.

Panos Kammenos, Verteidigungsminister und Vorsitzender der Partei der Unabhängigen Hellenen (ANEL), gab im Morgenmagazin des TV-Senders Mega als … Deadline für eine Einigung mit den Gläubigern Griechenlands den 18 Juni 2015 vor und erklärte, „entweder wird es bis zum 18 Juni eine Vereinbarung geben oder nie„.

Herr Kammenos äußerte unter anderem: „Einigung bis zum 18 Juni, anderenfalls stellen wir die Zahlungen an die Gläubiger ein und bezahlen Gehälter und Renten. Wenn es bis zum 18 Juni keine Vereinbarung gibt, bezahlen wir weder den IWF noch die EU. Uns interessiert, eine Vereinbarung zu erzielen, welche die Verschuldung tragfähig macht. Wir werden alles tun, was uns möglich ist, um in der Eurozone zu bleiben, jedoch werden wir nicht das griechische Volk verelenden.

(Quelle: Imerisia)

Anstieg der Inlandsverschuldung des Fiskus in Griechenland

26. Mai 2015 / Aufrufe: 1.305 1 Kommentar

Infolge des intern Zahlungsstopps in Griechenland ist die Inlandsverschuldung des Fiskus inzwischen wieder auf weit über 4,4 Milliarden Euro gestiegen.

Die Schulden des Fiskus übersteigen 4,4 Mrd. Euro, während parallel ein Zahlungsstopp unter Einfrierung der Steuerrückzahlungen verhängt worden ist, die – wie in einer ausführlichen Reportage der Zeitung „Kathimerini“ berichtet wird – in manchen Fällen bis zu 4 Jahren reicht.

Ab dem Moment, wo hunderte Straßenbau-, Eisenbahn-, Hafen-, Abwassernetz-, Gesundheitsprojekte und unternehmerische Pläne wegen des Zahlungsstopps von Seite des griechischen Fiskus in der ‚Luft‘ hängen, vermag man die bei den Buchhaltungsstellen herrschende Lage zu begreifen. Das selbe Bild wird auch bei den Versicherungskassen beobachtet, da für ihre Verwaltungen die Auffindung von Mitteln einen alltäglichen Kopfschmerz darstellt.
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Anstieg der Schulden des Fiskus in Griechenland an Privatsektor

19. Mai 2015 / Aufrufe: 582 1 Kommentar

Die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus in Griechenland an den privaten Sektor zeigten im Februar 2015 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um rund 400 Millionen Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor gestalteten sich im Februar 2015 auf 3,741 Milliarden Euro, gegenüber 3,383 Milliarden Euro im Februar 2014. Wie aus den Angaben der staatlichen Rechnungszentrale weiter hervorgeht, betrugen im selben Monat die anhängigen Steuerrückzahlungen 688 Millionen Euro, gegenüber 628 Millionen im entsprechenden Monat des Vorjahres.

Den größten Betrag fälliger Verbindlichkeiten des Fiskus in Griechenland an den Privatsektor stellen die Schulden der Sozialversicherungsträger dar, die im März 2015 auf 2,008 Milliarden Euro anstiegen, gegenüber 1,886 Milliarden Euro im Februar 2015. Die Schulden der (öffentlichen) Krankenhäuser wiederum stiegen im März 2015 auf 903 Millionen Euro, gegenüber 787 Millionen Euro im Vormonat Februar 2015.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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Griechenland kann Schuldendienst ganz einfach aussetzen

18. Mai 2015 / Aufrufe: 2.283 2 Kommentare

Der Historiker und Wirtschaftswissenschaftler Eric Toussaint vertritt, Griechenland könne ohne weiteres zu einem Zahlungsstopp schreiten.

Griechenland kann den Ausnahmezustand ausrufen und hat so die Möglichkeit, die Bedienung der Verschuldung einseitig (und ohne Auflaufen von Verzugszinsen) auszusetzen, um den Bürgern des Landes grundsätzliche Menschenrechte – wie Bildung, Gesundheit, Nahrung und Renten – zu garantieren.

Diese Erklärung kommt von dem wissenschaftlichen Koordinator des internationalen Teams des parlamentarischen „Ausschusses für die Wahrheit der öffentlichen Verschuldung“, Erik Toussaint, der vertritt, die griechische Verschuldung sei nicht tragfähig – und zwar nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, da klar ist, dass Griechenland seine Schulden nicht zu tilgen vermag, sondern auch unter dem Aspekt der Menschenrechte.
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Zahlungsstopp Griechenlands würde für Deutschland teuer werden

2. Mai 2015 / Aufrufe: 1.926 4 Kommentare

Wie viel die Gläubiger die Rettung Griechenlands kosten wird und sie im Fall eines Zahlungsstopps verlieren werden.

Die deutsche Zeitung Frankfurter Allgemeine bezog sich in einem am 29 April 2015 publizierten Artikel auf die Kosten der Rettung Griechenlands für Deutschland. Wie in der Zeitung betont wird, hat die Rettung Griechenlands die internationalen Gläubiger (Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds) 240 Milliarden Euro gekostet.

Trotz allem unterstreicht die Frankfurter Allgemeine, der deutsche Steuerzahler sei bisher von den Kosten nicht berührt worden, weil die Gelder von der deutschen staatlichen Entwicklungsbank KfW kamen.
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Hintergründe der Verhandlungen Griechenlands

21. April 2015 / Aufrufe: 5.596 7 Kommentare

Kostas Vaxevanis, international bekannter Investigativ-Journalist und Herausgeber der Zeitschrift HotDoc, prangert die Verlogenheit der sogenannten Partner Griechenlands an.

Alles, was in Zusammenhang mit den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern bzw. sogenannten „Partnern“ geschieht und hauptsächlich geschrieben wird, hat eine Dimension, die einer einfachen Rationalisierung bedarf.

Mittels dieser Rationalisierung ergibt sich, dass der König nackt ist und es keinen feuerspeienden Drachen gibt. Begeben wir uns also in einfachen Schritten zur Logik.
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Wie Griechenland 2015 den Zahlungsstopp vermeiden könnte

4. April 2015 / Aufrufe: 1.681 Keine Kommentare

Laut Bloomberg könnte Griechenland 2015 einen Zahlungsstopp vermeiden, muss sich jedoch um seine Finanzierungsbedürfnisse für 2016 sorgen.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht eine Analyse in Zusammenhang mit der Weise, auf die Griechenland einen „Kreditvorfall“ vermeiden und den kritischen 09 April 2015 überwinden sowie sich das gesamte Jahr 2015 über in ruhigen Gewässern bewegen könnte.

Es wird angeführt, dass Griechenland am 09 April 2015 ungefähr 462 Mio. Euro für die Rate an den IWF zu entrichten hat und die SYRIZA-Regierung vor diesem Datum zu einer Einigung mit seinen Gläubigern gelangen muss. Zusätzlich muss Griechenland weitere ungefähr 17 Milliarden Euro auftreiben um seinen Zahlungsverpflichtungen bis Ende des Jahres 2015 zu entsprechen: 3 Mrd. Euro beziehen sich auf Zinszahlungen und weitere 13 Mrd. Euro auf Bedienung / „Rollover“ der Verschuldung.
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Griechenland: Tsipras, Merkel und … die Zeitbombe

25. März 2015 / Aufrufe: 2.061 6 Kommentare

Das Treffen Tsipras – Merkel in Berlin mag etliches Eis gebrochen haben, jedoch ist die Zeitbombe eines eventuellen Zahlungsstopps Griechenlands noch nicht entschärft.

In Berlin erfolgte am vergangenen Montag (23 März 2015) der erste große politische Schritt zur Entschärfung der Zeitbombe des 09 April 2015, die innerhalb der kommenden zwei Wochen die Eurozone zu amputieren droht.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und Bundeskanzlerin Angela Merkel scheinen sich auf die Notwendigkeit zur Entschärfung der Bombe geeinigt zu haben, es hat sich jedoch noch zu zeigen, ob auch bei der Eurogruppe, wo die beiden Seiten von dem „explosiven“ Zwillingspaar Varoufakis und Schäuble vertreten werden, eine gegenseitig akzeptierte politische Formel gefunden werden kann, damit die kritischen Auszahlungen der Finanzierung an Griechenland erfolgen.
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