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YouTube kickt Rechtsextremisten in Griechenland

23. Juni 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 403 3 Kommentare

Die erste Online-TV-Sendung der rechtsextremistischen Chrysi Avgi in Griechenland über YouTube wurde in den meisten europäischen Ländern umgehend gekappt.

YouTube kam der rechtsextremistischen Chrysi Avgi auf die Schliche und kappte die erste Internet-Sendung der neonazistischen Partei, die von deren Abgeordneten Ilias Kasidiaris und Ilias Panagiotaros moderiert wurde, wegen Nichtbefolgung der lokalen Gesetzgebung. Die Chrysi Avgi spricht dagegen von einem „absoluten Ausschluss der Nationalistischen Bewegung“ und vertritt, die Sendung werde mittels einer anderen Webseite regulär fortgesetzt werden.

Chronologisch betrachtet entbehrt dieser „Lockout“ nicht einer gewissen Situationskomik, nachdem der griechische Premierminister Antonis Samaras am 11 Juni 2013 praktisch in einem politischen Alleingang die sofortige Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT verfügte und die Regierung sich trotz der einschlägigen Verfügungen des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) bis heute beharrlich weigert, die sofortige Wiederaufnahme des Sendebetriebs des öffentlichen Rundfunks und Fernsehens zu veranlassen.
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Gemeinde Heraklion in Griechenland kappt Facebook

26. März 2012 / Aufrufe: 279 Kommentare ausgeschaltet

Die Gemeindeverwaltung der Stadt Heraklion auf Kreta in Griechenland sah sich gezwungen, während der Bürostunden den Zugang zu Facebook und Youtube zu sperren.

Auf Beschluss des Gemeindeverwaltung wurde die … soziale Vernetzung während der Arbeitszeit der Angestellten der Gemeinde Heraklion gesperrt, da die Rechner zu „glühen“ begonnen hatten und gewisse Bedienstete vorzogen, sich anstatt ihren Aufgaben … lieber Farmville und Angry Birds zu widmen.

Gemäß dem bereits vor drei Monaten gefassten Beschluss schritt der zuständige Vizebürgermeister zu dieser Maßnahme, weil die Hingabe gewisser Angestellter für Facebook sogar zu Komplikationen im Betrieb einiger Büros und Dienststellen der Gemeindeverwaltung geführt hatte.

Es ist bemerkenswert, dass es bei Bekanntgabe der „Sperrung“ des konkreten Portals keine Gegenreaktionen gab. Weiter wird ebenfalls angemerkt, dass die übrigen Informationsseiten zugänglich bleiben, unter Ausnahme des Portals Youtube, das bestimmte Bedienstete ebenfalls von ihren Aufgaben ablenkte, da sie sich Videoclips anschauten anstatt zu arbeiten.

(Quelle: Crete Plus)