Archiv

Artikel Tagged ‘wohnungspreis’

Neuer Rückgang der Wohnungspreise in Griechenland

26. November 2015 / Aufrufe: 863 Kommentare ausgeschaltet

Laut der griechischen Bank setzte sich der Verfall der Wohnungspreise in Griechenland auch im dritten Quartal des Jahres 2015 fort.

Gemäß den Einschätzungen der Griechischen Bank sanken in Griechenland die Wohnungspreise innerhalb des 3. Quartals 2015 im Vergleich zum selben Quartal des Jahres 2014 im Durchschnitt um 6,1%.

Auf Basis der revidierten Daten des 1. und 2. Quartals 2015 gestaltete der Rückgang sich entsprechend auf 3,9% und 5,0%, während laut der Griechischen Bank auf das gesamte Jahr 2014 bezogen die Wohnungspreise mit einem mittleren jährlichen Rhythmus von 7,5% sanken.
Gesamten Artikel lesen »

Warum die Wohnungspreise in Griechenland weiter sinken

20. Mai 2015 / Aufrufe: 1.994 Kommentare ausgeschaltet

Der kontinuierliche Rückgang der Preise für Eigentumswohnungen in Griechenland setzte sich auch im ersten Quartal 2015 fort.

Die Analysten der Eurobank führen den Rückgang der Wohnungspreise in Griechenland auf das erhöhte Angebot, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurück.

Wie in dem wöchentlichen Wirtschaftsreport „7 Tage Wirtschaft“ der Bank berichtet wird, gestaltete sich im ersten Quartal 2015 der jährliche Rhythmus der Änderung der Wohnungspreise auf -3,25%. Seit dem ersten Quartal 2008 bis einschließlich zum ersten Quartal des gegenwärtigen Jahres erreicht der Rückgang 38,26%.

„Betongold“ stellte ein signifikantes Mittel der Wertanlage dar

Die Analysten der Eurobank vertreten, die konkrete Änderung in Kombination mit dem hohen Anteil der Eigennutzung in Griechenland führe zu einem Rückgang der Nachfrage nach Konsumgütern (negatives Reichtums-Entwicklung) und habe daher eine negative Auswirkung auf die allgemeine Wirtschaftsaktivität. „Das Sinken der Wohnungspreise kann auf das erhöhte Angebot des in Rede stehenden Kapitalguts, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurückgeführt werden“, lautet es in dem Report.

Die Eurobank betont, dass nach dem Beitritt des Landes zur Wirtschaft- und Währungsunion (WWU) im Januar 2001 die neuen finanzwirtschaftlichen Gegebenheiten zu einem signifikanten Rückgang der realen Zinssätze führte. In der Periode 1992 – 2000 lag der durchschnittliche reale langfristige Zinssatz in einer Größenordnung von 5,66% und in der Periode 2001 – 2009 gestaltete sich die entsprechende Größe auf 1,31%.

Diese Veränderung hatte den Anstieg des Niveaus der Finanzierung der Privatleute (und der Unternehmen) und daher die Stärkung der Nachfrage sowohl nach Konsum- als auch Kapitalgütern, also (Eigentums-) Wohnungen, Häusern usw. zum Resultat. Spezieller auf dem Wohnungssektor wurde in der Periode ab dem ersten Quartal 2006 bis zum dritten Quartal 2008 ein Anstieg des Preisniveaus um 13,58% verzeichnet. „In allgemeinen Linien können wir behaupten, dass die Wohnungen – Häuser ein signifikantes Mittel zur „Lagerung“ des Reichtums (store of value, Wertanlage) der griechischen Haushalte während der Dauer des ersten Jahrzehnts nach dem Beitritt des Landes zur WWU darstellten„, vertreten die Analysten der Bank.

Gegenläufige Tendenzen herrschten, als die Schrumpfung des Niveaus der Finanzierung der Privatleute begann. Seit Juni 2010 bis einschließlich März 2015 wurde ein Rückgang der Größenordnung von 19,37% verzeichnet. Laut der Eurobank hatte diese Entwicklung – parallel zu dem Rückgang des gegenwärtigen Wertes der erwarteten verfügbaren Einkommen (negative Reichtums-Entwicklung) – den Rückgang der Nachfrage und das damit einhergehende Sinken des Niveaus der Wohnungspreise zum Ergebnis.

(Quelle: dimokratianews.gr)

Relevante Beiträge:

Wie lange werden die Wohnungspreise in Griechenland noch fallen?

13. März 2014 / Aufrufe: 1.897 1 Kommentar

Laut den beiden Szenarien einer Studie der Eurobank werden sich in Griechenland die Wohnungspreise ab Anfang 2015 oder ab Anfang 2016 zu erholen beginnen.

Die Eurobank untersucht zwei Szenarien über den weiteren Fall, den die Preise auf dem inländischen Immobilienmarkt verzeichnen werden. Auf Basis des ersten wird ein Aufschwung der Preise ab Anfang 2015 eintreten. Das zweite sieht einen Preisanstieg ab 2016 vor.

Laut zwei untersuchten makro-ökonomischen Szenarien rechnet die Eurobank im Greece Macro Monitor mit einem Spielraum für einen weiteren Rückgang des durchschnittlichen Niveaus der Preise auf dem inländischen Wohnungsmarkt um 6% bis 12% und einer allmählichen Erholung ab Anfang 2015 oder Anfang 2016.
Gesamten Artikel lesen »