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Sondersteuer auf Brennholz in Griechenland

21. Dezember 2011 / Aufrufe: 880 15 Kommentare

In Griechenland soll eine Sondersteuer auf Brennholz den Rückgang der Einnahmen des Fiskus aufgrund des rapide gesunken Heizölkonsums kompensieren.

Das griechische Finanzministerium beschloss die Integration einer außerordentlichen Sonderabgabe in die Holzpreise, um die entgangenen Einnahmen aufgrund des Rückgangs des Heizölverbrauchs auszugleichen, der hauptsächlich auf die verstärkte Nutzung von Kaminen und Holzöfen zurückgeführt wird.

Infolge des Widerstrebens vieler Hausverwaltungen, Heizöl zu bestellen, schritt der zuständige Ausschuss des Wirtschaftministeriums zu einer “Korrekturmaßnahme”, um die Verbraucher zu entmutigen, sich massenweise alternativen Heizmöglichkeiten (Kamin, Holzofen, Kohlenbecken, Koks) zuzuwenden.

Ungehorsam der Konsumenten gefährdet Staatshaushalt

Gemäß den ersten Informationen wird der Preis für Kaminholz und allgemein für Brennholz in einer ersten Phase an das Preisniveau der Hölzer angeglichen werden, die für Fußböden, Schränke und Vertäfelungen von Innenräumen (Teakholz) verwendet werden. Laut Quellen des Ministeriums werden “die Verbraucher die Schlaumeiereien sein lassen” und “wieder die Heizung anstellen“, damit das 6-Milliarden-Loch des Staatshaushalts gedeckt wird. “Es ist bereits wertvolle Zeit verloren gegangen und wir haben nicht ausreichend die unerwartete Kälte im Oktober ausgenutzt“, betont charakteristisch eine zuständige Quelle.

Jedenfalls wird die schrittweise Ausweitung der Maßnahme auf alles erwartet, was in einer Tonne verbrannt werden kann, da geglaubt wird, dass sich bei den Konsumenten Phänomene des Ungehorsams zeigen und sie beginnen werden, in den üblichen Säulenuntergeschossen der Mehrparteienhäuser und auf den Balkons ihrer Wohnungen Reifen und andere Gegenstände zu verbrennen.

Es versteht sich, dass von der Erhöhung der Besteuerung des Kamin- und Ofenholzes die Kirche befreit ist, da das von ihr zu Heizzwecken verwendete Holz als “heiliges Holz” gilt und nicht den menschlichen Gesetzen unterliegt.

(Quelle: Protagon.gr/MoufaNet)

Hinweis: In Zusammenhang mit Pressemeldungen könnte “μούφα” (mufa / moufa) als “Ente” interpretiert werden, womit “MoufaNet” wohl keiner weiteren Definition bedürfen wird … .

Kleinere Lotterie- und Glücksspielgewinne wieder steuerfrei

26. Oktober 2009 / Aufrufe: 48 Keine Kommentare

Lose der griechischen StaatslotterieDas griechische Wirtschaftsministerium schreitet zur vorläufigen Aussetzung der bisherigen Bestimmungen bezüglich der Besteuerung von Gewinnen aus Lotterie und Glücksspielen, um eine Lösung für die Probleme zu finden, welche das geltende System der Gewinnbesteuerung verursacht.

In seiner Bekanntmachung bezeichnet das Ministerium die Bestimmungen als problematisch und betont, schnellstmöglich eine Regelung zur Aussetzung dieser Bestimmungen hinsichtlich der Steuerfreigrenze ins Parlament bringen zu wollen. Weiter wurde bekannt gegeben, dass das Ministerium unverzüglich den Dialog zur Suche einer besseren und gerechteren Besteuerung dieser Gewinne in Griechenland aufnehmen werde.

Es sei angemerkt, dass die noch unter der Regierung Karamanlis beschlossenen und nun in ihrer Wirkung ausgesetzten Bestimmungen die Besteuerung von Lotterie- und Glücksspielgewinnen ab dem ersten Euro und ohne jeden Freibetrag vorsehen.