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Artikel Tagged ‘wirtschaftskrise’

Bürger in Griechenland ernähren sich von Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchten

16. März 2013 / Aufrufe: 749 Kommentare ausgeschaltet

Die meisten Haushalte in Griechenland ernähren sich wegen der wirtschaftlichen Krise überwiegend von Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchten.

Die Bürger in Griechenland ernähren sich zunehmend von Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchten, da die Krise bei teureren Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch „das Messer angesetzt hat“. Anlässlich des Weltverbrauchertags gab die Verbraucherorganisation EKPOIZO die ersten Ergebnisse der Erhebung „Ernährung und Wirtschaftskrise“ bekannt, laut denen mehr als die Hälfte der Haushalte (51%) eine Kürzung ihrer Einkommen erlitten.

44% der Befragten antworteten, ihr Einkommen reiche nicht zur Deckung ihrer alltäglichen Ernährungsbedürfnisse aus. Grundkriterium bei der Auswahl der Lebensmittel, aber auch der täglichen Mahlzeit sind die Kosten. Die wegen der Kosten am meisten eingeschränkten Lebensmittel sind Fleisch (63,7%), Fisch (60,5%), Kuchen (51,2%) und Alkohol (48,8%).

Die Lebensmittel, auf die zur Senkung der Ernährungskosten am häufigsten ausgewichen wird, sind Reis und Kartoffeln (70,8%), Hülsenfrüchte (ebenfalls 70,8%), Brot (50,2%) und Gemüse (46,9%). Zusätzlich erklärten 93% der Befragten, das Ausgehen zum Essen (Restaurants, Tavernen) eingeschränkt zu haben.

(Quelle: in.gr)

Dramatischer Appell einer Schuldirektorin in Griechenland

14. März 2013 / Aktualisiert: 30. April 2017 / Aufrufe: 2.460 14 Kommentare

Die Direktorin einer Volksschule in Trikala in Griechenland appelliert in einem offenen Brief, sich der zum Teil unter unsäglichen Verhältnissen lebenden Kinder anzunehmen.

Äkaterini Nikolaidou, Direktorin der Volksschule Gomfi, bezieht sich auf unterernährte Schüler der Schulen der Region und appelliert, aktiv zu werden, bevor Hungeropfer zu beklagen sein werden …! In einem dramatischen Schreiben an alle Kollegen der Lehrkraft versucht Äkaterini Nikolaidou, mit konkreten Beispielen kleiner Kinder, die in den Schulklassen zusammenbrechen, die selbige Gesellschaft zu sensibilisieren.

Sie spricht von „… dem Anblick eines zum Skelett abgemagerten Kind im Alter von 6 Jahren, das nach vielen Tagen seines Fehlens in einem elenden Zustand in der Vorschule erschien. Abgemagert, kränklich, am ganzen Körper zitternd. Die Eltern des kleinen Jungen sind arbeitslos. Sie leben in einem Loch. Ihnen fehlt sogar das Brot. Sie hungern buchstäblich. Nachdem ich ihre Wohnung aufsuchte, stellte ich dies auch selbst fest. Es ist jedoch nicht nur dieser Junge, der unterernährt ist! …

Frau Nikolaidou verlangt unmittelbar die Intervention des Kollegiums der Lehrkräfte und die Aktivierung aller Träger der Region. Der vollständige offene Brief, der es wirklich wert ist, vollständig gelesen zu werden, wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
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Die griechische Botschaft an Merkel

10. Oktober 2012 / Aktualisiert: 10. Oktober 2012 / Aufrufe: 1.062 4 Kommentare

Artikel des Parteivorsitzenden der SYRIZA-Partei, Alexis Tsipras, im Guardian anlässlich des Eintreffens der Kanzlerin

Den Titel Die griechische Botschaft an Angela Merkel wählte der Guardian dem Artikel des Vorsitzenden der SYRIZA-Partei Alexis Tsipras zu geben, der in der britischen Zeitung angesichts des Besuchs der deutschen Kanzlerin in Griechenland publiziert wurde. „Europa kann die von der Austerität verursachte Krise überleben, jedoch nur, wenn es von seinen Völkern und für seine Völker neu geplant wird„, betont Alexis Tsipras unter anderem.

Wenn Angela Merkel am Dienstag Griechenland besucht, wird sie ein Griechenland vorfinden, welches das in Folge fünfte Jahr der Rezession durchmacht. 2008 und 2009 war die Rezession Ergebnis der Ausbreitung der weltweiten Wirtschaftskrise. Seitdem wurde sie von der Sparpolitik hervorgerufen und vertieft, welche Griechenland von der Troika und der griechischen Regierung aufgezwungen wurde„, merkt Herr Tsipras und fügt an:

Diese Politiken sind für das Volk und hauptsächlich die Arbeitnehmer, Rentner, Kleinunternehmer, Frauen und natürlich die jungen Menschen katastrophal. Die griechische Wirtschaft ist um mehr als 22% geschrumpft, die Arbeitnehmer und Rentner haben 32% ihres Einkommens verloren und die Arbeitslosigkeit präsentiert einen ungekannten Anstieg auf 24%, während die Arbeitslosigkeit der jungen Menschen 55% erreicht„.
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Steuerschuldnern in Griechenland droht Gefängnis

23. Juli 2012 / Aufrufe: 1.022 2 Kommentare

Als zu Beginn der 30er Jahre die Weltwirtschaftskrise auch Griechenland erreichte, füllten sich die Gefängnisse mit Bürgern, die ihre Steuern nicht zu zahlen vermochten.

Wie bereits vor rund 80 Jahren die damaligen schreiten heute auch die derzeitigen Regierungen in Griechenland zu immer strengeren „Maßnahmen“, um dem unersättlichen Fiskus zu immer mehr Einnahmen zu verhelfen. Dass auf diese Weise schon damals der Geldhunger des Fiskus nicht zu stillen war und es auch heute nicht sein wird, scheint niemanden zu kümmern.

Im Mittelalter wurden die Dinge unkomplizierter gehandhabt: Schuldner wurden kurzerhand in den Schuldturm geworfen, und wenn sich kein Vermögen fand und niemand – Familie, Verwandte, Freunde – um sie kümmerte, ließ man sie einfach verhungern. In dem modernen Griechenland, wo die Schuldhaft erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts abgeschafft und nun zu Beginn des 21. Jahrhunderts durch gesetzliche Hintertürchen erneut eingeführt wurde, steckt man Schuldner ins Gefängnis: Immerhin werden sie dort gefüttert (obwohl sich das bald ändern könnte …), prinzipiell hat sich jedoch nicht viel geändert.

Die historischen Parallelen zeigt ein Beitrag auf, der in der griechischen Zeitung „To Pontiki“ unter der Rubrik „Geschichte“ erschien und nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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Die schmerzhafte Realität in Griechenland

9. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 6.944 7 Kommentare

Autor: „BtK“

Die andauernden Einbrüche bewaffneter Verbrecher in Häuser anständiger Menschen, welche sie terrorisieren, berauben und häufig misshandeln oder sogar auch ermorden, stellen ein ungekanntes Phänomen dar, extrem bedrohend nicht nur für die verblüffte Bevölkerung, aber auch die gesamte zivilisierte Welt. Das, was in letzter Zeit in Griechenland geschieht, von der Ermordung der beiden jungen Leute in Käsariani, die ausgelöscht wurden, nur weil ihnen jemand das Auto stehlen wollte, bis zur Ermordung des Greises in Pagkrati, dem sie die jämmerliche Rente raubten, oder der Ermordung des Apothekers in Renti wegen 300 Euro, ist alles andere als Zufall … . Es ist die Spitze einer Welle der Kriminalität, die – leider wahr – die Wirtschaftskrise in unserem von Tag zu Tag verarmenden Land mit der Anwesenheit einer sehr hohen Anzahl verelendeter illegaler Immigranten kombiniert. Vor allem ist es jedoch Zeichen einer schmerzhaften Realität, die im Namen der angeblichen Demokratie gewisser kleiner Minderheiten, die über eine Reihe von Jahren mit ihrer Dreistigkeit ihre Ansicht aufgezwungen haben, in einem hohen Maß zur vorherrschenden Strömung wurde. Diese schmerzhafte Realität ist die tiefe Verachtung eines großen Teils der Gesellschaft gegen die Gesetze und Institutionen, aber auch die Polizei.

» Die vorherrschende linke Wahrnehmung, die aus dem gerechtfertigten Misstrauen gegenüber der Polizei anderer unangenehmer Epochen entartete, als der Polizist ein Organ der Durchsetzung antidemokratischer Ansichten und Verhaltensweisen war, mutierte zur völligen Verachtung der ELAS als Korps, welches Ordnung und Gesetz durchsetzt, die wiederum eine Voraussetzung für das Funktionieren der Demokratie darstellen. Es gibt keine Demokratie und Freiheit ohne die Existenz einer Polizei, die für die Umsetzung der Gesetze Sorge trägt.

» Natürlich muss in Fällen polizeilicher Bestialität und Willkür die Gesellschaft reagieren, wie sie zu Recht im Fall der Ermordung des Alexis Grigoropoulos reagierte. Dies ist jedoch nicht das selbe mit der völligen Geringschätzung der Polizisten und ihrer Funktion. Wenn eine Gesellschaft erachtet, „die Bullen sind Schweine und Mörder“, und diese Ansicht keine Randerscheinung ist, sondern sogar auch einen großen Teil der gesellschaftlichen Gesamtheit auszudrücken scheint, existiert ein Problem der Legitimierung der Polizei und folglich ihrer Funktion. Wenn die Polizei verachtet wird, ist es für extreme kriminelle Elemente wie die Räuber, die eiskalt die beiden jungen Beamten der Sonderwache ermordeten, leicht, zu solchen abscheulichen Taten zu schreiten.

» Gleichzeitig wird offensichtlich, dass die Situation jeder Kontrolle entgleitet, wenn die Gesellschaft Muster der Missachtung der etablierten Ordnung und des Gesetzes zu zeigen beginnt. Wenn wir meinen, die Gesetze ignorieren zu können, keine Mautgebühren zu zahlen, keine gesetzlichen Beschlüsse zu akzeptieren, die U-Bahnfahrkarte nicht zu bezahlen, Steuern zu hinterziehen, öffentliche Gelder mit dem Argument „ist doch schnuppe, tun ja alle“ zu vergeuden, hat die Festigung der Logik „ich missachte das Gesetz und pfeife darauf“ als ihre extreme Form das Verbrechen, den Mord, die Gewalt. Wenn u. a. Ärzte, Apotheker und Ingenieure Ministerien stürmen und sich wie Hooligans benehmen, weil sie erachten, dass ihre Interessen beeinträchtigt werden, was müssen dann verelendete Immigranten tun, die nichts zu Essen haben? Sie werden töten. Und das haben sie getan. Nichts ist zufällig … . Wir sind eine Gesellschaft, die sich an die Gewalt gewöhnt hat. Wir selbst mit unseren Verhaltensweisen haben den Sack des Aiolos geöffnet, und jetzt laufen wir wie die Matrosen des Odysseus in Gefahr, in dem ungeheuren Sturm der Kriminalität zu ertrinken, der unser Land heimsucht. Und er wird weiterhin anschwellen, solange der Staat und die Gesellschaft nicht gemeinsam übernehmen, dem Problem mit mutigen Entscheidungen zu begegnen.

Quelle: Vradyni S. 2
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Benachteiligung der Bürger in Griechenland durch Fiskus rechtmäßig

1. Juli 2012 / Aufrufe: 265 1 Kommentar

Laut einem höchstrichterlichen Beschluss darf der Fiskus in Griechenland wegen der heftigen Konjunkturkrise die Bürger rechtmäßig mit ungleichen Verzugszinsen belasten.

Laut dem Höchsten Sondergericht (AED) ist wegen der Konjunkturlage in Griechenland das Privileg des Fiskus gerechtfertigt, in seinen Verbindlichkeiten gegenüber den Bürgern niedrigere Verzugszinsen als die zu „genießen“, mit denen er zur selben Zeit die Verbindlichkeiten der Bürger an den Fiskus belastet.

Mit überwältigender Mehrheit (10 – 3) befand das Höchste Sondergericht in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen, dass die konkrete gesetzliche Bestimmung, die vorsieht, dass der Fiskus für seine Verbindlichkeiten Verzugszinsen von 6% entrichten muss, während die Bürger für Verbindlichkeiten an den Fiskus haben einen höheren Zinssatz (ab 8,75% bis 12,25%) zu entrichten schulden, nicht der Verfassung widerspricht.

Dies hatte außerdem auch der Beirat des Verwaltungsgerichtshofs, Panagiotis Evstratiou, vorgeschlagen und sich dabei auf Gründe des öffentlichen Interesses berief, das volkswirtschaftliche Gleichgewicht sicherzustellen und der heftigen Krise zu begegnen, welche das Land heimsucht. Unter dem selben Prisma der heftigen Krise befand das AED die in Rede stehende Zinssatz-Differenz als verfassungsmäßig.

Zu diesem Thema sind jedenfalls in der Vergangenheit gegensätzliche Urteile von der Rechnungskammer und dem Areopag ergangen, mit dem Ergebnis, dass es zur endgültigen Entscheidung vor das Oberste Sondergericht gelangte. Das Plenum des Rechnungshofs hat mit seinem Beschluss die strittige Regelung als verfassungswidrig und die Menschenrechtskonvention verletzend charakterisiert, was jedoch auf die gegenteilige Ansicht des Areopags traf, der sich für die Verfassungsmäßigkeit der Regelung ausspricht.

(Quelle: Zougla.gr)

Euro-Austritt Griechenlands könnte zu Chaos in Moskau führen

27. Mai 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 1.575 11 Kommentare

Sollte Griechenland wirklich aus der Eurozone ausscheiden, könnte dies signifikante politische und wirtschaftliche Auswirkungen für Moskau und Russland nach sich ziehen.

Politische Unruhen in Russland, ein Sinken der Popularität des russischen Präsidenten Putin und wirtschaftliche Probleme für Moskau wird das Domino zur Folge haben, welches ein eventuelles Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro verursachen wird. Diese Einschätzung stellt laut einem Artikel der Agentur Bloomberg der Leiter des Zentrums für Strategische Studien in Moskau, Michail Dmitriev, an und warnt, der russische Präsident Vladimir Putin werde sich im Fall eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone mit der Gefahr politischer Unruhen konfrontiert sehen, sowie sogar auch vor einer weltweiten Wirtschaftskrise und einem „Absturz“ des Ölpreises.

Die in Rede stehende Publikation trägt den bezeichnenden Titel „Putin wird dem Chaos begegnen, wenn Griechenland den Euro verlässt“ Dmitriev vertritt: „Wenn sich die derzeitige Tendenz fortsetzt, werden wir eine Eskalation des politischen Missfallens in der Person Putins und der Unterdrückung einerseits und der wirtschaftlichen Krise andererseits sehen.“ und fügt sogar an, dass dies selbst auch zum Verlust der Kontrolle seitens Putin und möglicherweise zu einer chaotischen politischen Umbildung führen kann.
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Experiment neoliberaler Sparpolitik mit Griechenland

20. Mai 2012 / Aufrufe: 1.158 13 Kommentare

Alexis Tsipras fordert die Beendigung des neoliberalen Experiments mit Griechenland und lastet Bundeskanzlerin Merkel eine ungeheure gesellschaftliche Verantwortung an.

Das Experiment der im Namen der Lösung der Krise verfolgten Sparpolitiken muss beendet werden„, verlangt der Vorsitzende der Allianz der Radikalen Linken (SYRIZA) Alexis Tsipras in einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian.

Griechenland ist für das Experiment zur Umsetzung der neoliberalen Schock-Politik ausgewählt worden und die Griechen waren die Versuchstiere. Wenn das Experiment fortgesetzt wird, wird es als geglückt betrachtet und diese Politik dann auch in anderen Ländern angewendet werden. Deswegen ist es so wichtig, dass das Experiment gestoppt wird. Dies wird ein Sieg nicht nur für Griechenland, sondern für ganz Europa sein.

Weiter führte Alexis Tsipras an, Griechenland habe sich niemals in einer dermaßen schlimmen Lage wie heute befunden.
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Plan B für Euro-Austritt Griechenlands

16. Mai 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 1.248 7 Kommentare

Angesichts der gescheiterten Versuche der Regierungsbildung in Griechenland rückt ein Ausscheiden des Landes aus der gemeinsamen Währung und der Eurozone näher.

Während in Griechenland die politischen Kräfte nicht vermögen, eine Regierung zu bilden, bereiten sich die europäischen Partner auf das Schlimmste vor. Sie verheimlichen nicht mehr, auch einen „Plan B“ auf dem Tisch zu haben, der das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone vorsieht. Das deutsche Magazin „Der Spiegel“, das bisher zu den herzlichen Unterstützern Griechenlands zählte, erschien am 14 Mai 2012 mit dem Titel „Akropolis adieu“ und legt dar, warum es für Griechenland nunmehr besser sei, zur Drachme zurückzukehren.

Spitzenfunktionäre der Europäischen Union deklarieren in allen Tonlagen, die Umsetzung des Programms sei für Griechenland eine Einbahnstraße, lassen aber gewisse Aussichten auf eine partielle Lockerung des Programms, ohne dass sich jedoch die Ziele ändern, und erklären, dass es ein zusätzliches Programm zur Stützung des Aufschwungs geben könne – allerdings natürlich unter der Voraussetzung, dass es in Griechenland eine Regierung geben wird.
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Mythos der Hilfe Deutschlands an Griechenland

15. Mai 2012 / Aktualisiert: 08. August 2017 / Aufrufe: 1.683 12 Kommentare

Eine Reportage der ARD enthüllt wenn nicht gar schockierende, so doch zumindest beeindruckende Details über den Mythos der deutschen Hilfe an Griechenland.

Eine Reportage des deutschen Fernsehsenders ARD und konkret des Polit-Magazins „Monitor“ untersucht auf eine bisher im Inland von niemand anders befolgte Weise die Wirtschaftskrise und die Rolle Deutschlands darin und kommt zu … interessanten Schlüssen.

Zum ersten Mal erfolgt in einem deutschen Massenmedium offiziell die Rede von den ungeheuren Gewinnen Deutschlands aus der griechischen Krise. Parallel liegt laut der strittigen Reportage der tatsächlich zur wirtschaftlichen Stützung Griechenlands zur Auszahlung gekommene Betrag nicht höher als 15 Mrd. Euro, während Deutschland im letzten Jahr seine Exporte ungeheuer gesteigert und an der Griechenland-Krise rund 50 Mrd. Euro verdient haben soll!

Video: Das Märchen von dem deutschen Zahlmeister
(Vorspann ca. 15 Sekunden auf Griechisch, Hauptteil auf Deutsch mit griechischen Untertiteln)

(Quelle: Newsbeast.gr)