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Artikel Tagged ‘wirtschaftskrise’

Griechenlands Wirtschaftskrise wird zu endloser Odyssee

8. Januar 2016 / Aufrufe: 3.540 9 Kommentare

Die wirtschaftliche Krise Griechenlands setzt sich wie eine endlose Odyssee fort und es steigen neue Ängste vor gesellschaftlichen Unruhen auf.

Wenn Stavros Staikos an das vor ihm liegende neue Jahr denkt, bringt er Angst zum Ausdruck. Obwohl er von seiner Natur her stoisch ist, tut der im Ruhestand befindliche Seemann der Handelsmarine sich schwer, sein Land und seine eigene Situation optimistisch zu sehen.

Es ist schwer, optimistisch zu sein„, meint Stavros Staikos, während er darauf wartet, an die Reihe zu kommen um in der zentralen Athener Geschäftsstelle des Verbands der Verbraucher und Kreditnehmer wirtschaftliche Ratschläge zu bekommen. „Wer hätte sich vorgestellt, hier anzugelangen? Wer hätte sich vorgestellt, dass ich mit meinen 63 Jahren Angst haben würde, meine Wohnung zu verlieren?
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Griechenlands Situation wird sich verschlimmern

18. September 2015 / Aufrufe: 1.498 3 Kommentare

Joseph Stiglitz warnt, die Krise in der Eurozone sei keinesfalls überwunden und die Lage in Griechenland werde sich weiter verschlechtern.

Der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz warnt, die Krise in der Eurozone sei nicht überwunden worden, und fügt an, die Lage in Griechenland werde sich verschlimmern.

Trotz der jüngsten „Rettung“ Griechenlands schätzt Stiglitz ein, die Krise in der Eurozone sei nicht überwunden worden. „Die Krise in der Eurozone liegt auf keinen Fall hinter uns. Die Situation Griechenlands wird sich weiter verschlechtern, während in den anderen Ländern, die einer wirtschaftlichen Krise begegnen, die Dinge nur sehr geringfügig besser verlaufen werden„, betonte er in einem Interview an die deutsche Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“.
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So wurden in Griechenland die Armen ärmer

14. April 2015 / Aufrufe: 3.300 1 Kommentar

Die Bürger in Griechenland verloren innerhalb weniger Jahre alles, was sie während der vergangenen Jahrzehnte hinzugewonnen hatten.

Das düstere Bild eines wegen der wirtschaftlichen Krise zusammenbrechenden Griechenlands gibt ein Artikel in der Washington Post wieder, die berichtet, der Fortschritt der letzten 28 Jahre sei innerhalb weniger Jahre verloren gegangen.

Wie es in dem Artikel lautet, gibt es viele Betrachtungsweisen, wie sehr historisch die Rezession Griechenlands war:
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Bessere Zukunft für Griechenland – ohne Euro

2. März 2015 / Aufrufe: 3.451 14 Kommentare

In einem von BILD auch auf Griechisch publizierten eher hämisch anmutenden Kommentar wünscht Kai Diekmann Griechenland eine bessere Zukunft ohne den Euro.

Griechenland ist misshandelt. Die Menschen leiden wegen der großen Schulden und der schwersten wirtschaftlichen Krise in der Geschichte des vereinten Europas. Die Arbeitslosigkeit löscht bei einer ganzen Generation die Hoffnung und die Zukunft aus. Dem Staat fehlen die Strukturen, die Institutionen, aber hauptsächlich die uneigennützigen Politiker und Eliten, die helfen könnten, dass das Land aus dieser Katastrophe heraus kommt.

Die Milliarden der – sich fortsetzenden – Hilfe aus Europa helfen einfach nur bei der Bedienung der ungeheuren Schulden. Sie können nicht zum Wachstum beitragen. Im Gegenteil, sie verhindern einen wahren Neuanfang. Der Griechenland von Europa zugeworfene Rettungsring ist aus Blei.
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Grundloser Krieg Europas gegen Griechenland

20. Februar 2015 / Aufrufe: 2.341 9 Kommentare

Bloomberg betont, Griechenland und Europa befinden sich in einem unbegründeten Krieg und die deutsche Härte gegenüber Griechenland sei strohköpfig.

In einem Meinungs-Beitrag mit Titel „Europa und Griechenland befinden sich grundlos in einem Krieg“ betont Bloomberg, es bleibe die Gefahr bestehen, dass ein vermeidbarer wirtschaftlicher Zusammenbruch Griechenlands den anderen Euro-Ländern neues Leid beschert.

Wie es in dem Artikel unter anderem lautet, „hat sich der Abstand zwischen den beiden Seiten praktisch auf fast Nichts reduziert […]. Die EU baut die Zukunft ihrer Währungsunion nicht auf Prinzipien, sondern Emotionen auf.
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Mad as Hellas

24. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.748 10 Kommentare

Paul Krugman fragt sich, ob aus der erneuten Krise in Griechenland wenigstens diesmal die richtige Lehre gezogen werden wird.

Die griechische Fiskalkrise brach vor fünf Jahren aus und ihre Auswirkungen verursachen Europa und der Welt weiterhin ernsthaften Schaden. Ich beziehe mich jedoch nicht auf die Nebenwirkungen, die Sie im Sinn haben – Ausweitung des Niveaus der Rezession der großen Krise Griechenlands oder wirtschaftliche „Infizierung“ anderer Schuldner.

Das katastrophalste Resultat der griechischen Krise war, dass sie die Wirtschaftspolitik verzerrte, da – angeblich – ernsthafte Menschen aus aller Welt sich sputeten, die falsche Lehre zu ziehen. Jetzt scheint Griechenland sich wieder in einer Krise zu befinden. Werden wir diesmal die richtige Lehre ziehen?
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Wie sehr die Krise in Griechenland Leben und Ansichten änderte

8. September 2014 / Aufrufe: 1.359 1 Kommentar

Eine aktuelle Meinungsumfrage zeigt, wie sehr in Griechenland die fünf Jahre der Krise das Leben und die Ansichten der Bürger beeinflusst haben.

Eine große Untersuchung der Kapa Research zeigt eine katalytische Auswirkung der fünfjährigen Wirtschaftskrise auf die Ansichten in der griechischen Gesellschaft: Nach dem ersten Schock scheint eine Prozess der Anpassung gefolgt zu sein und neue Ansichten über die Wirtschaft, den Staat, die Beschäftigung und die Produktion gestaltet zu haben.

Laut der Sonntagsausgabe der Zeitung „Vima“ zeigen sich die Haushalte in der Untersuchung des diesjährigen Septembers im Vergleich zu der entsprechenden Untersuchung im Februar vergangenen Jahres bezüglich der Entwicklung ihrer Finanzen weniger pessimistisch.
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Das griechische Problem und die Japanisierung Europas

7. Juli 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 973 Keine Kommentare

Griechenlands Unfähigkeit, auf die Krise zu reagieren, und die Zaghaftigkeit der europäischen Führer haben die europäische Wirtschaft in einen Teufelskreis geführt.

Die europäische Schuldenkrise schließt das vierte Jahr und alles zeigt, dass die Kassandren bestätigt werden, die eine „Japanisierung“ Europas voraussahen.

Viele verschiedene Stimmen, viele verschiedene Meinungen, das Fehlen einer Vision – die europäischen Führer haben innerhalb von nur 4 Jahren fertiggebracht, die gesamte Architektur der Europäischen Union in Frage zu stellen. Deutsche, Holländer, Spanier, Italiener und alle übrigen ziehen jeder in seine Richtung, während die europäische Wirtschaft sich weiterhin auf einem gespannten Seil befindet und – wie auch die japanische Wirtschaft zu Beginn der 90er Jahre – eine Krise ohne Ende vor sich zu haben scheint.
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Premierminister Griechenlands lebt seinen Mythos

5. August 2013 / Aufrufe: 833 2 Kommentare

Antonis Samaras, Premierminister von Griechenland, lebt seinen Mythos und erregt den Verdacht, nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge differenzieren zu können.

Auch die letzte der seltenen Sitzungen des griechischen Kabinetts entwickelte sich zu einer kommunikativen Show über den Fleiß der Regierung und die Entschlossenheit des Premierministers. Den Massenmedien zuliebe verlangte der Premierminister gestern „kontinuierliche Präsenz und Aktivität“ sogar auch an den Tagen um Mitte August (Anmerkung: der 15 August ist in Griechenland ein hoher Feiertag), während er den Ministern nahe legte, sich für Kurzurlaube mit dem Regierungssekretär abzustimmen.

Alle Züge der Regierung und des Herrn Samaras erfolgen für den Anschein und enden darin, gefährlich zu sein„, schreibt Thanasis Karteros in der Zeitung „Avgi“.
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Das toxische Erbe der Krise in Griechenland

22. Juni 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 980 2 Kommentare

Politische Fehlentscheidungen machten ein griechisches Drama zu einer globalen Tragödie und einem dreifachen Unheil für Griechenland, Europa und Volkswirtschaft.

Vor zweieinhalbtausend Jahren gestaltete Griechenland das westliche Denken. Jüngst gestaltete es auch die Bewältigung der wirtschaftlichen Krise. Griechenland erlitt eine Katastrophe – und die Furcht der anderen, die glaubten, seinem Schicksal zu folgen, rechtfertigte die Wendung zur Austerität. Das Ergebnis war die kränkelnde Erholung von der Rezession, welche die Krise speziell in der Eurozone und dem Vereinigten Königreich hinterließ. Griechenland hatte leider die falsche Krise zum falschen Zeitpunkt.

Professor Simon Wren-Lewis der Oxford-Universität schildert die Geschichte auf seinem hervorragenden Blog, gestützt auf die kritische Bewertung des Internationalen Währungsfonds in Zusammenhang mit dem im Mai 2010 vereinbarten Programm für Griechenland.
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