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Artikel Tagged ‘wirtschaftskriminalität’

Griechenland nimmt sich BMW und Mercedes zur Brust

19. Juni 2016 / Aufrufe: 1.998 2 Kommentare

In Griechenland wurden endlich lange Zeit politisch verhinderte Strafverfahren gegen BMW Mercedes wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche eingeleitet.

Wegen ausgedehnter Steuerhinterziehung der Firmen Mercedes – BMW und der Bestechung griechischer Amtsträger durch die Daimler bestellte in Griechenland der Wirtschaftsstaatsanwalt die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der beiden Gesellschaften.

Das Thema hatte der griechische Radiosender „Sto Kokkino“ im August 2014 aufgedeckt.
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Strafverfahren und Haftstrafen für Steuerschuldner in Griechenland

2. Februar 2016 / Aufrufe: 1.058 Keine Kommentare

Rund 14000 Schuldnern des Fiskus in Griechenland mit Verbindlichkeiten von insgesamt 20 Milliarden Euro drohen Strafverfahren und Haftstrafen.

14.218 Steuerpflichtige, die gemäß den Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland fällige Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 20,148 Mrd. Euro schulden, laufen in Gefahr, sich mit Strafverfolgungen und Haftstrafen wegen nicht fristgerechter Entrichtung von Schulden an den Fiskus, aber auch Anklagen wegen der Wäsche schwarzer oder schmutziger Gelder konfrontiert zu sehen.
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Steiler Anstieg der Wirtschaftskriminalität in Griechenland

3. August 2014 / Aufrufe: 412 Keine Kommentare

Laut der griechischen Polizei verzeichnete in Griechenland die Wirtschaftskriminalität im ersten Halbjahr 2014 einen Anstieg um über 40 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2014 wurde in Griechenland ein erheblicher Rückgang um 21,5% bei den Basiskategorien der Verbrechen – Raubüberfälle, Diebstähle – Einbrüche, Morde – aber auch ein steiler Anstieg um bis zu 41,6% bei der Wirtschaftskriminalität verzeichnet.

Laut den von der griechischen Polizei (ELAS) veröffentlichten Daten wurden im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 insgesamt 653 Raubüberfälle, 3.912 Diebstähle – Einbrüche, 3.327 Fahrzeugdiebstähle und 18 Morde weniger verzeichnet. In dem selben Zeitraum behandelte die griechische Polizei 411 Fälle der Verbreitung von Falschgeld, 246 Fälle von Fälschungen, 236 Fälle von Schwarzhandel und 10 Fälle des Schwarzhandels mit Altertümern mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
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Kontenöffnungen in Griechenland in Express-Verfahren

20. Juli 2012 / Aufrufe: 1.103 4 Kommentare

In Griechenland werden die Konten ehemaliger Politiker und Amtsträger unter die Lupe genommen, deren Vermögen nicht mit ihren Einkommen in Einklang zu stehen scheint.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft werden in Fast-Track-Verfahren Bankkonten politischer Personen, Amtsträger der Lokalverwaltungen, Verwaltungsräte und in den Bereichen der Gesundheit und Justiz tätiger Gewerbetreibender geöffnet, da Meldungen über ungerechtfertigte Bereicherung existieren. Alle Anzeigen, die sich auf politische Personen beziehen, werden von dem Staatsanwalt für Wirtschaftkriminalität Grigoris Peponis und dem Leiter der Behörde für Geldwäsche und stellvertretenden Staatsanwalt am Areopag Panagiotis Nikoloudis untersucht werden.

Mit dem Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) als Speerspitze begann die Überprüfung der Vermögensverhältnisse 1.000 politischer Personen, wie ehemaliger Minister, Staatsekretäre, General- und Sondersekretäre, Bürgermeister, stellvertretender Bürgermeister, Präfekten, Provinzgouverneure und Leiter diverser Organismen und Träger. Ziel ist, festzustellen ob und in welchen Fällen Geldwäsche existierte, was für Politiker die einzige Straftat darstellt, die nicht verjährt.
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Wirtschaftspolizei in Griechenland spürt Schwarzgelder auf

10. Juni 2012 / Aufrufe: 2.031 18 Kommentare

Die Sondereinheit zur Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen in Griechenland findet mithilfe des Systems Elenxis Schwarzgelder in Millionenhöhe.

Versteckte „Schätze“, welche aus Delikten der Steuerhinterziehung und Steuervermeidung stammen, enthüllen die Bankkonten von Ärzten, Rechtsanwälten, Arbeitnehmern, Unternehmern. Jedes Mal, wenn die Inspektoren der Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) Bankkonten der Steuerhinterziehung „Verdächtiger“ öffnen, sind sie überrascht, da sie häufig unglaubliche und provokative Einzelheiten ans Licht bringen.

Es fanden sich einfache Arbeitnehmer des privaten und öffentlichen Sektors mit Sparguthaben in Millionenhöhe, und wie im Rahmen der weiteren Ermittlungen festgestellt wurde, stammten diese Beträge aus rechtswidrigen Aktivitäten. Ebenso stellte sich heraus, dass Rechtsanwälte, Ärzte und Unternehmen den Fiskus jahrelang mit der klassischen Methode der Nichtausstellung von Quittungen betrogen und sich somit der Zahlung von Umsatz- und Einkommensteuer in Höhe von vielen Millionen Euro entzogen.
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Rücktritt der Wirtschaftsstaatsanwälte in Griechenland

29. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 562 7 Kommentare

Die Sonderstaatsanwälte für Steuer- und Wirtschaftsverbrechen in Griechenland legten ihr Amt nieder und monieren Behinderungen bei der Ausübung ihrer Aufgaben.

Hinweis: Nachstehender Beitrag ist insofern hinfällig, als die in Rede stehenden Richter laut ihren heutigen Erklärungen (30.12.2011) zumindest bis auf weiteres in ihren Ämtern verbleiben werden.

Die beiden Sonderstaatsanwälte für Wirtschaftskriminalität und Steuervergehen, Grigoris Peponis und sein Spyros Mouzakis, reichten gestern (28.12.2011) überraschend ihren Rücktritt ein. Die beiden Richter beklagen dabei Eingriffe in ihr Werk und reagieren mit ihrem Rücktritt auf einen von dem Finanzministerium forcierten Gesetzentwurf, der ihnen laut ihrer Ansicht praktisch ihre Zuständigkeiten nimmt und bestimmt, dass die Position des Wirtschaftsstaatsanwalts fortan ein Assistenz-Staatsanwalt des Areopag bekleiden wird.

Mit einem Gesetzentwurf, dessen Vorlage ansteht und der uns zugestellt wurde, wird völlig fadenscheinig und mit begründenden Pseudo-Argumenten betrieben, uns zu substituieren und los zu werden„, führen die beiden Richter unter anderem in ihrem Rücktrittsschreiben an, welches viele Seitenhiebe bezüglich ihnen in den Weg gelegter Hindernisse, aber auch Äußerungen der Verbitterung enthält. Ihr dem Anschein nach unwiderruflicher Entschluss schlug sowohl bei dem Berufungsgericht als auch dem Areopag wie eine Bombe ein.
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Bestechung, Korruption und Intransparenz in Griechenland

19. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 1.219 4 Kommentare

Bestechung, Korruption, steuerliche Intransparenz und mangelndes Vertrauen in die Behörden gelten als die grundlegenden Hauptprobleme in Griechenland. Zu diesem Ergebnis kam die PricewaterhouseCoopers (PwC) im Rahmen einer in Kooperation mit der Business-School INSEAD durchgeführten internationalen Untersuchung zur Wirtschaftskriminalität. Laut der Untersuchung schafft die wirtschaftliche Rezession weltweit fruchtbaren Boden für den Anstieg der Gefahren des Wirtschaftsverbrechens.
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