Archiv

Artikel Tagged ‘währungsunion’

Der Betrug der internen Abwertung in Griechenland

28. Juni 2016 / Aufrufe: 1.335 Keine Kommentare

Die Griechenland mittels der Memoranden aufgezwungene Inlandsabwertung entwickelte sich zu einem monumentalen wirtschaftlichen Betrug.

Die sogenannte interne Abwertung, die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen wurde, ist eine affektiert invalide Strategie, lässt die Preise unbehelligt und erschöpft ihren Eifer in der Abwertung der Beschäftigung.

Das Basisargument der Architekten der Memoranden war und bleibt, dass, sofern Griechenland um jeden Preis in der Eurozone möchte und folglich nicht über das Werkzeug der externen Währungsabwertung verfügt, die einzige ihm zur Verfügung stehende Alternative die Durchsetzung der „internen Abwertung“ war. Also einer methodisierten und verwaltungstechnisch nivellierten Senkung der Preise, der Löhne und des Wertes der Vermögensobjekte.
Gesamten Artikel lesen »

Merkel, Tsipras und die „Operation Absolution“

27. Mai 2015 / Aufrufe: 3.941 3 Kommentare

Berlin scheint unbedingt den Eindruck vermeiden zu wollen, allein für ein Scheitern der Rettung Griechenlands und einen Grexit verantwortlich zu sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel widmet dem griechischen Thema letztens viel Zeit und zeigt sich entschlossen, einen eventuellen Bankrott Griechenlands abzuwenden.

Dieses Beharren beruht allerdings nicht nur auf Gründen, die sich auf die Erhaltung des europäischen Währungszusammenhalts und den Erfolg des Arguments bezüglich einer auf sich genommenen gemeinsamen Währung, sondern auch darauf beziehen, dass auf keinen Fall der Eindruck entstehen darf, die Verantwortung für einen eventuellen Grexit würde ausschließlich Deutschland zufallen.
Gesamten Artikel lesen »

Deutschland ist für den Euro eine größere Bedrohung als Griechenland

8. Mai 2015 / Aufrufe: 2.598 2 Kommentare

Deutschland verletzt ungestraft kontinuierlich den EU-Vertrag und stellt für den Euro eine größere Bedrohung als Griechenland dar.

Der Handelsbilanzüberschuss Deutschlands verzeichnet weiterhin neue Rekorde und stellt für den Euro eine größere Bedrohung dar als Griechenland, führt ein Artikel von Ambrose Evans – Pritchard in der britischen Zeitung Daily Telegraph an.

Gemäß der jüngst bekannt gegebenen Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission wird erwartet, dass der Überschuss der deutschen Handelsbilanz (sprich die Differenz zwischen den exportierten Produkten und Dienstleistungen und den Importen von Produkten und Dienstleistungen des Landes) in diesem Jahr alle vorherigen Rekorde brechen und 7,9% des BIP erreichen sowie sich auch 2016 auf 7,7% des BIP gestalten wird.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland und Euro kleben zusammen

2. Mai 2015 / Aufrufe: 1.386 3 Kommentare

Griechenland klebt am Euro und der Euro klebt an Griechenland, wobei jedoch Griechenland die Sicherheit der EU mehr braucht als die EU Griechenland braucht.

Manchmal ist ein Land der maßen verschuldet, dass es logisch ist, den Bankrott zu erklären, seine Währung aufzugeben und einen Neuanfang zu machen. Griechenland zählt nicht zu diesen Ländern.

Das hat zwar eine Anzahl von Wirtschaftswissenschaftlern nicht daran gehindert, das Gegenteil zu vertreten, die Erklärung des griechischen Premierministers Alexis Tsipras, bezüglich jeglicher Vereinbarung mit den Gläubigern zu einer Volksabstimmung aufrufen zu werden, weist jedoch darauf hin, dass die Griechen bald eine Entscheidung treffen werden müssen. Wenn dies stattfindet, haben sie ihrem (wie derzeit von den Demoskopien erfassten) Instinkt zu und im Euro zu bleiben.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Rückkehr zu Drachme in 10 Schritten

24. März 2015 / Aufrufe: 3.278 6 Kommentare

Die aktuellen Entwicklungen bringen wieder Szenarien des Ausscheidens Griechenlands aus dem Euro und die Rückkehr zu einer nationalen Währung aufs Tapet.

Das albtraumhafte Szenarium Griechenlands Ausscheiden aus dem Euro und der Rückkehr zur Drachme war für lange Zeit in Vergessenheit geraten, bis es sich in letzter Zeit wieder einstellte. Trotz der Tatsache, dass es von internationalen Massenmedien und hauptsächlich aus Berlin als Druckmittel gegen die griechische Regierung verwendet wird, fürchten viele den „Unfall“. Aus diesem Grund haben ausländische und griechische Banken immer Szenarien für das Ausscheiden und Pläne bereit haben, um einer eventuelle Krise zu begegnen.

Jedenfalls werden diese panikschürenden Szenarien von Athen zurückgewiesen und natürlich hätte ein solcher Fall sehr ernsthafte Auswirkungen auf ganz Europa.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Finanzminister schlägt Brücken nach Berlin

21. März 2015 / Aktualisiert: 18. April 2015 / Aufrufe: 1.850 10 Kommentare

Mit einem Beitrag auf seiner persönlichen Website schlägt Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis Brücken nach Berlin und zeigt praktisch einen Waffenstillstand.

Yanis Varoufakis‘ Artikel mit dem Titel „Griechen – Deutsche: Lassen wir uns erneut unsere gemeinsame Zukunft vorstellen“ kommt wenige Stunden nach dem Minigipfel in Brüssel und angesichts des Treffens Tsipras – Merkel am kommenden Montag (26 März 2015). Er bewegt sich klar in die Richtung einer neuen „Vertrauensbildung“ und endet damit, Deutsche und Griechen aufzurufen, sich „erneut die Währungsunion als ein gemeinsames Reich des Wohlstands“ vorzustellen.

Der vollständige Artikel des griechischen Finanzministers wird nachstehend in deutscher Übersetzung (aus dem Griechischen) wiedergegeben.
Gesamten Artikel lesen »

Grundloser Krieg Europas gegen Griechenland

20. Februar 2015 / Aufrufe: 2.341 9 Kommentare

Bloomberg betont, Griechenland und Europa befinden sich in einem unbegründeten Krieg und die deutsche Härte gegenüber Griechenland sei strohköpfig.

In einem Meinungs-Beitrag mit Titel „Europa und Griechenland befinden sich grundlos in einem Krieg“ betont Bloomberg, es bleibe die Gefahr bestehen, dass ein vermeidbarer wirtschaftlicher Zusammenbruch Griechenlands den anderen Euro-Ländern neues Leid beschert.

Wie es in dem Artikel unter anderem lautet, „hat sich der Abstand zwischen den beiden Seiten praktisch auf fast Nichts reduziert […]. Die EU baut die Zukunft ihrer Währungsunion nicht auf Prinzipien, sondern Emotionen auf.
Gesamten Artikel lesen »

Europa, Griechenland und die Demokratie

17. Februar 2015 / Aufrufe: 2.459 23 Kommentare

Ist es noch Demokratie, wenn 0,4 Prozent der Wähler einer Staatengemeinschaft die Entscheidungen der übrigen 99,6 Prozent in Frage zu stellen vermögen?

Griechenland wird ein weiteres Mal – ungewollt und nicht wegen irgendeiner dunklen Verschwörungstheorie – zu einem Versuchstier im Labor der Entwicklung der Weltwirtschaft. Demokratie, europäische Vervollständigung und Kapitalismus kollidieren in dem Land der Sonne, der sommerlichen Sorglosigkeit, aber auch des … Frappé, der heutzutage natürlich zum Freddo wurde … .

Betrachten wir kurz, wie wir hier angelangten: Die historischen Wurzeln der Europäischen Union finden sich im Zweiten Weltkrieg. Die Europäer beschließen, die Wiederholung solcher Gemetzel und Katastrophen für immer zu unterbinden. Kurz nach dem Ende des Kriegs spaltete sich Europa in Osten und Westen, da der 40 Jahre anhaltende „Kalte Krieg“ beginnt. 1949 gründen die westeuropäischen Nationen den Europarat, was der erste Schritt zur Kooperation zwischen ihnen ist, sechs Länder wollen jedoch weiter voranschreiten.
Gesamten Artikel lesen »

Deutschland hat die Griechenland-Rettung vergeigt

23. Februar 2014 / Aufrufe: 1.178 3 Kommentare

Laut George Soros kann der Euro nur gerettet werden, indem Berlin entweder seine Europa-Politik ändert oder aus der Währungsunion ausscheidet.

Der bekannte US-amerikanische Großinvestor George Soros zeigt sich sehr kritisch gegenüber Deutschland und der von Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble in der Eurozone ausgeübten Politik.

Soros vertritt, die Deutschen und Schäuble haben die Rettung Griechenlands vergeigt„, und betont, dass, sofern sich die Europa-Politik Berlins nicht ändert, der Euro nur gerettet werden kann, wenn Deutschland aus der Währungsunion ausscheidet.
Gesamten Artikel lesen »

KategorienPolitik Tags: ,

Griechenland: Grexit ist nicht vom Tisch

10. Januar 2014 / Aktualisiert: 24. April 2016 / Aufrufe: 3.368 3 Kommentare

Laut dem ehemaligen Premierminister Kostas Simitis ist ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion nach wie vor nicht vom Tisch.

In einem Artikel in der Zeitung „Vima tis Kyriakis“ bringt der ehemalige Premierminister Kostas Simitis Befürchtungen zum Ausdruck, wegen der nicht tragfähigen öffentlichen Verschuldung könnte verlangt werden, dass Griechenland aus dem Euro ausscheidet.

In Deutschland, Österreich, Holland, aber auch anderen Ländern hält ein großer Teil der Bevölkerung den Beistand an Griechenland für übertrieben. Sie verlangen das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Das Szenarium der Iphigenie, Griechenland zu opfern, damit die Eurozone wieder in einen ‚günstigen Wind‘ kommt, bleibt möglich. Speziell, weil die griechische Verschuldung nicht tragfähig ist und sich nicht – wie als Ziel vorgegeben – auf 124% des BIP im Jahr 2020 beschränken wird„, führt der ehemalige Premierminister in seinem Artikel an.
Gesamten Artikel lesen »