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Artikel Tagged ‘währungspolitik’

Regimewechsel und Abwertung der Drachme in Griechenland

24. Juni 2015 / Aufrufe: 1.851 1 Kommentar

Ein Rückblick auf die Entwicklungen in Griechenland zeigt, dass Einführung und Abwertung einer nationalen Währung kein Allheilmittel zur Sanierung der Wirtschaft darstellen.

Die fehlende Möglichkeit, sich unter den Verhältnissen des Euro-Status zu einer Abwertung zu flüchten, hat den (angeblichen) Chancen, welche die Flexibilität der nationalen Währung bietet, sehr oft mythische Dimensionen verliehen. Es handelt sich natürlich um übertriebene Ansichten, die meistens politische Zweckmäßigkeiten verbergen. Weil eine Abwertung einer nationalen Währung dingliche Ergebnisse nur unter bestimmten Voraussetzungen und nur dann abwerfen kann, sofern sie sich auf eine geeignete (Fiskal-, Währungs-, Einkommens- und Produktions-) Politik stützt.

Für eine Wirtschaft wie die Griechenlands, also eine für den Wettbewerb offene und kleine Wirtschaft, würden sogar nur die hohen Zinssätze eine Kurs- und Währungsstabilität gewährleisten können. Die alternative Lösung wäre die Kurs- und im weiteren Sinn Währungsinstabilität.
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Kapitalflucht und rote Kredite in Griechenland

21. Juni 2015 / Aufrufe: 3.259 1 Kommentar

In ihrem aktuellen Bericht veröffentlicht die Griechische Bank Angaben über Kapitalflucht, leistungsgestörte Kredite, Engagements und Kapitaldeckung der Banken in Griechenland.

Laut in dem am 16 Juni 2015 veröffentlichten Bericht über die Währungspolitik publizierten Angaben der Griechischen Bank (TtE) wurden zwischen Dezember 2014 und April 2015 Abflüsse von Guthaben verzeichnet, die 30 Mrd. Euro tangieren.

Spezieller werden gemäß einem in dem Bericht der TtE erfolgenden speziellen Report über die Guthaben in der gesamten Periode Oktober 2009 – April 2015 drei Phasen bei der Entwicklung des Flusses der Guthaben der inländischen nicht auf dem Finanzsektor tätigen Unternehmen und privaten Haushalte von und zu den Kreditinstituten in Griechenland beobachtet.
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