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Griechenland soll Bankgeheimnis völlig aufheben

16. Dezember 2012 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 2.420 Kommentare ausgeschaltet

Auf Verlangen der Task-Force unter Reichenbach soll Griechenland zur Schaffung einer Konten-Datenbank schreiten, mit der das Bankgeheimnis vollständig aufgehoben wird.

Es bestätigen sich die Informationen, dass die Sondereinheit für Wirtschaftskriminalität (SDOE) auf Forderung der Task-Force zur elektronischen Erfassung (im Volksmund „Fakeloma“ = etwas vollumfänglich in einer Akte erfassen) aller Daten der Guthaben natürlicher und juristischer Personen bei den griechischen Banken schreitet und ein Register erstellt, welches die vollständigen Angaben beinhaltet und praktisch die Aufhebung jedes Bankgeheimnisses für die Guthaben und Kontobewegungen der griechischen Bürger beinhaltet.

Die geht aus der Antwort des EU-Kommissars für Wirtschaft und Währung, Olli Rehn, auf eine Anfrage des Europaabgeordneten der SYRIZA-Partei Nikos Chountis hervor. Konkreter verlangte der griechische Europa-Abgeordnete mit seiner Anfrage Informationen über Veröffentlichungen, laut denen ein Register und System zur Beobachtung der Bewegungen der Konten bei den griechischen Banken und gleichzeitig die Möglichkeit zur „Verarbeitung“ der Daten dieses Registers auch durch außerhalb Griechenlands befindlicher Behörden oder Dienststellen vorangetrieben wird.

In seiner Anfrage betonte Nikos Chountis spezieller die „Gefahr des Durchsickerns und der Verwertung von Informationen mit einem ungeheuren Wirtschafts- und Handelswert für eigennützige Zwecke“ sowie auch die bestehende Beunruhigung bezüglich der Verantwortung für Kontrolle und Verwaltung des Registers, „damit es einen Schutz der persönlichen Daten gibt„.
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