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Artikel Tagged ‘währungsfond’

IWF erwägt Rückzug aus Griechenland

15. Februar 2014 / Aufrufe: 1.521 Keine Kommentare

Informationen zufolge soll der IWF erwägen, aus der Troika auszuscheiden, womit in der Kontrolle Griechenlands letztendlich Berlin die Oberhand erlangen würde.

Der interne „Krieg“ zwischen den Mitgliedern der Troika wird früher oder später Auswirkungen auch auf deren Zusammenhalt haben. Bei Voria.gr eingehende Informationen beharren darauf, im Internationalen Währungsfond (IWF) werde ernsthaft sogar auch die Möglichkeit untersucht, sich aus der Troika zurückzuziehen.

Den selben Informationen zufolge ist über diesen Umstand die Europäische Kommission formlos informiert worden, die jedoch nichts Besonderes zu unternehmen scheint um die Entwicklungen umzukehren.
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IWF tötet Kinder in Griechenland

26. Mai 2013 / Aufrufe: 4.608 18 Kommentare

Der kontinuierliche Anstieg der Morbidität und Mortalität der Bevölkerung in Griechenland lässt eine ungeheure humanitäre Krise befürchten.

Die Fakten, die auf dem 43 Pädiatrischen Symposium Nordgriechenlands präsentiert wurden und die Politiken extremer Austerität mit der Verschlimmerung der Gesundheit der Kinder in Zusammenhang setzen, sind dramatisch.

Im alltäglichen Leben wird als „Armut“ das Unvermögen definiert, eine würdige Lebensweise zu erreichen. Verursacht wird die Armut durch die Minderung des Einkommens und die Arbeitslosigkeit. Folgen der Armut sind: schwierigerer und nicht rechtzeitiger Zugang zu Gesundheitsstrukturen, mangelhafte Versorgung, unzureichende pharmazeutische Behandlung, Abwertung der präventiven Medizin. All dies führt zu einem tragischen Anstieg der Morbidität speziell bei den Kindern.
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IWF und Kommission kritisieren Steuerverwaltung in Griechenland

1. März 2013 / Aufrufe: 686 Keine Kommentare

Die Troika kritisiert in einem Bericht erneut Schwächen und unerfüllte Verpflichtungen in Zusammenhang mit dem System der Steuerverwaltung in Griechenland.

Ernsthafte Schwächen der Steuerverwaltung im Kampf gegen die Steuerhinterziehung und der Eintreibung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland verzeichnet ein von der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungsfond erstellter Bericht.

In dem Bericht, der von der gewerkschaftlichen Fraktion der Finanzbeamten ASKI an die Öffentlichkeit gegeben wurde, werden große Verzögerungen in der materialtechnischen Infrastruktur, ernsthafte Lücken bei dem Personal zur Durchführung der Steuerprüfungen und Einziehung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus, aber auch das Fehlen von Motivationen zur Mobilisierung der Arbeitskräfte festgestellt.
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IWF sabotiert Griechenland-Programm

28. September 2012 / Aufrufe: 1.823 11 Kommentare

Laut einem Artikel des Guardian blockiert der IWF vorsätzlich das neue Sparpaket in Griechenland, um einen weiteren Schuldenschnitt zu erzwingen.

Der Internationale Währungsfond will, dass die Maßnahmen in Griechenland misslingen, damit die griechische Regierung gezwungen wird, einen weiteren „Schnitt“ der Verschuldung zu verlangen, wobei jedoch Deutschland und die Kommission gegen eine solche Möglichkeit sind.

Diese für die griechischen Interessen schockierende Enthüllung macht ein Artikel des englischen „Guardian“, auf dessen Basis „sich bei Mitgliedern der Regierung Samaras der Verdacht verstärkt, dass der IWF vorsätzlich die Vereinbarung über die neuen Kürzungen blockiert, welche für die Auszahlung der nächsten Tranche gefordert werden„.

Grundsätzlich wollen sie, dass die Maßnahmen fehlschlagen, damit Griechenland gezwungen wird, einen weiteren Schuldenschnitt zu verlangen, jedoch ist uns bekannt, dass dies nicht die Ansicht der Europäischen Kommission oder Deutschlands trifft, die sich in der gegenwärtigen Phase einer weiteren Umstrukturierung der Verschuldung heftig entgegenstellen„, führt eine Quelle aus Athen an, auf die sich der „Guardian“ beruft, ohne sie jedoch zu benennen.
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Alle Überflüssigen mögen sterben – auch in Griechenland

1. August 2012 / Aktualisiert: 25. Oktober 2014 / Aufrufe: 7.008 22 Kommentare

Die radikale Demontage des Gesundheitssystems in Griechenland bestätigt erneut die neoliberale Logik der volkswirtschaftlichen Sanierung zu Lasten der sozial Schwachen.

Es mag schwer zu glauben sein, jedoch ist die Praxis der Modernisierung und der Reformen, welche das neoliberale System (IWF, Weltbank & Co) umsetzt, zynisch simpel: Alle „Überflüssigen“ haben zu sterben.

Etwa so spart der Staat Geld, um es zu den Gläubigern – Zinswucherern zu leiten, etwa so laufen die wirtschaftlichen Ergebnisse ab. Außerdem aus diesem Grund erfolgt der entscheidende Schlag der Reformen, welche der IWF auferlegt, im Bereich der Gesundheit. Dort, auf dem Gesundheitssektor, haben die Interventionen unmittelbare Ergebnisse, da die außerhalb des Schirms eines staatlichen Gesundheitssystems befindlichen Menschen ganz einfach ohne Hilfe sterben.
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Griechenland wird von EU und IWF erpresst

17. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 4.687 39 Kommentare

Der Vorsitzende der Sozialistischen Internationale bezichtigt die Europäische Union und den internationalen Währungsfond, Griechenland zu erpressen.

Der österreichische Europa-Abgeordnete und Vorsitzende der Fraktion der „Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament“ Hannes Swoboda übt in seinem Interview mit dem auflagenstarken österreichischen „Kurier“ am 12. Februar 2012 massive Kritik an dem Internationalen Währungsfond und der Europäischen Union, welche „Griechenland erpressen„. Laut Herrn Swoboda „schlagen die Experten (Anmerkung: des IWF und der EU), die gegenüber niemandem politische Rechenschaft abzulegen haben, Maßnahmen vor, die ineffektiv und antiproduktiv sind und die Rezession verstärken und die gesellschaftlichen Spannungen verschärfen„.

Er selbst erachtet, dass nur die Senkungen des Mindestlohns keinerlei Resultat für den Aufschwung und die Wettbewerbsfähigkeit haben, und glaubt, dass eine Rückkehr zur Drachme für Griechenland und die EU katastrophal sein würde. Gleichzeitig warnt er davor, dass die hohe Verschuldung in Euro bestehen bleiben und daher Griechenland überhaupt nichts mehr zahlen können würde, während er seine Beunruhigung ausdrückt, dass die Gefahr der „Infektion“ anderer verschuldeter Länder groß sein würde.
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