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Hetzen und Petzen – Griechische Sparer Spielball der Politik

26. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. November 2015 / Aufrufe: 1.693 11 Kommentare

Seit Beginn der Griechenlandkrise und der drohenden Wiedereinführung der Drachme haben tausende Griechen ihre Ersparnisse in die Schweiz in Sicherheit gebracht. In Griechenland werden sie nun kriminalisiert und von der Schweiz verraten.

Von allen Währungen dieser Welt behauptet sich der Schweizer Franken mit außergewöhnlicher Stabilität und Sicherheit. Das werden auch viele Griechen gedacht haben, als sie ihre Konten auflösten und ihre Ersparnisse in die Schweiz retten wollten. So ist es nicht verwunderlich, wenn die Zahl griechischer Kunden bei Schweizer Banken massiv zugenommen hat. Als Kunden mit versteuerten Geldern sind die Griechen in der Schweiz sehr willkommen. Ob Olivenbauer, Arzt oder Unternehmer. Alle sind sie gekommen.

Einem Bericht der amerikanischen Organisation Global Financial Integrity zufolge haben griechische Privatleute in den letzten Jahren über 260 Milliarden Euro ins Ausland, vorzugsweise in die Schweiz, transferiert.

Das Finanzministerium in Athen untersucht derzeit Überweisungen im Gesamtvolumen von 22 Milliarden Euro. Insgesamt geht es um 54.246 Personen und Firmen. Bislang hat die griechische Steuerfahndung etwa 15.000 Konten von Personen überprüft, die zwischen 2009 und 2011 mehr als 100.000 Euro ins Ausland überwiesen haben.
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