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Artikel Tagged ‘wachstum’

Schmerz und Aufschwung in Südeuropa

20. Mai 2016 / Aufrufe: 1.148 Keine Kommentare

Griechenland scheint sich an einem Punkt zu befinden, ab dem die Verschuldung das wirtschaftliche Wachstum hemmt.

Die wirtschaftlichen Probleme Südeuropa sind tief und schmerzhaft, jedoch nicht unlösbar. Manche von diesen haben bereits zu verheilen begonnen. Ein Beispiel. das dieses belegt: Italien, wo bereits wieder ein Wachstum begonnen hat, nachdem es unter einer schwierigen Rezession litt.

Und dann haben wir Griechenland, das zeigt, auf eine neue Runde der Probleme zuzusteuern. Obwohl seine voluminöse Verschuldung und seine lähmende Arbeitslosigkeit wirtschaftliche Krankheiten darstellen, bleiben die Lösungen – oder ihr Fehlen – politisch.
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Warum soll jemand in Griechenland investieren?

22. Januar 2016 / Aufrufe: 1.386 4 Kommentare

Bei seinem Besuch in Davos gefragt, warum jemand in Griechenland investieren sollte, verwies Premierminister Alexis Tsipras auf positive Signale und große Gelegenheiten.

Während seines Besuchs in Davos wurde der griechische Premierminister Alexis Tsipras in einem Interview an Bloomberg gefragt: „In einer Epoche, in der sich wegen der Verzögerungen bei den Investitionen viele fragen, warum sie in Griechenland investieren sollten, welche Botschaft schicken Sie ihnen?

Herr Tsipras antwortete und sprach von sehr guten Anzeichen aus der griechischen Wirtschaft in den letzten Monaten und von großen anstehenden Gelegenheiten, wobei er sich auch auf die Tatsache bezog, dass die anfänglichen Prognosen bezüglich einer Rezession im Jahr 2015 widerlegt wurden.
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Griechenland: Alles ändert sich … und Alles bleibt beim Alten

30. November 2015 / Aufrufe: 1.685 2 Kommentare

Griechenland darf keine hohen Rhythmen eines tragfähigen wirtschaftlichen Wachstums erwarten, solange dieses auf Konsum und geliehenem Geld basiert.

In Griechenland freut man sich, weil die Wirtschaft in diesem Jahr stagnieren und im nächsten Jahr leicht rezessiv sein wird. Die Essenz ändert sich jedoch nicht. Trotz der Verkündigungen sind die Aussichten auf ein tragfähiges Wachstum trübe.

Die meisten Analysten sind sich einig, dass die Beseitigung der makroökonomischen Ungleichgewichte der griechischen Wirtschaft einen notwendigen, jedoch nicht auch tauglichen Pakt für ihre Rückkehr auf einen Wachstumskurs darstellt.
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Weitere Schrumpfung der Wirtschaft in Griechenland

5. September 2015 / Aufrufe: 409 Keine Kommentare

Die Ökonomen der Eurobank prognostizieren für das zweite Halbjahr 2015 eine weitere Schrumpfung der wirtschaftlichen Aktivität in Griechenland.

Wie die Wirtschaftsanalytiker der Eurobank in dem Wirtschaftsreport der Bank berichten, waren der private Konsum, der öffentliche Konsum und die Netto-Exporte die treibenden Hebel des Anstiegs des BIP im zweiten Quartal (1,73%).

Die Ökonomen schätzen ebenfalls, dass der Rückgang der Investitionen ein Anzeichen für eine wahrscheinliche Schrumpfung der Wirtschaftsaktivität in der unmittelbaren Zukunft darstellt.
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Griechenland will eine tragfähige Gesamtlösung

7. Juni 2015 / Aufrufe: 657 Keine Kommentare

Ziel der griechischen Regierung ist, dass bei den Verhandlungen ein Gesamtvereinbarung erzielt wird, die wirtschaftlich und gesellschaftlich tragfähig sein wird.

Wie Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis bei einem Treffen mit den Vertretern der Europa-Fraktionsgemeinschaft der „Grünen“ unter Leitung von Philippe Lamberts und mit Generalsekretärin Vula Tsetsi betonte, besteht das Ziel der griechischen Regierung bei den Verhandlungen mit den Gläubigern des Landes in der Erzielung einer wirtschaftlich und gesellschaftlich tragfähigen Gesamtvereinbarung.

An der in Rede stehenden Begegnung nahm auch Giannis Tsironis, stellvertretender Minister für Umwelt, Energie und Klimawandel, teil.
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OECD macht Hoffnungen auf Wachstum in Griechenland zunichte

8. Mai 2014 / Aufrufe: 681 3 Kommentare

Die OECD sprengt die Einschätzungen Kommission und der griechischen Regierung über ein Wachstum in Griechenland praktisch in die Luft.

Der griechischen Regierung zum Trotz, die anlässlich des Gangs an die Finanzmärkte das Nahen des Wachstums ausposaunt, prognostiziert die OECD für Griechenland ein weiteres Jahr der Rezession, weitere Senkungen der Löhne und eine vernachlässigbare Deeskalation der Arbeitslosigkeit.

Die Einschätzungen der OECD bezüglich einer Rezession von 0,3% stehen in direktem Gegensatz zu denen der Kommission, welche auch die griechische Regierung adoptiert hat und von einem Wachstum von 0,6% im Jahr 2014 sprechen. Eine Rückkehr zum Wachstum prognostiziert die OECD für das Jahr 2015 und siedelt es bei 1,9% des BIP an, also ebenfalls erheblich niedriger als die Prognose des Finanzministeriums und der Kommission über 2,9% des BIP.
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In Griechenland umgesetzte Austerität ist katastrophal

15. Februar 2014 / Aufrufe: 876 Keine Kommentare

Die OECD gesteht ein, speziell auch in Bezug auf Griechenland falsche Einschätzungen und Prognosen über die Krise und deren Auswirkung angestellt zu haben.

In ihrem Bericht mit dem Titel „Die Prognosen des OECD während und nach der Wirtschaftskrise: Die Obduktion“ spricht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) von falschen Berechnungen bezüglich der in Bezug auf die Entwicklung des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) in ihren Mitgliedsländern.

Konkret gesteht die OECD ein, den Grad der Übertragung der Wirtschaftskrise falsch einschätzte zu haben, und merkt an, ihre Einschätzungen bezüglich des Wachstums in der Periode 2008 – 2012 waren nicht richtig.
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Welche ist die Zukunft der griechischen Wirtschaft?

27. Dezember 2013 / Aktualisiert: 08. Juni 2015 / Aufrufe: 1.345 Keine Kommentare

Trotz der ungeheuren Opfer der Bevölkerung in Griechenland ist die Wirtschaft des Landes von einem substantiellen Aufschwung noch weit entfernt.

Während die griechische Wirtschaft im laufenden Jahr (2013) auf eine Schrumpfung von 4% zusteuert, wird sie 2014 möglicherweise zur Stagnation oder sogar einem bescheidenen Wachstum zurückkehren. Die gute Nachricht ist, dass die aus den zweiten Parlamentswahlen des Jahres 2012 hervorgegangene Regierung standhaft geblieben ist und inzwischen keine Diskussionen mehr über ein Ausscheiden Griechenlands aus der gemeinsamen Währung zu hören sind.

Die gesellschaftlichen Kosten der von den Gläubigern aufgezwungenen Austerität sind jedoch enorm. Das Lebensniveau der Bevölkerung ist steil gesunken, die Arbeitslosigkeit übersteigt 25% und die griechische Wirtschaft ist um 25% kleiner, als sie vor der Krise war. Hat sich diese Angleichung also gelohnt?
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OECD prognostiziert Rezession und Arbeitslosigkeit in Griechenland

26. Mai 2010 / Aufrufe: 444 Keine Kommentare

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht in Griechenland eine tiefe Rezession und den Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über 14 % bis Ende 2011 voraus.

Diese düstere Prognose veröffentlichte die OECD in einem Bericht über die weltweiten wirtschaftlichen Aussichten und schätzt ein, dass die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung negative Auswirkungen auf das Wachstum haben werden. Weiter wird betont, dass die Umsetzung rigoroser Reorganisationen eine „zwingende Notwendigkeit“ darstelle, und gleichzeitig davor gewarnt, dass ein eventuelles Misslingen der Realisierung der in dem Memorandum zwischen Griechenland und EU – IWF enthaltenen Maßnahmen den zukünftigen wirtschaftlichen Aufschwung in Gefahr bringen werde.

Als „Katalysator“ für die Stabilisierung und den Aufschwung der griechischen Wirtschaft wird sich vielleicht die Schattenwirtschaft erweisen, da seitens der OECD betont wird, dass die Paraökonomie möglicherweise zu einem höheren Anstieg der inländischen Nachfrage als derzeit vorausgesehen führen wird.
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