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Artikel Tagged ‘vetternwirtschaft’

Kosten der Gefälligkeits-Einstellungen in Griechenland

14. Juli 2013 / Aufrufe: 6.197 13 Kommentare

Die über Jahrzehnte erfolgten Einstellungen auf dem öffentlichen Sektor in Griechenland stellen einen viel größeren Skandal als alle anderen Skandale zusammen dar.

Während es uns zu Recht beschäftigt, wie viel Geld jahrzehntelang die bestochenen Politiker und Amtsträger des Staates verschwendeten – und es ist zweifellos sehr viel -, beschäftigen sich nur sehr wenige mit den zahlreichen Anstellungen und Einstellungen, welche die Politiker und Parteien auf dem öffentlichen Sektor vornahmen, ohne dass dies für den reibungslosen Betrieb erforderlich ist und ohne Leistungskriterien.

Nur sehr wenige haben sich systematisch mit diesem Thema beschäftigt, trotz der Tatsache, dass die Einstellungen auf dem öffentlichen Sektor mittels der Partei- oder Günstlingsnetze der größte Skandal der modernen griechischen Geschichte bleibt, mit direktem Täter das politische System und Mittätern die eingestellten Beamten.

Wenn wir jedoch überlegen, was die Gefälligkeits-Einstellungen das Land schließlich kosteten und weiterhin kosten, wird uns bewusst, dass die Schmiergelder der Siemens, der Waffenlieferanten und dutzender anderer Lieferanten des Staates ein Tropfen gegenüber dem Ozean der staatlichen Verschwendung waren.
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Staatsanwalt bezeugt erschütternde Verhältnisse in Krankenhäusern

20. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Januar 2012 / Aufrufe: 727 5 Kommentare

Ein Staatsanwalt bezeugt, dass in Griechenland im Rahmen der Korruption und Vetternwirtschaft sogar auch der Verlust von Menschenleben ungeahndet bleibt.

Die Aussage eines Staatsanwalts über die Verhältnisse in den Krankenhäusern in Griechenland offenbart, dass Korruption, Gleichgültigkeit und Missachtung der Gesetze sogar auch Todesfälle zur Folge haben. Der stellvertretende Richter der Berufungsstaatsanwaltschaft Vasilis Floridis machte in der Zeitung „To Vima“ seine erschütternde Aussage über den Tod einer jungen Mutter zwei minderjähriger Kinder, die unter den Händen eines skrupellosen Universitätsarztes verstarb, der die Hauptrolle in einer Serie von Verletzungen der Gesetze, Deontologie und Ethik spielte.

Der Staatsanwalt enthüllt mutig, dass die alltägliche Korruption, die den Korpus der griechischen Gesellschaft durchtränkt hat, letztendlich sogar tötet. Und das Schlimmste ist, dass sie von den Organen und Instituten des koordinierten griechischen Staates geschützt wird und ungestraft bleibt. Die öffentliche Anklage des Staatsanwalts erschüttert das neugriechische Gebäude und hebt die Notwendigkeit der großen fundamentalen Änderung hervor, der das Land bedarf.
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Parlamentarier und Parlamentsbeamte in Griechenland provozieren Bürger

4. Mai 2010 / Aktualisiert: 09. Mai 2010 / Aufrufe: 393 1 Kommentar

Obwohl in Griechenland aufgrund der harten Sparmaßnahmen inzwischen tausende Familien mit Verarmung und Verelendung konfrontiert sind, bleiben Parlamentariern und Parlamentsbeamten provokante Bezüge erhalten.

Die im Rahmen der am 02. Mai bekannt gegebenen rigorosen Sparmaßnahmen beschlossene Streichung des sogenannten 13. und 14. Gehalts auf dem gesamten öffentlichen Sektor betrifft auch das kontinuierlich anwachsende Heer des Personal des griechischen Parlaments. Die Parlamentsbeamten erhalten jedoch trotz allem weiterhin ein 15. und 16. Gehalt, weil diese Bezüge als „Zulagen“ gelten und deshalb nicht gestrichen werden, sondern nur unter die allgemeinen Kürzungen aller auf dem öffentlichen Sektor gezahlten Zulagen fallen. Selbst nach diesen Kürzungen verbleiben den Parlamentsbeamten somit Bezüge, die von der gemeinen Bevölkerung einfach als skandalös empfunden werden müssen.
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