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Rechte des Bürgers in Griechenland gegenüber der Verwaltung

18. März 2012 / Aktualisiert: 02. Oktober 2014 / Aufrufe: 276 Keine Kommentare

Mit einer „Charta der Rechte des Bürgers“ wurden in Griechenland die Bestimmungen über die Rechte der Bürger gegenüber der öffentlichen Verwaltung kodifiziert.

Das griechische Ministerium für Verwaltungsreform und elektronische Regierungsführung veröffentlichte eine „Charta der Rechte des Bürgers“, um den Bürgern einen verlässlichen und korrekten Leitfaden bezüglich ihrer Rechte gegenüber der öffentlichen Verwaltung an die Hand zu geben, aber auch zu einer zügigeren und effektiveren Bedienung beizutragen.

Mit der „Charta“ werden Informationen in Zusammenhang mit der Kombination der geltenden gesetzlichen Regelungen und der Anwendungen elektronischer Regierungsführung  geboten, wie es das Projekt Diavgia, das mehrsprachige Verwaltungs-Portal Hermes und die einheitliche Service-Zentrale sind, damit es in der Praxis nicht zu Anzweiflungen kommt. Ebenfalls hilft sie den Bürgern im Verkehr mit den öffentlichen Ämtern und Behörden und geht auch auf die Weise der Wahrnehmung ihrer Rechte und die Anrufung der unabhängigen Träger und Kontrollorgane ein.

Der Mehrwert dieser Bemühung besteht – ohne die öffentliche Hand irgendwie zu belasten – darin, dass mit der Kodifizierung der Gesamtheit der Verwaltungsinformation auch den Kontrollorganen eine Hilfe an die Hand gegeben wird. Parallel appelliert das Ministerium an die staatlichen Bediensteten, jede mögliche Anstrengung zu unternehmen, um die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern, welche die öffentliche Verwaltung den Bürgern und Unternehmen bietet, und auf diese Weise zu dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftlichen Aufschwung beizutragen.

(Quelle: Kathimerini)

Weiterführende Informationen:

Task-Force empfiehlt Griechenland völligen Neuaufbau der Verwaltung

27. Februar 2012 / Aufrufe: 1.182 10 Kommentare

Sachverständige bezeichnen den Verwaltungsapparat in Griechenland als schizophren und legen einen radikalen Neuaufbau der staatlichen Strukturen nahe.

Nach einer tiefgreifenden Studie über den griechischen Staatsapparat gelangten die Sachverständigen der EU-Task-Force zu dem Schluss, dass die Struktur des griechischen Staatsapparates eine schizophrene Situation darstellt. Der zu seiner Reorganisation vorgeschlagene Plan sieht daher vor, die staatlichen Behörden von Grund auf neu aufzubauen. Unter anderem werden die Abschaffung von Sonderzentralen und Organismen der Ministerien, die Beurteilung der Bediensteten und die Neuverteilung der Zuständigkeiten, die Abtretung von Zuständigkeiten an die lokale Selbstverwaltung und die Übertragung von Bereichen an Privatleute vorgeschlagen.

Gemäß dem am Sonntag in der Zeitung To Vima publizierten Plan der Task-Force:

  • wird es bei jedem Ministerium eine Generalzentrale geben,,
  • darf es bei jeder Generalzentrale nicht mehr als drei Generaldirektionen geben,
  • wird jede Generaldirektion bis zu sieben Direktionen haben,
  • wird jede Direktion bis zu sieben Abteilungen haben.


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