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Artikel Tagged ‘versteigerungsverbot’

Troika zeigt Griechenland 9 Gelbe Karten

8. Oktober 2013 / Aktualisiert: 14. Mai 2016 / Aufrufe: 1.709 Keine Kommentare

Nach den im September 2013 weitgehend ergebnislos verlaufenen Verhandlungen kommt die Troika im Oktober mit 9 Gelben Karten nach Griechenland zurück.

Der „Hauptgang“ der Verhandlungen mit Poul Thomsen, Klaus Masuch und Mathhias Mors gegen Ende Oktober 2013 hat die griechische Regierung in Alarm versetzt, wobei der Wirtschaftsstab versucht, die Forderungen der Troika „abzurunden“, weil aus den „lockeren“ Diskussionen im September 2013 alle in erster Reihe liegenden Themen offen geblieben sind.

Dazu zählen die … Befehle der Troika zu neuen Kürzungen bei Haupt- und Zusatzrenten, Anhebung der Grenze für Massenentlassungen, Abbau des Personals bei den Griechischen Rüstungswerken durch Ausscheidungen, Bestimmung der 4.000 Bediensteten, die aus dem öffentlichen Dienst entfernt werden, Freigabe der Immobilien-Zwangsversteigerungen, Aufhebung des Mieterschutzes bei den gewerblichen Mietverhältnissen und „Retention“ der EU-Subventionen für Landwirte, die Schulden bei dem landwirtschaftlichen Versicherungsträger OGA haben.
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Zeitbombe für Immobilienmarkt in Griechenland

26. Juni 2013 / Aufrufe: 6.703 5 Kommentare

Die anstehende Aufhebung des Versteigerungsschutzes für Hauptwohnung in Griechenland stellt eine Zeitbombe für den Immobilienmarkt und die Wirtschaft dar.

Eine tickende Zeitbombe 400.000 unverkaufter Wohnungen droht den Immobilienmarkt, das Bauwesen, aber auch das Vermögen hunderttausender Immobilieneigentümer in die Luft zu jagen. Zu dem Bestand der 250.000 Wohnungen, die in den letzten fünf Jahren zum Verkauf ausgeschrieben worden sind, werden mit der Aufhebung des Versteigerungsverbots vermutlich weitere 150.000 Wohnungen hinzukommen. Wie Marktexperten veranschlagen, werden etwa 150.000 Eigentümer ihre Wohnungen verlieren, wenn ab dem 01 Januar 2014 die Pfändungen und Versteigerungen beginnen.

Falls die unheilvollen Prognosen sich bestätigen, wird der Markt von „billigen“ Immobilien überschwemmt und die Preise gewaltsam mitgerissen werden. Das Ergebnis wird der Eintritt einer abrupten Entwertung des Immobilienvermögens aller Griechen sein, da tausende Wohnungen buchstäblich unter den Hammer kommen werden, und zwar zu sehr viel niedrigen als den heutigen Preisen, zu denen wiederum anzumerken ist, dass sie im Durchschnitt 20% – 30% unter dem Niveau vor der Krise liegen.
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10 Gründe, keine Immobilie in Griechenland zu kaufen

9. Februar 2013 / Aktualisiert: 12. August 2013 / Aufrufe: 29.224 4 Kommentare

Faktoren des Immobilienmarkts in Griechenland sehen zehn Ursachen, welche den Markt nicht zu Atem kommen lassen und Investoren entmutigen.

Anlässlich der neuen Immobiliensteuer, die derzeit von der Regierung „gekocht“ wird und dem Fiskus über 3 Milliarden Euro in die leeren Kassen spülen soll, wird auf dem Markt der Gnadenschuss für den Immobilienmarkt in Griechenland befürchtet.

Die Änderungen bei der Immobilienbesteuerung kommen zu einem Zeitpunkt, wo ein Bestand von wenigstens 120.000 Wohnungen unverkauft bleibt und die Analytiker einen neuen Rückgang der Preise prognostizieren, während trotz der Regulierungen von 179.000 Bau- und Wohnungskrediten die Anzahl der „roten“ Kredite kontinuierlich zunimmt.

Tausende Wohnung stehen leer und bleiben geschlossen. Charakteristisch ist, dass die Stadtwerke Athen (EYDAP = Gesellschaft für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung) im vergangenen Jahr die Wasserversorgung bei 26.000 Wohnungen unterbrach, die niemals wieder an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen wurden.
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Versteigerungsverbot für Hauptwohnungen in Griechenland

19. Dezember 2012 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 614 Keine Kommentare

Das bereits seit drei Jahren bestehende vorläufige Verbot der Zwangsversteigerung von Hauptwohnungen in Griechenland wurde bis Ende 2013 verlängert.

Auf Initiative des Entwicklungsministeriums schreitet die griechische Regierung mittels eines „Akts gesetzgeberischen Inhalts“ zur Verlängerung der Aussetzung der Versteigerungen für die Hauptwohnung um ein weiteres Jahr bis zum 31 Dezember 2013 sowie auch der Aussetzung der Räumungen bei gewerblichen Mietungen bis zum selben Datum.

Das bereits seit drei Jahren in Kraft stehende Versteigerungsverbot bezieht sich auf die Hauptwohnung (des Schuldners) mit einem sachwertorientiert bestimmten Wert von bis zu 200.000 Euro und gilt sowohl für natürliche als auch juristische Personen. Es sei angemerkt, dass es auch Gedanken bezüglich einer zweijährigen Verlängerung gab, diese Ansicht sich jedoch nicht durchsetzte.

Mit dem selben Akt wird ebenfalls der freiwillige Betrieb der Unternehmen und Geschäfte an den beiden letzten Sonntagen des laufenden Jahres 2012 vorgesehen.

Außerdem haben auf Beschluss der Staatsekretärs im Finanzministerium, Georgios Mavraganis, zur Entlastung der Finanzämter die Steuerzahler ab dem 01 Januar 2013 die festgestellten Verbindlichkeiten an das Finanzamt obligatorisch bei den Banken und Poststellen (ELTA) einzuzahlen. Bis dahin erfolgt die Entrichtung von Steuern und anderen Verbindlichkeiten wie bisher alternativ entweder bei den Finanzämtern (DOY) oder bei Banken und ELTA. Dieser Beschluss tritt wie vorgesehen ab dem Tag seiner Veröffentlichung im Regierungsanzeiger (FEK) in Kraft.

(Quellen: in.gr)

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Zwangsversteigerung von 100000 Immobilien in Griechenland

12. August 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 4.267 8 Kommentare

In Griechenland sollen auf Druck der Troika 100.000 Immobilien zur Zwangsversteigerung kommen, was unweigerlich zu einem Preissturz auf dem Immobilienmarkt führen würde.

Um einen weiteren Verfall der Immobilienpreise in Griechenland zu erzwingen, fordert die Troika, 100.000 Immobilien unter den Hammer zu bringen, deren Eigentümer ihre Baukredite nicht bedienen, und drängt deshalb auf die Aufhebung des für die Banken geltenden Zwangsversteigerungsverbots. Die Banken planen von ihrer Seite, zur Bewältigung der Situation neue Kreditmodelle auf den Markt zu bringen, die allerdings alle eins gemeinsam haben: der Kreditnehmer wird sein Leben lang zahlen.

Derzeit sind bis Ende 2012 die Zwangsversteigerungen von Immobilien durch die Banken für geschuldete Beträge bis zu 200.000 Euro untersagt. Dies bedeutet, dass praktisch keine Häuser wegen Schulden aus Baukrediten unter den Hammer kommen. (Anmerkung: diese Regelung bezieht sich auf Immobilien, die als Erst- / Hauptwohnung genutzt werden.) Die Troika will jedoch nicht, dass es eine weitere Verlängerung dieses Versteigerungsverbots geben wird, was gegebenenfalls bedeuten würde, dass ab Anfang 2013 jede Art von Immobilien zu besonders niedrigen Startpreisen zur Versteigerung kommen werden.

Die derzeit im „roten Bereich“ befindlichen Immobilien werden von den Banken auf mehr als 100.000 geschätzt, während der Wert der unsicheren Baukredite 15 Mrd. Euro übersteigt. Wenn nun ungefähr 100.000 Immobilien auf den Markt kommen, wird ihr Preis auf jeden Fall zusammenbrechen und den gesamten Immobilienmarkt mitreißen.

(Quelle: Marketbeast.gr)