Archiv

Artikel Tagged ‘versteigerungsschutz’

Differenzierte Behandlung überschuldeter Haushalte in Griechenland

14. November 2016 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 950 1 Kommentar

Griechenlands Gerichte verweigern überschuldeten Haushalten die Aufnahme unter die Lex Katseli fortan auch, wenn sie selbst für ihre Zahlungsunfähigkeit verantwortlich sind.

Die Gerichte in Griechenland vollziehen eine Wende in der Rechtsprechung und verweigern mittlerweile den von der sogenannten „Lex Kastseli“ vorgesehenen Schutz (der Schuldner) nicht nur in den Fällen von Kreditnehmern, die gefälschte Angaben präsentierten um die Kreditvergabe zu erreichen, sondern auch überschuldeten Haushalten, die weit über die von ihrer Vermögenslage gestattete Grenze hinausgehende Kredite aufnahmen.

Eine entsprechende Behandlung erwartet fortan auch all jene, die Kredite aufnahmen und von vornherein wussten, dass sie nicht zu einer regulären Tilgung in der Lage waren.
Gesamten Artikel lesen »

Grünes Licht für Zwangsvollstreckungen in Griechenland

30. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.159 Kommentare ausgeschaltet

Ab dem 02 November 2015 erlischt in Griechenland die im Juli 2015 verfügte Aussetzung von Zwangsmaßnahmen jeder Art.

Griechenlands Regierung schritt zur Freigabe aller Akte der Zwangsvollstreckung und folglich auch der Zwangsversteigerungen mit Wirkung ab dem 02 November 2015.

Am 29 Oktober 2015 wurde den Banken ein Beschluss des Ministeriums für Justiz, Transparenz und Menschenrechte bekannt gegeben, mit dem die Wirkung des Ministerialbeschlusses bezüglich der Aussetzung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen bis zum 31 Oktober 2015 nicht erneuert verlängert wurde.
Gesamten Artikel lesen »

Havarie in Griechenlands Verhandlungen mit seinen Gläubigern

24. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.005 Kommentare ausgeschaltet

In den Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern wurde speziell in den Themen der roten Kredite und der Mehrwertsteuer im Bildungswesen keine Einigung erzielt.

Die gestrigen (23 Oktober 2015) Kontakte des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung mit den Vertretern der Institutionen in Athen wurden ohne eine Einigung in den Themen der sogenannten „roten (sprich leistungsgestörten) Kredite“ und der Mehrwertsteuer im privaten Bildungswesen, jedoch mit einem relativen Fortschritt beendet.

Eine speziellere Kluft soll es in dem brennenden Thema des Schutzes der Hauptwohnung vor Zwangsversteigerungen geben, während das „Quartett“ (sprich die Delegation der Institutionen) aus Athen abreist und unbekannt ist, ob es das „grüne Licht“ für die Auszahlung der Tranche von 2 Mrd. Euro in der kommenden Woche geben wird.
Gesamten Artikel lesen »

Geier kreisen über Griechenlands Häusern

24. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 7.060 Kommentare ausgeschaltet

Mit der geforderten Freigabe der Zwangsversteigerung von Hauptwohnungen wollen Griechenlands Gläubiger einen neuen Markt in der griechischen Wirtschaft schaffen.

Die Forderungen der Vertreter der Institutionen nach Freigabe der Zwangsversteigerungen der Hauptwohnung öffnen den … Weg für das Eindringen ausländischer spekulativer Funds, aber auch Immobilien-Consulting und -Verwaltungsgesellschaften in den griechischen Markt.

Das „Quartett“ (anstatt vormals der Troika) beharrte auch gestern bei seinen stundenlangen Verhandlungen mit Finanzminister Evklidis Tsakalotos und Wirtschaftminister Giorgos Stathakis auf der Festsetzung von Kriterien mit sehr niedrigen Grenzen hinsichtlich des Einheitswertes, der Höhe des Einkommen und der Verbindlichkeiten, welche die in der „Lex Katselis“ Zuflucht suchenden Kreditnehmer zu erfüllen haben, damit sie die Ausnahme der Hauptwohnung von der Verflüssigung ihres übrigen immobilen Vermögens zur Regelung ihrer Schulden erreichen.
Gesamten Artikel lesen »

Explosion „roter“ Kredite in Griechenland

6. Juni 2015 / Aufrufe: 2.556 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird ein steiler Anstieg leistungsgestörter Kredite verzeichnet, während die Kriterien für den Versteigerungsschutz von Hauptwohnungen verschärft werden.

Die sogenannten „roten“ Kredite haben in Griechenland jeden Rekord gebrochen, während das Finanzministerium nach 1 bis 2 Mrd. Euro sucht, damit der zwischengeschaltete öffentliche Träger mit dem Aufkauf dieser Kredite beginnt, da die Gläubiger einem solchen Vorschlag positiv gegenüber stehen.

Das Problem der leistungsgestörten Kredite nimmt in letzter Zeit explosive Dimensionen an. So gelangten sie im Dezember 2008 bei 11,9 Mrd. Euro an. Zwei Jahre später hoben sie auf 28,6 Mrd. ab. Ende 2011 erreichten sie 41,6 Mrd. Euro. Und ein Jahr später kletterten sie auf 55,7 Mrd. Euro, Ende 2013 dagegen auf 72,5 Mrd. Euro. 2014 erreichten die nicht bedienten Kredite 80,5 Mrd. Euro, während sie sich Einschätzungen der Banken zufolge in den ersten Monaten des Jahres 2015 nahe bei 85 Mrd. Euro bewegen.
Gesamten Artikel lesen »