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Artikel Tagged ‘versorgungslücke’

Staatsanwaltschaft schreitet wegen Medikamentenmangel in Griechenland ein

25. Dezember 2012 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 620 Keine Kommentare

Die Staatsanwaltschaften in Griechenland wurden angewiesen, Beschwerden über die künstliche Verknappung von Medikamenten durch Pharma-Unternehmen nachzugehen.

Das Einschreiten des Staatsanwalts des Obersten Gerichtshofs (Areopag), Ioannis Tentes, bewirkten die Beschwerden über den Mangel bei Medikamenten. Der oberste Staatsanwalt wies die Berufungsstaatsanwälte des Landes an, Untersuchungen darüber durchzuführen, ob zu Lasten von Patienten das Delikt der Gefährdung wegen unlauterer Verweigerung der Bereitstellung pharmazeutischer Präparate verübt worden ist.

Die Bedeutung der Verweigerung umfasst auch die verdeckte Weigerung, die Weigerung der Gewährung eines rechtmäßigen Kreditrahmens, aber auch die künstliche Verknappung von Medikamenten, auf welche Weise auch immer diese erfolgt.

Das Thema hatte auch der SYRIZA-Abgeordnete Panagiotis Kouroumplis mit einer Anfrage an den Gesundheitsminister vor das Parlament gebracht. Konkret erhob er Themen in Zusammenhang damit, ob die Möglichkeit der künstlichen Verknappung von Medikamenten durch die Pharma-Unternehmen besteht.
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Versorgungslücken bei Medikamenten in Griechenland

10. März 2012 / Aufrufe: 576 3 Kommentare

In Griechenland bestehen ernsthafte Versorgungslücken bei zahlreichen gängigen Medikamenten sowie auch Präparaten zur Behandlung von Krebserkrankungen.

In letzter Zeit werden auf dem griechischen Markt erhebliche Versorgungslücken bei zahlreichen Medikamenten beobachtet, wobei es auch Beschwerden über das Fehlen onkologischer Medikamente bei bestimmten Krankenhäusern und Apotheken der IKA gibt. Laut der Zeitung „Ethnos“ sind von den 500 „populärsten“ Medikamenten rund 250 Präparate aus den Regalen der Apotheken verschwunden. Es handelt sich unter anderem um Antibiotika sowie auch Medikamente zur Behandlung von Diabetes, Hypertonie oder auch Präparate zur Behandlung von Gastroenteritis, die in Ansteckungszeiten sehr häufig ist.

Gesundheitsminister Andreas Loverdos gestand in einer Sendung der Station Vima 99,5 ein, dass es Versorgungslücken gibt und es sich – gemäß den ihm vorliegenden Informationen – um Präparate mit niedrigen Preisen handelt. „Die Firmen ziehen vor, diese – natürlich illegal – zu exportieren, anstatt sie auf den inländischen Markt zu bringen„, erklärte Herr Loverdos und kündigte die Verhängung von Sanktionen an.
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