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Artikel Tagged ‘versicherungsträger’

Wie in Griechenland Rentenzahlungen „verloren“ gehen

17. April 2016 / Aufrufe: 846 Keine Kommentare

Viele Bürger werden infolge der Bürokratie und Sturheit bei den Versicherungsträgern in Griechenland sowie auch eigener Unwissenheit um Versicherungsleistungen gebracht.

Erben eines Verstorbenen können nicht ausgezahlte Rente nicht erhalten. Ein im Ausland Ansässiger hat seine Renten beantragt (die auch bewilligt wurde), liegt jedoch zwei Jahre lang auf der „Lauer“, sie zu erhalten. Die Fälle von Bürgern, die sich dem labyrinthischen Problem der Bürokratie in Griechenland gegenüber sehen, sind tausende.

Die Probleme der Organisation und Funktion des staatlichen Sektors sind viele und strapazieren tausende unserer Mitmenschen. Bei den Versicherungsträgern bestehen weiterhin organisatorische Probleme und blähen sich mit dem Ausscheiden eines großen Teils der Angestellten und der Nichtbesetzung der leeren Stellen sogar noch mehr auf.
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Unter 500 Euro für fast die Hälfte der Rentner in Griechenland

8. Juli 2014 / Aufrufe: 2.961 Keine Kommentare

Fast die Hälfte der Rentner in Griechenland beziehen eine Hauptrente von unter 500 Euro im Monat, während die wirtschaftliche Situation der Kassen sich dramatisch zuspitzt.

80% der Rentner in Griechenland beziehen eine Hauptrente von unter 1.000 Euro im Monat, während 50% von ihnen eine Hauptrente von nicht über 500 Euro erhalten. Im Durchschnitt bewegt sich die Hauptrente bei 704 Euro, mit 2.893.370 Berechtigten, und die Zusatzrente bei 176 Euro, mit 1.576.501 Berechtigten.

Laut den in der Zeitung „To Vima“ publizierten Angaben des Panhellenischen Verbands der Beschäftigten der Träger für Sozialpolitik (POPOKP), beziehen bei den Hauptrenten 76,5% der Berechtigten weniger als 1.000 Euro monatlich und bei den Zusatzrenten 99% weniger als 500 Euro (ungefähr 190 Euro).
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8 Monate Haft wegen illegalen Rentenbezugs in Griechenland

17. April 2013 / Aufrufe: 472 2 Kommentare

In Iraklio auf Kreta in Griechenland fand am 16 März 2013 ein weiterer Prozess wegen unberechtigten Bezugs einer Rente von dem Versicherungsträger IKA statt.

Das Gericht verhängte gegen eine Frau, die ein Jahr lang – und zwar konkret von 01 November 2010 bis 30 Oktober 2011 – rechtswidrig die Rente ihrer verstorbenen Mutter bezog und den Versicherungsträger IKA um 3.400 Euro schädigte, zu einer Haftstrafe von 8 Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die Frau erklärte ihre aufrichtige Reue, vermochte jedoch das Geld nicht zurückzuzahlen und berief sich vor dem Gericht auf ein ernsthaftes Problem, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, was sie dazu brachte, rechtswidrig die Rente ihrer verstorbenen Mutter weiterzubeziehen.

(Quelle: ProtoThema.gr)

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Haftstrafen wegen Rentenbetrug in Griechenland

11. April 2013 / Aufrufe: 550 3 Kommentare

In Iraklio auf Kreta in Griechenland wurden drei wegen Rentenbetrugs angeklagte Personen zu Haftstrafen von 15 bis 18 Monaten verurteilt.

Von der Einzelrichter-Strafgerichtskammer Iraklio (Heraklion) wurden am 11 April 2013 drei weitere Personen in zwei separaten Fällen verurteilt, die sich auf den illegalen Bezug der IKA-Renten verstorbener Verwandter bezogen.

Der erste Fall bezog sich auf zwei Brüder, welche von 2008 bis 2011 die Rente ihrer verstorbenen Mutter bezogen und den Versicherungsträger IKA um 12.000 Euro schädigten. Nachdem der Betrug aufgedeckt wurde, erfolgte zwar eine Vereinbarung über die Rückzahlung des Betrags, was jedoch im weiteren Verlauf nicht geschah. Das Gericht verurteilte die beiden Angeklagte zu je 15 Monaten Gefängnis.

Der zweite vor der selben Strafgerichtskammer verhandelte Fall bezog sich auf einen anderen Einwohner der Stadt Iraklio, der von April 2011 bis einschließlich Oktober 2011 von der IKA rechtswidrig die Rente seiner verstorbenen Mutter bezog und den Versicherungsträger um 5.500 Euro schädigte. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von 18 Monaten.

(Quelle: in.gr)

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Rentner in Griechenland ohne Versicherungs- und Steuer-ID

26. Februar 2013 / Aufrufe: 639 Keine Kommentare

Zahlreiche Rentner in Griechenland sind bei den Versicherungsträgern nach wie vor nicht korrekt mit Sozialversicherungsnummer und Steuer-ID registriert.

In einem dringenden Schreiben fordert der griechische Minister für Arbeit, Sozialversicherung und Fürsorge, Giannis Vroutsis, von den Leitern der Versicherungskassen, die Recherche der Sozialversicherungsnummern (AMKA) und Steuer-IDs (AFM) ihrer Versicherten zum Abschluss zu bringen.

Mit dem von uns ins Parlament gebrachten Gesetz räumen wir nicht nur im Versicherungssystem auf, sondern stehen kurz davor, eins der besten Systeme in Europa für Beobachtung und Kontrolle der Renten zu haben. Und dies, ohne den griechischen Steuerzahler auch nur mit 1 Euro zu belasten. Nur mit unserem Willen.“ führt der Arbeitsminister in einer Erklärung an und betont:

Es ist jedoch schade, dass eine Arbeit, die wir zusammen mit den Leitern der Kassen und den Bediensteten begonnen haben und fast abgeschlossen ist, nicht zu ihrem Ende gelangt. Deswegen verlange ich, dass wir alle unsere Kräfte zur Erreichung auch dieses nationalen Ziels aufbringen. Ganz einfach weil wir es können.
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Zweieinhalb Jahre Gefängnis für Rentenbetrug in Griechenland

23. Februar 2013 / Aktualisiert: 23. Februar 2013 / Aufrufe: 1.078 1 Kommentar

Der Versicherungsträger IKA in Griechenland zahlte für einen als verstorben gemeldeten Rentner erst die Bestattungsbeihilfe und dann für 3 weitere Jahre seine Rente.

Zu einer auf Bewährung ausgesetzten Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilte die dreiköpfige Kammer des Strafgerichts der Stadt Kavala in Griechenland die Tochter eines verstorbenen Rentners, die nach dem Tod ihres Vaters dessen Rente drei Jahre lang weiterhin in Empfang nahm. Das Bemerkenswerte an dem Fall ist allerdings, dass der Tod des Rentners dem Versicherungsträger völlig korrekt und in aller Form gemeldet worden war.

Der Rentner verstarb im Dezember 2006 und der Versicherungsträger IKA hatte sogar auch das Bestattungsgeld auf das Konto überwiesen, auf welches seine Rente gezahlt wurde. Einen Monat später – und während der nachfolgenden drei Jahre – wurde dem Verstorbenen jedoch trotzdem weiterhin regulär seine Rente überwiesen auf das Konto überwiesen, zu dem auch die Tochter des Verstorbenen Zugang hatte und das Geld abheben konnte.
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Haftstrafe wegen Rentenbetrug in Griechenland

1. Februar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 838 7 Kommentare

In Griechenland wurde ein 55-jähriger Mann zu 8 Monaten Haft verurteilt, weil er nach dem Tod seiner Mutter rechtswidrig deren Rente weiterhin bezog.

Das Landgericht Iraklio verhängte eine 8-monatige Haftstrafe gegen einen 55-Jährigen, der über drei Jahre lang – von Januar 2008 bis einschließlich Oktober 2011 – die Rente seiner verstorbenen Mutter nach deren Tod weiterhin bezog und dem Versicherungsträger IKA einen Schaden von rund 30.000 Euro verursachte.

Die IKA hatte bei der ersten Aktion der Erfassung ihrer Rentner den Fall ausfindig gemacht und den 55-Jährigen zur Erstattung von 16.000 Euro verpflichtet. Da er selbst jedoch nicht in der Lage war, den gesamten Betrag zurückzuzahlen, erstatte die IKA gegen ihn Anzeige, die am 30 Januar 2013 vor dem Landgericht Iraklio verhandelt wurde.

Es ist die zweite Verurteilung einer Person, die rechtswidrig die Rente eines verstorbenen Verwandten bezog, da das selbe Gericht am 09 Januar 2013 eine 6-monatige Haftstrafe gegen eine Frau verhängt hatte, die von März 2005 bis Oktober 2011 die Rente ihrer verstorbenen Schwester bezog.

(Quellen: To Pontiki)

Hinweis zu Rentner-Zählung 2012 des OGA in Griechenland

13. Oktober 2012 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 554 Keine Kommentare

Der gesetzliche Versicherungsträger OGA gab in einer Bekanntmachung eine Klarstellung zur diesjährigen Erfassung der Rentner und Empfänger von Beihilfen.

Laut der Bekanntmachung des Versicherungsträgers müssen alle Empfänger einer einschlägigen Benachrichtigung, in der die persönliche Sozialversicherungsnummer (AMKA) und / oder Steuer-ID (AFM) nicht oder nicht korrekt angeführt ist:

  1. zuerst den Agenten der OGA an ihrem Wohnort aufsuchen und das Benachrichtigungsschreiben und die notwendigen Unterlagen beibringen, damit die Angaben ergänzt oder korrigiert werden, und erst danach
  2. zu ihrer Erfassung bei der Poststelle (ELTA) oder Bankfiliale vorstellig werden, bei der sie das Konto zur bargeldlosen Zahlung ihrer Rente oder Beihilfe eröffnet haben, und auch die Benachrichtigung vorlegen, in der von dem OGA-Agenten die Versicherungsnummer oder / und Steuernummer des Berechtigten korrekt eingetragen wurde.

Es sei angemerkt, dass die Rentner und Empfänger von Beihilfen der OGA dem Verfahren der Erfassung der natürlichen Präsenz bis zum 30 November 2012 zu entsprechen haben, da anderenfalls ab Januar 2013 die Zahlung ihrer Rente oder Beihilfe eingestellt werden wird (siehe auch Rentner-Zählung 2012 des OGA in Griechenland).

(Quelle: Zougla.gr)

Rentner-Zählung 2012 des OGA in Griechenland

2. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 654 Keine Kommentare

Der Versicherungsträger OGA in Griechenland begann die bis Ende November 2012 befristete alljährliche obligatorische Zählung seiner Rentner und Leistungsempfänger.

Ein Rundschreiben des OGA gibt den 1.200.000 Versicherten des Trägers Anweisungen, wie ihre Erfassung zu erfolgen hat. Wie angeführt wird, beginnt die Erfassung am 01 Oktober, wird am 30 November enden und bezieht sich Rentner und Leistungsempfänger, die sich zu den Poststellen (ELTA) oder Banken zu begeben haben, von denen ihnen ihre Rente oder / und Familienleistung ausgezahlt wird.

Die Aufnahme der persönlichen Anwesenheit ist obligatorisch und wird jedes Jahr wiederholt. Parallel zu der Erfassung wird die Überprüfung und Aktualisierung der Registerdaten der Versicherten und berechtigten Empfänger von Familienleistungen hinsichtlich der persönlichen Sozialversicherungsnummer (AMKA) und der Steuer-ID erfolgen.

Die Zahlungen an Rentner und Leistungsempfänger, die sich aus welchem Grund auch immer nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterwerfen, werden nach Ablauf der vorgesehenen Frist eingestellt werden.
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Stunde Null für Sozialversicherungsträger in Griechenland

15. Juli 2012 / Aktualisiert: 09. August 2012 / Aufrufe: 5.252 8 Kommentare

Die finanzielle Situation der Sozialversicherungsträger in Griechenland hat sich dermaßen zugespitzt, dass inzwischen sogar die Rentenzahlungen unmittelbar gefährdet sind.

IKA (Versicherungsträger für Arbeitnehmer)
1,4 Mrd. € erreicht das „schwarzes Loch“ bis Ende des Jahres
450 Mio. € beträgt der Einnahmeverlust je Prozentpunkt der Arbeitslosigkeit
280 Mio. € beträgt der Anstieg der Aufwendungen für 2012
OAEE (Versicherungsträger für Selbständige)
830 Mio. € erreicht das „schwarzes Loch“ bis Ende des Jahres
35% beträgt der Rückgang der gezahlten Beiträge
OGA (Versicherungsträger für Landwirte und Landarbeiter)
36% der Pflichtversicherten zahlen keine Beiträge
Sozialkassen der Staatsbeamten
52.000 Anträge auf Abfindung sind anhängig
2 Mrd. € betragen die Kosten der Abfindungen
EOPYY (Nationaler Träger für Gesundheitsleistungen)
1,4 Mrd. € betragen die aufgelaufenen Schulden der eingegliederten Träger

Laut den detaillierten Daten, welche von dem Panhellenischen Verband der Bediensteten der Träger für Sozialpolitik (POPOKP) präsentiert wurden, befinden sich die griechischen Versicherungsträger im Zustand der Auflösung. Detailliert stellt sich die Situation der Kassen folgendermaßen dar:
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