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Artikel Tagged ‘versicherungssystem’

Griechenlands Dilemma mit dem IWF

1. Juni 2018 / Aufrufe: 635 1 Kommentar

Das Ultimatum des IWF an Griechenlands Regierung, die beiden Wege und wie der Wirtschaftsstab reagiert.

Eine höchste Regierungsquelle beschrieb in einer Gesprächsrunde die Situation in Zusammenhang mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) folgendermaßen:

Entweder wird der IWF im sogenannten Programm bleiben und eine ernsthafte Regelung bezüglich der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung durchsetzen, gleichzeitig mit der vollumfänglichen Umsetzung aller Vereinbarung, also auch der Rentenkürzungen ab Januar 2019, oder der IWF wird sich verabschieden und Griechenland wird die Möglichkeit haben, bis zu den (Neu-) Wahlen seine Zusagen bezüglich des Versicherungssystems zu missachten, dabei jedoch jedwede positive Entwicklung in Zusammenhang mit seiner Verschuldung „vergessen“ müssend.
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Lebenserwartung in Griechenland sinkt

3. März 2018 / Aufrufe: 926 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde 2015 zum ersten Mal ein Rückgang der durchschnittlichen Lebenserwartung der Bevölkerung verzeichnet.

2015 wurde den Angaben der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) zufolge zum ersten Mal ein kleiner, jedoch messbarer Rückgang der Lebenserwartung der Griechen um 4 Monate verzeichnet.

Besagte Angaben  enthüllen ebenfalls, dass die Gesamtbevölkerung Griechenlands bis 2050 schrittweise um 20,4% abnehmen wird.
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Der große Raub an Griechenlands Rentnern

3. September 2017 / Aufrufe: 1.250 2 Kommentare

Millionen Rentner in Griechenland werden weniger als die Hälfte ihrer in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlten Beiträge als Rente zurückbekommen.

Nach den in Griechenland von der Regierung SRIZA – ANEL verhängten brutalen Kürzungen und Abzocken bei den Beiträgen wird die Mehrheit der gesetzlich Versicherten Renten erhalten, die sehr viel niedriger als die Beträge sind, die sie als Beiträge an die Rentenkassen eingezahlt haben. Dies macht  das Sozialversicherungssystem des Landes versicherungsmathematisch ungerecht und räuberisch.

Renten, die der Hälfte der eingezahlten Beiträge entsprechen, sind für Millionen Versicherte in Griechenland die neue schmerzhafte Realität. Es geht um den großen Umsturz im Verhältnis von Renten zu Beiträgen, den die Versicherungsreform bzw. sogenannte „Lex Katrougkalos“ herbeiführte, die 2019 mit dem Schnitt bei der sogenannten persönlichen Differenz bei allen Rentnern vollendet werden wird.
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Griechenland animiert zur Steuerhinterziehung

8. Juni 2016 / Aufrufe: 2.479 2 Kommentare

Unternehmer und Selbständige werden in Griechenland infolge der horrenden Steuern und Abgaben mehr denn je zur Steuerhinterziehung animiert.

Nach den jüngsten Änderungen im Steuer- und Versicherungssystem erreichen in Griechenland die Belastungen für Unternehmen und Konsumenten schwindelerregende Höhen, da für jede 100 Euro einer über die Erbringung von Dienstleistungen ausgestellten Quittung oder Rechnung bis zu über 60 Euro in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abgeführt werden müssen.

All diese Belastungen machen das Motiv, keine Quittungen bzw. Rechnungen auszustellen, aber auch keine zu verlangen, größer denn je.
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Griechenlands neues Versicherungssystem ist ungerecht

6. Mai 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 985 Kommentare ausgeschaltet

Der ehemalige griechische Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis vertritt, das in Griechenland geplante neue Versicherungssystem sei ungerecht und nicht tragfähig.

Wenn jemand jung ist, ist es logisch, dass er als letzte Priorität seine Rente hat, auch wenn in Griechenland – so, wie sich die Dinge in den Jahren der Krise entwickelt haben – viele junge Leute von der Rente ihrer Eltern und Großeltern leben.

Es ist jedoch absolut natürlich, dass ein Arbeitsloser, der sich heute weit von dem Rentenalter entfernt befindet, oder auch ein … noch Beschäftigter mehr Sorgen darum macht, wie er ein würdiges Einkommen sicherstellt, als darum, wie seine Rente berechnet werden wird, wenn jene Stunde kommt.
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Griechenlands neues Versicherungssystem wird scheitern

27. April 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.434 Kommentare ausgeschaltet

Der ehemalige Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis vertritt, das in Griechenland von der SYRIZA-Regierung forcierte neue Versicherungssystem sei nicht tragfähig.

Die von der griechischen Regierung in das Parlament eingebrachte Gesetzesvorlage ist nicht auch die … finale, da bis zu ihrer Ratifizierung die Bestimmungen hinzugefügt werden, die sich auf die Kürzungen der bestehenden Renten beziehen, worüber man sich mit dem „Quartett“ (sprich den Vertretern der Gläubiger des Landes) nicht geeinigt hat.

Das, was jedoch aus dem bereits in der Gesetzesvorlage Umfassten klar hervorgeht, ist, dass wir von großen Umstürzen in Griechenlands Versicherungssystem sprechen.
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Dauerstreik bei Massenmedien in Griechenland

23. April 2016 / Aufrufe: 523 Kommentare ausgeschaltet

Aus Protest gegen die Änderungen im Sozialversicherungswesen werden in Griechenland die Massenmedien für weitere drei Tage bestreikt.

Die Fortsetzung der Streikbewegungen gegen die Änderungen im Versicherungssystem beschlossen nach der Vorlage der einschlägigen Gesetzesvorlage die Vorstände des Panhellenisch Dachverbands der Verbände der Redakteure (POESY) und des Panhellenischen Dachverbands der Verbände der Arbeitnehmer bei Presse und Massenmedien (POEPTYM).

Der neue Streik ab Sonntagmorgen (24 April 2016) 06:00 Uhr bis Mittwochmorgen (27 April 2016) 06:00 Uhr betrifft alle Massenmedien, also Printmedien, Zeitungen, Zeitschriften, Internet-Medien, Rundfunk- und Fernsehmedien des öffentlichen und privaten Sektors sowie auch das Generalsekretariat für Informierung und Kommunikation –  Generalsekretariat für Massenmedien, die Pressestellen und die Athener Nachrichtenagentur ANA-MNA.
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Melkeimer-Syndrom bedroht Griechenlands Wirtschaft

16. Februar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 929 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland scheint von dem Syndrom des Melkeimers besessen zu sein und wieder einmal kurz davor zu stehen, den sich füllenden Milchkübel umzustoßen.

Von der griechischen Zeitung Imerisia nach seiner Einschätzungen in Zusammenhang mit dem Verlauf der griechischen Wirtschaft inmitten der herrschenden politischen Ungewissheit, des Drucks der Gläubiger und der Gefahren, die das Flüchtlingsproblem birgt, antwortete ein wirtschaftlicher Spitzenfaktor: „Griechenland ist von dem Syndrom des … Melkeimers besessen.“ Und damit meinte er natürlich nicht die Viehzüchter, die sich zusammen mit den griechischen Bauern in Aufruhr befinden.

Die selbe Persönlichkeit erinnerte an die volkstümliche Redensart: „Sobald der Melkeimer mit Milch gefüllt ist, versetzt die Kuh ihm einen Tritt und kippt ihn aus„, wozu er sagt: „Wissen Sie, auch die Deutschen bedienen sich einer ähnlichen Phrase und sagen: Was hilft’s, dass die Kuh viel Milch gibt, wenn sie den Kübel umstößt?
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Griechenlands Bauern und die Eurozone

14. Februar 2016 / Aktualisiert: 15. Februar 2016 / Aufrufe: 1.264 3 Kommentare

Die gegen die neuen Maßnahmen gerichteten Proteste in Griechenland, mit den Bauern in der Rolle der Protagonisten, sind apolitisch und in sich widersprüchlich.

Der Nachstehende (Leser-) Brief ist von dem Philologen – Poeten Stavrianos Agorastos geschrieben. Die Eigenschaft ist von Bedeutung, weil sie zeigt, das wir inzwischen alle in die Tiefen der Dinge eingetaucht sind (oder eintauchen wollen würden), die unser Leben verwunden, den Geist und die Seele der meisten in Aufruhr versetzen, so dass Verwirrung und Zaghaftigkeit in der Äußerung einer politischen Meinung herrschen.

Der Autor des Schreibens bringt seine Meinung öffentlich zum Ausdruck. Manche werden natürlich prompt meinen, es fehle die alternative Lösung. Was ist jedoch mehr vorzuziehen? In der Strangulation zu verharren, mit der man uns straft, oder die „Philosophie“ des kapitalistischen Systems zu knacken? Ist der Kampf der Bauern ohne Sinn oder setzt er neue Zeichen? Das Schreiben mit Titel „Der Widerspruch der Protestbewegungen“ wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
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Griechenland wird wieder das Geld ausgehen

27. Januar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.318 3 Kommentare

ESM-Chef Klaus Regling vertritt, Griechenland werde trotz einer Verbesserung seines Verhältnisses zu den Gläubigern früher oder später wieder das Geld ausgehen.

Klaus Regling, geschäftsführender Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), schlägt erneut die Alarmglocke, da er in einem Interview an die französische Zeitung Le Figaro erklärte, zwar Anzeichen einer Verbesserung in der „Atmosphäre“ in dem Verhältnis Griechenlands zu seinen internationalen Gläubigern zu sehen, jedoch werde es für Griechenland „früher oder später ein Finanzierungsproblem geben„.

Spezieller betonte Herr Regling charakteristisch, „die Atmosphäre ist völlig anders. Die ersten sechs Monate des vergangenen Jahres waren eine Katastrophe.
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