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Artikel Tagged ‘versicherungsgesetz’

Neues Renten-Massaker in Griechenland

6. Oktober 2017 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.201 Keine Kommentare

In Griechenland beziehen über eine Million Rentner bis zu maximal 500 Euro brutto monatlich, während ab 2019 neue Kürzungen aller bisher gezahlten Renten anstehen.

Rund 1,2 Millionen Rentner in Griechenland beziehen derzeit eine Hauptrente, die monatlich 500 Euro brutto nicht übersteigt.

Diese Angabe publizierte jüngst das „Einheitliche Rentner-Netzwerk“ (ENDISY) und kündigte eine Demonstration am 06 Oktober 2017 um 09:00 Uhr vor dem Gebäude des Obersten Verwaltungsgerichthof Griechenlands (StE) an, der an diesem Tag bezüglich der Gesamtheit der sogenannten „Lex Katrougkalos“ (Versicherungsgesetz N. 4387/16) verhandeln wird.
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Patrizier und Plebejer der Rentner in Griechenland

21. Juni 2017 / Aufrufe: 928 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Kürzungen und Reformen stehen sich in Griechenland viele Pensionäre des öffentlichen Sektors  nach wie vor sehr viel besser als die Rentner des privaten Sektors.

Die Pensionäre und Rentner der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI), der Telefon- bzw. Telekommunikationsgesellschaft (OTE), der elektrischen Stadtbahnbetriebe Athen – Piräus  (ISAP) und anderer ehemaliger staatlicher oder von dem Staat kontrollierter Unternehmen und Träger (DEKO) sind in den sogenannten Rentner-Penthäusern angesiedelt, mit monatlichen Bezügen von über 1.000 Euro, die sich trotz der Krise auf sehr viel höheren Niveaus als der Durchschnitt der Renten des „Einheitlichen Sozialversicherungsträger“ (EFKA) bewegen.

In den „Kellerräumen“ des „Rentengebäudes“ Griechenlands sind dagegen die Rentner des privaten Sektors, die Selbständigen und die Landwirte zusammengepfercht. (Ergänzend sei angemerkt, dass seit Anfang 2017 praktisch alle Rentenzahlungen über den „EFKA“ erfolgen, für die von den vormaligen eigenständigen Kassen kommenden / übernommenen Rentner und Pensionäre jedoch weiterhin weitgehend die speziellen Regelungen und Statuten der „zwangsfusionierten“ Kassen und Träger gelten.)
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Witwenrenten in Griechenland liegen seit Monaten auf Eis

26. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.950 2 Kommentare

In Griechenland bleibt die Bewilligung sogenannter Renten wegen Todes, also neuer Witwen- und Hinterbliebenenrenten, seit Mitte Mai 2016 eingefroren.

In Griechenland droht das das Nichtergehen des notwendigen Runderlasses bezüglich der Witwenrenten zu einem intensiven gesellschaftlichen Problem zu werden, da die Verzögerung nach der Ratifizierung des neuen Versicherungsgesetzes  („Lex Katroungkalos“) den zurückgebliebenen Ehepartnern oder auch den Kindern Verstorbener erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Die ab dem 13 Mai 2016 und nachfolgend geltenden neuen Bestimmungen sehen signifikante Kürzungen bei den Beträgen der (Witwen- / Hinterbliebenen-) Renten, aber auch neue Voraussetzungen für die Bewilligung vor, mit Spitze die Verhängung einer Altersgrenze.
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Die Odyssee der neuen Rentner in Griechenland

19. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.191 3 Kommentare

In Griechenland sind bei den Versicherungskassen derzeit über 360000 Anträge anhängig, deren Bearbeitung bis zu über vier Jahre dauert.

Die in Griechenland kontinuierlich zunehmende Verzögerung bei der Bewilligung der Renten hat sich zu einem großen gesellschaftlichen Problem entwickelt. Sie ist einer der Hauptgründe, aus denen viele Beschäftigte trotz der Tatsache, einen Rentenanspruch fundamentiert zu haben, sich nicht trauen, ihre Arbeit aufzugeben und sich in das Abenteuer des Wartens auf die Verrentung zu begeben.

Weitere Hauptgründe sind natürlich der Betrag der Rente, die der neue Rentner erhalten wird, aber auch die in Zusammenhang mit der Zukunft der Rentner geschaffene Ungewissheit.
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Griechenland streicht Witwenrenten

8. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.954 1 Kommentar

Das neue Versicherungsgesetz in Griechenland führt zu rigorosen Kürzungen und in vielen Fällen sogar der völligen Streichung sogenannter Renten wegen Todes.

Um die von dem neuen Versicherungsgesetz („Lex Katrougkalos“) in Griechenland vorgesehenen Bestimmungen umzusetzen, bereitet das Arbeitsministerium einen Runderlass vor, der die sogenannten Witwenrenten praktisch „abschafft“.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ berichtet, ergibt sich dies, da die Einschränkungen nicht nur altersbezogen sind, weil das Gesetz vorsieht, dass fortan eine lebenslange Witwenrente nur noch die überlebenden Ehepartner erhalten, die das 55 Lebensjahr vollendet haben, aber auch Beschränkungen bei dem Betrag der Rente gesetzt werden, der sich bis hin zu sogar nur 30 Euro im Monat für all jene reduzieren kann, die nach dem neuen Gesetz rentenbezugsberechtigt und zukünftig auch eine Witwenrente zugesprochen bekommen werden.
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Griechenlands Regierung kämpft gegen die Zeit

18. Februar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.403 2 Kommentare

Die politische und wirtschaftliche Ungewissheit infolge der monatelangen Verzögerung der sogenannten Bewertung durch die Gläubiger kommt Griechenland teuer zu stehen.

Es wurde damit gerechnet, dass die erste Bewertung des (neuen) griechischen Rettungsprogramms im Oktober 2015 vollendet werden würde. Als im August 2015 Poul Thomsen meinte, dies sei wegen der anstehenden vorgezogenen Neuwahlen unmöglich, wurde dem nicht viel Bedeutung beigemessen.

Als im Januar 2016 Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sagte, es werden Monate nötig sein, gab es sehr wohl Reaktionen. Inzwischen haben wir Mitte Februar 2016 und es hat sich nicht viel geändert.
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Griechenland steht auf Messers Schneide

11. Februar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.243 3 Kommentare

Inmitten einer gesellschaftlichen Explosion steht in Griechenland nicht nur die Regierung, sondern das gesamte politische System auf Messers Schneide.

Griechenlands Regierung ist mit einer komplexen gesellschaftlichen Explosion, aber auch mit den ernsthaften Sackgassen konfrontiert, welche die Kollision mit den Gläubigern geschaffen hat. In der ernsthaftesten Krise, die das Megaro Maximou (sprich die Regierung) in den letzten Monaten durchmacht, ist es aufgefordert, umgehend einen Ausweg zu finden, jedoch im selben Moment, wo die Szenarien über heftige politische Entwicklungen auflodern.

Regierungssprecherin Olga Gerovasili, aber auch Spitzenfunktionäre mögen die vorgezogenen Neuwahlen oder die Zustimmung der SYRIZA zu einer ökumenischen „exorzieren“, es gibt jedoch auch Stimmen, die alle Möglichkeiten offen lassen – wie die des Verteidigungsministers und Parteivorsitzenden der „Unabhängigen Hellenen“ (ANEL), Panos Kammenos, der den Institutionen (sprich Gläubigern) mit Neuwahlen „droht“.
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Griechenlands Premier liebt die jungen Leute nicht …

9. Januar 2016 / Aufrufe: 1.057 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Regierung in Griechenland forcierte Rentenreform stellt einen Verrat an den jungen Leuten und kommenden Generation dar.

Auf der einen Seite bringt Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras sein jugendliches Profil als Garantie an den Mann und auf der anderen Seite beteiligt er sich an dem Verrat, den die kommenden Generationen mittels der Versicherungsreform erleiden.

Alexis ist selbst jung, liebt aber seine Altersgenossen nicht. Und vor allem sind ihm die Nachfolgenden gleichgültig. All diese lächelnden Jugendlichen, mit denen er sich zusammen vor Lachen biegt, wenn sie ihm begegnen. Aber noch mehr als alle anderen ist ihm jenes Mädchen gleichgültig, das ihn spontan fragte „wie heißt Du“, als es sich zu Weihnachten in den Regierungspalast begab um Weihnachtslieder zu singen.
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Neue Fluchtwelle auf öffentlichem Sektor in Griechenland

10. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.381 Kommentare ausgeschaltet

Aus Angst vor neuen Kürzungen ihrer Pensionen schicken sich in Griechenland zigtausende Beschäftigte des öffentliche Sektors zur Flucht in den Ruhestand an.

Der öffentliche Sektor in Griechenland begegnet in den letzten Wochen einer neuen Fluchtwelle, da zehntausende Bedienstete mit fundamentierten Rentenansprüchen aus Angst vor den neuen Regelungen und Kürzungen im Versicherungssystem massenweise ihre Pensionierung beantragen.

Ersten Schätzungen zufolge fundamentieren in diesem Jahr über 60.000 Bedienstete einen Pensionsanspruch (erfüllen also sowohl die erforderlichen Versicherungs- bzw. Wartezeiten als auch die Altersgrenzen). Wie die Zeitung „Ethnos“ in einer Reportage berichtet, wurden allein in den letzten Wochen mehr als 5.500 Pensionierungsanträge gestellt.
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Versicherungsgesetz spaltet Bürger in Griechenland

4. Juli 2010 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 229 Kommentare ausgeschaltet

Außerordentlich interessant zeigt sich das Ergebnis einer aktuellen Umfrage in Zusammenhang mit dem Versicherungsgesetz und den politischen Entwicklungen in Griechenland.

Laut einer für die Sonntagsausgabe der Zeitung To Vima durchgeführten demoskopischen Erhebung der Kapa Research gehen die Ansichten der griechischen Bürger gegenüber dem Gesetzentwurf des Ministeriums für Arbeit deutlich auseinander: 35,2% der Befragten halten die Änderungen im Versicherungssystem für notwendig jedoch ungerecht, wobei 14,2% die Regelungen als notwendig und obligatorisch erachten. Auf der Gegenseite verlangen 29,6% die sofortige Rücknahme des Entwurfs des Versicherungsgesetzes, während 19% den Gesetzentwurf als Katastrophe bezeichnen.

In Zusammenhang mit den Änderungen bei den Arbeitsverhältnissen bzw. der Arbeitsgesetzgebung beurteilen 70,4% der befragten Personen die Reduzierung der Entlassungskosten als nicht erforderlich und ein noch größerer Anteil (82,9%) spricht sich gegen die Freigabe der Entlassungen aus.
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