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Artikel Tagged ‘versicherungsbeitrag’

Griechenland zockt Gelegenheitsarbeiter ab

20. Dezember 2017 / Aufrufe: 680 Kommentare ausgeschaltet

Ab 2018 werden in Griechenland gelegentliche Beschäftigungen und Minijobs ausnahmslos sozialversicherungspflichtig.

Eine „Abzocke“ von 26,95% für Hauptversicherung und Gesundheit (sprich gesetzliche Rentenversicherung und Krankenversicherung) werden ab dem 01 Januar 2018 in Griechenland auch all jene zahlen, die nur gelegentlich jobben und mittels sogenannter Kostenquittungen („Erwerbstitel“) entlohnt werden.

Die Gläubiger des Landes scheinen diesbezüglich „grünes Licht“ gegeben haben und in den kommenden Tagen soll dem Parlament von Arbeitsministerin Efi Achtsioglou die umstrittene einschlägige Novelle vorgelegt werden.
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Griechenland bleibt Champion der Steuererhöhungen

17. September 2017 / Aufrufe: 475 Kommentare ausgeschaltet

Laut der OECD erwies Griechenland sich auch 2016 als Meister der Steuererhöhungen.

Laut dem Bericht „Tax Policy Reforms 2017“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwies Griechenland sich bei der Erhöhung der Steuern (wieder einmal) als Champion.

Konkret war Griechenland der einige Staat, der den Mehrwertsteuer-Basissatz von 23% auf 24% erhöhte. Gleichzeitig war es auch das einzige Land, das die durchschnittliche steuerliche Belastung der ledigen Arbeitnehmer im Vergleich zu 2015 um 1% erhöhte.
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Griechenland treibt Selbständige in Steuerhinterziehung

9. Juni 2017 / Aufrufe: 1.353 1 Kommentar

Die Gesetzgebung in Griechenland zwingt Selbständige geradezu, besser ein armer Steuerhinterzieher als ein gesetzestreuer Mittelständler zu sein.

Was lohnt sich in Griechenland (für einen Selbständigen) mehr? Ein reales Jahreseinkommen von 25.000 Euro zu deklarieren und mittels der Steuern und Versicherungsbeiträge maximal zur Finanzierung des sogenannten „Sozialstaats“ beizutragen, oder ein spärliches Einkommen der Größenordnung von 6.000 Euro auszuweisen und jedwede Belastung zu vermeiden und Zugang zu Beihilfen und Leistungen zu erwerben?

Die Antwort ist nicht nur selbstverständlich, sondern auch messbar: der Steuerhinterzieher wird in Griechenland ein um sogar bis zu 267% höheres reales Einkommen genießen als der Gesetzestreue! Das Beharren der griechischen Regierung, ihre grundlegend der Stützung der niedrigen Einkommen geltende Fürsorge zu demonstrieren, führte sogar zu einer Fiskalpolitik, welche die Motivation zur Steuerhinterziehung noch stärker macht.
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Explosion der Schulden an Finanzämter und Kassen in Griechenland

21. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.692 Kommentare ausgeschaltet

Die fälligen Verbindlichkeiten an Finanzämter und Versicherungsträger in Griechenland haben inzwischen rund 90 Milliarden Euro erreicht.

Die fälligen Schulden an Finanzämter und Versicherungskassen in Griechenland sind in eine schwindelerregende Höhe geschossen. Die Bürger haben entweder kein Geld, um ihre Verbindlichkeiten zu begleichen,  oder sie warten die Inkraftsetzung der von der Regierung versprochenen neuen günstigen Regelungen ab, die eine Begleichung der Schulden in 72 bis 100 Raten vorsehen.

Was letzteres betrifft, hat das verzögerte „grüne Licht“ von Seite der Troika zu einer neuen Explosion der fälligen Verbindlichkeiten geführt, die inzwischen 90 Mrd. Euro tangieren, und wenn nicht umgehend etwas geschieht, wird es sich um eine tickende „Bombe“ handeln.
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50000 Ingenieuren in Griechenland droht Pfändung

1. März 2014 / Aufrufe: 2.869 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland drohen etwa 50000 Bauingenieuren Pfändungen wegen anhängiger Beiträge zur obligatorischen gesetzlich Sozialversicherung.

Zwangspfändungen durch den Fiskus drohen laut einer Bekanntmachung der Technischen Kammer Griechenlands (TEE) gemäß den geführten Daten ungefähr 50.000 freiberuflichen Ingenieuren, die wegen des Zusammenbruchs der Bautätigkeit und der drastischen Beschränkung der öffentlichen Projekte praktisch langfristig arbeitslos und nicht in der Lage sind, die obligatorischen und gleichzeitig absurd gestiegenen Beiträge zur Sozialversicherung (vormals TSMEDE, inzwischen Zweig der Einheitskasse für Freiberufler ETAA) zu entrichten.
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Zahlung der IKA-Renten im Dezember 2012 in Griechenland gesichert

26. November 2012 / Aufrufe: 509 2 Kommentare

Der Minister für Arbeit in Griechenland versicherte erneut, dass die Renten des Versicherungsträgers IKA im Dezember 2012 regulär zur Auszahlung kommen werden.

Die Renten und Weihnachtsgelder des größten gesetzlichen Sozialversicherungsträgers IKA in Griechenland werden zu den vorgesehenen Terminen zur Auszahlung kommen, und für Dezember 2012 wird es auch keine Kürzungen geben, erklärte Arbeitsminister Giannis Vroutsis in einer Sendung des TV-Senders „Mega“ und merkte an, dass „jede wie auch immer geartete Angleichung ab Januar 2013 und nachfolgend beginnen wird„.

Laut dem griechischen Minister für Arbeit werden die Renten der IKA für Januar 2013 am 22 Dezember 2012 auf den Konten der Rentner eingehen, während bis Mitte Januar 2013 das neue elektronische System zur Berechnung und Auszahlung der Renten fertig sein wird, die sich nach den Kürzungen bei der Summe der Haupt- und Zusatzrenten ergeben werden.
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