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Artikel Tagged ‘vermögensnachweis’

Griechenland nimmt Matratzengeld ins Visier

27. August 2015 / Aktualisiert: 27. August 2015 / Aufrufe: 2.567 2 Kommentare

Das Finanzamt in Griechenland nimmt das in Schließfächern und unter Matratzen versteckte Bargeld der Steuerpflichtigen ins Visier.

In Visier des Finanzamts sind die ungefähr 30 Milliarden Euro geraten, die in Griechenland in den letzten fünf Jahren die Steuerpflichtigen von den Banken abhoben und in Schließfächern und unter der Matratze deponierten.

Im Rahmen der Umsetzung des Vermögensregisters werden die Steuerpflichtigen aufgefordert sein, auch diese Beträge zu deklarieren, da sie – falls sie es nicht tun – diese nicht für die Deckung des Vermögensnachweises und der Lebenshaltungskriterien nutzen können. Damit diese Gelder von dem Finanzamt für die Deckung von Einkommensindizien anerkannt werden, müssen sie vorher sogar bei einer Bank eingezahlt werden, damit der Inhaber erfasst wird.
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Exorbitante Einheitswerte würgen Immobilienmarkt in Griechenland ab

29. Mai 2014 / Aufrufe: 1.774 6 Kommentare

Die völlig irrealen Immobilien-Einheitswerte in Griechenland bringen den so wie so todkranken Immobilienmarkt erneut völlig zum Erliegen.

Die Wiedereinführung des „Vermögensnachweises“ für den Kauf ab dem ersten Quadratmeter verursacht erneut die Ausbremsung der Immobilientransaktionen und die Einfrierung des Immobilienmarkts in Griechenland, mit großen Folgen auch für die öffentlichen Einnahmen.

Es handelt sich jedoch um einen „Vermögensnachweis“, der praktisch „blind“ ist, da er auf Basis der außerhalb jeder Realität liegenden „Einheitswerte“ (sprich nach dem sogenannten System der objektorientierten Wertbestimmung amtlich festgesetzten Immobilienpreise) zur Anwendung kommt.
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Steuerfalle bei Immobilienkauf in Griechenland

22. April 2014 / Aufrufe: 1.571 2 Kommentare

Beim Immobilienkauf in Griechenland drohen böse Steuerfallen, da die Finanzämter auf Basis utopischer Einheitswerte irreale fiktive steuerpflichtige Einkommen feststellen.

Die Steuerpflichtigen, die zum Kauf von Immobilien oder zur Errichtung von Gebäuden schreiten, laufen in Gefahr, in die Falle der sogenannten „Einkommensindizien“ zu geraten, und zwar sogar auch dann, wenn es sich um eine Erst- / Hauptwohnung handelt.

Seit dem 01 Januar 2014 gelten alle einschlägigen aufgewendeten Beträge grundsätzlich als Einkommensindizien. Diese Indizien werden jedoch nicht etwa Basis der wirklichen Beträge veranschlagt, welche die Steuerpflichtigen entrichten um eine Immobilien zu kaufen oder Gebäude zu errichten, sondern auf Basis der Einheitswerte der Immobilien, die sich derzeit auf sehr viel höheren Ebenen bewegen als die Niveaus der tatsächlichen Marktpreise.
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