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Artikel Tagged ‘verbrauchssteuer’

Wein für Eigenverbrauch bleibt in Griechenland steuerfrei

25. Dezember 2015 / Aufrufe: 416 Keine Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland schritt zu Klarstellungen in Zusammenhang mit der ab 2016 in Kraft tretenden neuen Sonderverbrauchssteuer auf Wein.

Wie in einer Bekanntmachung des Finanzministeriums in Griechenland angeführt wird, wurde am 21 Dezember 2015 der Beschluss des Finanzministers bezüglich der Erhebung einer Sonderverbrauchssteuer auf Wein in Umsetzung des Gesetzes N. 4346/2015 veröffentlicht.

Mit dem besagten Gesetz wird ab dem 01 Januar 2016 eine Sondersteuerverbrauchssteuer auf Wein erhoben, mit einem Satz von 20 Euro pro Hektoliter des Endprodukts. Von der Sonderverbrauchssteuer werden die Weine befreit, die von Privatleuten erzeugt werden und von dem Erzeuger selbst, den Mitgliedern seiner Familie oder seinen Gästen konsumiert werden, sofern dabei kein Verkauf erfolgt.
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Wein wird in Griechenland teurer

22. Dezember 2015 / Aktualisiert: 23. Dezember 2015 / Aufrufe: 313 Keine Kommentare

In Griechenland wird ab Anfang 2016 eine neue Verbrauchsteuer auf Wein erhoben.

In Griechenland tritt ab dem 01 Januar 2016 der Beschluss bezüglich der Einführung bzw. Erhöhung der Sonderverbrauchsteuer auf Wein in Kraft. Der von dem stellvertretenden Finanzminister Tryfonas Alexiadis unterzeichnete Beschluss sieht eine Erhöhung der Besteuerung von Wein um 20 Cent pro Liter (bzw. 15 Cent pro 0,750-ml-Flasche) vor.

Die neulich von dem griechischen Parlament im Rahmen des vorherigen Anwendungsgesetzes verabschiedete Maßnahme soll Schätzungen zufolge zu Mehreinnahmen für den Fiskus in einer Größenordnung von 55 Mio. Euro führen. Von der neuen Verbrauchsteuer Steuer ausgenommen sind griechische Weine, die exportiert werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Neue Steuererhöhungen in Griechenland

28. März 2015 / Aufrufe: 3.097 2 Kommentare

Allem Anschein nach wird es in Griechenland erneut zu einer weiteren Anhebung der Mehrwertsteuer und sonstiger Verbrauchssteuern kommen.

Das Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die Regierungszentrale) steht in ständiger Kommunikation mit den zuständigen Ministerien und speziell dem Wirtschaftsstab, um die Liste der Reformen, die den Fluss der Finanzierung an Griechenland „deblockieren“ wird, innerhalb des Zeitplans zu vollenden und bis Montag den Partnern zuzusenden.

Ein kritischer Punkt der Beratungen sind laut der Zeitung Ethnos die Änderungen bei der Mehrwertsteuer, da die griechische Regierung bereits vor geraumer Zeit klargestellt hat, keine großen Bevölkerungs- und gesellschaftliche Gruppen weiter belasten zu wollen, die bereits den Steuersturm der vergangenen Jahren erlitten haben.
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Griechenland dreht erneut an der Steuerschraube

6. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.072 Keine Kommentare

Allen Beteuerungen der Regierung in Griechenland zuwider sieht der Haushaltsplan 2015 zusätzliche Steuereinnahmen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vor.

Das Programm des Haushaltsplans 2015 wird auf kurzfristige Einnahmen „getrimmt“, und zwar um (angeblich) neue harte Maßnahmen im zweiten Halbjahr abzuwenden, die zu zusätzlichen steuerlichen Belastungen führen würden. In diesem Sinn wird damit gerechnet, dass der größte Teil der Steuereinnahmen und speziell der Vermögenssteuern und der Einkommensteuer des Jahres 2015 ab Januar bis einschließlich Juni beigetrieben werden wird.

Die Gefahr, dass die (im Vergleich zu diesem Jahr für 2015 um 30% bzw. 400 Mio. Euro reduzierte) Solidaritäts-Sonderabgabe auf das Niveau des Jahres 2014 zurückkehrt, verängstigt den Wirtschaftsstab der griechischen Regierung, und deswegen gestaltet er den einnahmeorientierten Part des Haushaltsplans (der am kommenden Sonntag / 04 Dezember 2014) verabschiedet werden soll …) bereits um.
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Anhebung der Verbrauchssteuern in Griechenland war ein Desaster

28. Juli 2014 / Aufrufe: 1.506 2 Kommentare

Die enorme Anhebung der Verbrauchssteuern in Griechenland auf Kraftstoffe, Getränke und Zigaretten hat sich für den Fiskus als Schuss in das eigene Knie erwiesen.

Die wiederholten und maßlosen Erhöhungen der in Griechenland auf Kraftstoffe, Spirituosen und Zigaretten erhobenen Verbrauchssteuern erzielten definitiv nicht die erwarteten Ergebnisse. Daher hofft die Regierung unter Antonis Samara, die Troika von einer Lockerung der Besteuerung auf diesen Bereichen zu überzeugen.

Einen „Verbündeten“ in der Bemühung der griechischen Regierung, die Troika davon zu überzeugen, das grüne Licht für Korrekturen in den Themen der Besteuerung zu geben, stellt abgesehen von der korrekten Einhaltung des Haushalts auch der dokumentierte Rückstand auf konkreten Einnahmesektoren dar.
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Überbesteuerung in Griechenland wird zum Bumerang

19. Mai 2013 / Aktualisiert: 23. Juli 2013 / Aufrufe: 1.819 Keine Kommentare

Die enorme Überbesteuerung in der Gastronomie und bei den Kraftstoffen in Griechenland hat sich für die Regierung als böser Bumerang erwiesen.

Der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras gestand vor dem Parlament das völlige Misslingen der harten Steuereintreibungsmaßnahme ein, da – wie er erklärte – die Regierung damit rechnete, dass die Einnahmen in der Gastronomie aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 13% auf 23% auf Jahresbasis 1 Milliarde Euro einbringen würde, wogegen die tatsächlichen Einnahmen gerade einmal 160 Millionen Euro erreichten.
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Steuerwahn in Griechenland kostet Fiskus Milliarden

27. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 2.869 13 Kommentare

Die absurden Steuererhöhungen in Griechenland haben den Fiskus letztendlich wenigstens 15 Milliarden gekostet und die Wirtschaft voll an die Wand gefahren.

Wenigstens 15 Mrd. Euro verlor letztendlich der griechische Fiskus durch die Erhöhungen der Steuern in den letzten Jahren. Die Inspiratoren der fehlgeschlagenen Maßnahmen wurden jämmerlich widerlegt, da der Staat permanent Steuern verhängt, jedoch anstatt „Kasse zu machen“ enorme Einnahmen verliert.

Viele Maßnahmen erwiesen sich als sinnlos und katastrophal. Außerordentliche Abgaben, indirekte Steuern auf Kraftstoffe, Getränke und Zigaretten, „Abzocken“ auf das mobile und immobile Vermögen, alle schlugen fehl und trugen überhaupt nicht zur volkswirtschaftlichen Sanierung bei. Stattdessen vernichteten sie den Markt, verursachten Leid für Bürger und Unternehmen, schädigten das Land und die öffentlichen Einnahmen.
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Steuereinnahmen in Griechenland im freien Fall

1. Dezember 2012 / Aufrufe: 1.140 Keine Kommentare

Die enormen Steuererhöhungen in Griechenland haben die fälligen Verbindlichkeiten der Steuerzahler an den Fiskus auf das Rekordniveau von fast 55 Milliarden Euro getrieben.

Innerhalb der ersten 10 Monate des Jahres 2012 erreichten die Einnahmen im Staatshaushalt Griechenlands aus der Einkommensteuer 10,9 Mrd. Euro. Wie aus den Daten hervorgeht, welche der Staatssekretär im Finanzministerium, Giorgos Mavraganis, an das griechische Parlament übermittelte, beläuft sich der Anstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 4,4%, da die Einnahmen aus der Einkommensteuer in den ersten zehn Monaten des Jahres 2011 die Summe von 10,5 Mrd. Euro erreichten.

Parallel gingen jedoch beispielsweise die Gesamteinnahmen aus der Mehrwertsteuer im Vergleich zum Vorjahr 2011 um 11,1% zurück, und unter dem Strich führte das zunehmende Unvermögen der griechischen Steuerzahler, ihren Verpflichtungen gegenüber dem Fiskus nachzukommen, zu einem Anstieg der bis Ende Oktober 2012 festgestellten fälligen Verbindlichkeiten auf das Rekordniveau von sage und schreibe 54.59 Mrd. Euro!
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IWF will neue Steuererhöhungen in Griechenland

6. Februar 2012 / Aufrufe: 960 11 Kommentare

Der IWF schlägt trotz des infolge der kontinuierlichen Steuererhöhungen in Griechenland partiell sogar gesunkenen Steueraufkommens neue Steuererhöhungen vor.

Obwohl die wiederholten Erhöhungen speziell bei den Verbrauchssteuern in Griechenland zu einem steilen Rückgang der Nachfrage und damit auch des Steueraufkommens führten, schlägt der IWF mit einem der griechischen Regierung unterbreiteten Bericht erneut drastische Steuermaßnahmen vor. Der Report umfasst unter anderem Änderungen bei der Mehrwertsteuer, mit der Einführungen eines einheitlichen Satzes von 19% oder 21%, die weitere Erhöhung der Verbrauchssteuern und die Beschneidungen von Steuerbefreiungen wie beispielsweise bei den Steuervergünstigungen für Zinsen der Baudarlehen.

Weiter werden Angleichungen bei den Immobiliensteuern und den Sozialabgaben der Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorgeschlagen, was zusammen mit der Vereinfachung des Systems dem neuen Steuersystem angeblich eine größere Perspektive des Aufschwungs verleihen soll. Ebenfalls wird die Erhöhung der Besteuerung von Sparguthaben und Obligationen empfohlen, was die griechische Regierung jedoch inzwischen abgelehnt hat.
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Neue Steuererhöhungen und Sonderabgaben in Griechenland

18. Juli 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.157 Keine Kommentare

Die neuen und zum Teil sogar rückwirkend in Kraft tretenden Steuern, Steuererhöhungen und Sonderabgaben in Griechenland führen zu enormen Belastungen der Bevölkerung.

Mit der Umsetzung der neuen Steuermaßnahmen des mittelfristigen volkswirtschaftlichen Rahmenprogramms 2011 – 2015 und des entsprechenden Anwendungsgesetzes kommen in Griechenland bis zum Ende des Jahres ein wahres Gewitter von Bescheiden des Finanzamts und neue Steuerbelastungen auf alle Steuerpflichtigen zu.

Die „offenen Rechnungen“ mit dem Finanzamt beziehen sich auf die Einkommensteuer bzw. erhöhte Lohnsteuerabzüge, die neue Solidaritäts-Sonderabgabe, die neue Gewerbeabgabe, erhöhte Kraftfahrzeugsteuern sowie Sonderabgaben auf private Kraftfahrzeuge, Freizeitboote und Schwimmbecken und Steuern auf Immobilienvermögen.

Nicht zuletzt werden parallel ein weiteres Mal die „billigen“ Zigaretten teurer, während ab dem 01. September 2011 mit der Anhebung der Mehrwertsteuer von 13% auf 23% Erhöhungen bei den Produkten, die in Tavernen, Cafeterien, Grill-Lokalen usw. serviert werden, bei den Erfrischungsgetränken und den Fruchtsäften zum Tragen.
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