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Artikel Tagged ‘verbraucherpreisindex’

Steuern machen Griechenland teuer

16. Juni 2016 / Aufrufe: 1.061 Keine Kommentare

Die wiederholten Steuererhöhungen machen Griechenland zu einem teuren Land.

Obwohl das Niveau der Preise allgemein sinkt, bleibt Griechenland für seine Bürger ein teures Land. Hauptgründe stellen der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ zufolge die interne Abwertung bei den Löhnen und die Erhöhungen der indirekten und direkten Steuern dar.

Gemäß den Daten der OECD für den Monat April 2016 ergibt sich, dass Griechenland inzwischen leicht teurer als Portugal und um Einiges teurer als ehemalige Ostblockstaaten wie Polen und Ungarn ist.
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Griechenland: Inflation sinkt, Preise steigen

14. Dezember 2013 / Aufrufe: 790 Keine Kommentare

Obwohl der Verbraucherpreis-Index sich in Griechenland seit Monaten negativ entwickelt, werden bei den Basisgütern signifikante Preiserhöhungen verzeichnet.

Der Nationale Griechische Handelsverband (ESEE) spricht von einer „Deflationsfalle“, da trotz des durch den rezessiven Zyklus der Wirtschaft bedingten Rückgangs des allgemeinen Niveaus der Preise bei vielen Gütern ein Anstieg der Preise verzeichnet wird, während die Schrumpfung der Einkommen zum Unvermögen der Abzahlung von Schulden und folglich zum Anstieg der Kosten des Geldes führt.

Aus der Analyse der Daten bezüglich des Verbraucherpreisindexes (- 2,9% im neunten aufeinanderfolgenden Monat) durch das Institut für Handel und Dienstleistungen des ESEE geht hervor, dass der Rückgang des allgemeinen Preisniveaus für Produkt- und Dienstleistungsgruppen (wie Kleidung, Schuhe, Bildung usw.) auf der einen Seite zu der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Produkte und einem theoretischen Anstieg der realen Einkommen beitragen kann, es sich jedoch in Wirklichkeit nur um die eine Seite der Münze handelt.
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Inflation in Griechenland auf historischem Tiefstand

14. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.627 Keine Kommentare

Die Inflation hat in Griechenland im April 2013 das niedrigste Niveau seit 1968 erreicht.

Die Inflation blieb für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat negativ, da sie im diesjährigen April um 0,6% sank (auf Jahresbasis), gegenüber einem Rückgang von 0,2% im März. Trotz dieser Tatsache verzeichnete die Griechische Statistikbehörde (ELSTAT) jedoch auch Anstiege um bis zu 25% bei Produkten und Dienstleistungen, die den sogenannten „Warenkorb der Hausfrau“ bilden. Preiserhöhungen wurden beispielsweise bei Fleisch (1%), Frischfisch (1,8%), Frischobst (5,25), Frischkartoffeln (24,3%), Kleidung – Schuhwerk (2,2%), Heizöl (25,1%), Stromtarifen (12,3%) und Tabak (5,9%) verzeichnet.

Auf der Gegenseite gab es weitere Preissenkungen (hauptsächlich wegen des Versuchs, den Umsatz zu halten), wie beispielsweise bei Möbeln – Bodenbelägen (3,6%), Rechnern (5,7%), Weiße Waren (4%), Haushaltsgeräten (4,3%), Haushaltsdienstleistungen (8%), ärztlichen – zahnärztlichen – paramedizinischen Dienstleistungen (4,3%), Reparatur- und Wartungsdienstleistungen im Wohnungsbereich (2,8%), Büchern (3,8%), Telefoniediensten (5,1%), Freizeitdienstleistungen (3,2%), Friseuren – Friseursalons (4%), Schuldgeldern (4%) und Autos (5,6%). Ebenfalls wurden Rückgänge bei den Wohnungsmieten (5,5%) – wegen der Einkommensbeschränkungen der Vermieter -, bei Benzin (7,2%) – wegen des Rückgangs der internationalen Kraftstoffpreise – und bei Medikamenten (8,8%) – wegen der neuen Liste – verzeichnet.
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Griechenland: Löhne sinken, Preise nicht!

11. Februar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 2.484 15 Kommentare

Während in Griechenland 2012 die Kürzungen der Löhne 30 Prozent tangieren, wurden Lebensmittel und Getränke nur um 0,54 Prozent billiger.

Nachdem die Kaufkraft der Griechen um 50% gesunken ist und 2012 die Kürzung bei den Löhnen 30% tangiert, könnte die Nachricht, dass im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr der Rezession endlich eine Deeskalation der Preise beobachtet wurde, nur dann Optimismus erzeugen, wenn von analogen Prozentsätzen der Senkungen die Rede wäre – was jedoch meilenweit von der Realität entfernt ist.

Beispielsweise ist der Rückgang bei Lebensmitteln – Getränken marginal, nur 0,54%. Dieses Missverhältnis schafft zusätzlichen Pessimismus bei den Experten, die von einem weiteren Beweis der Schwierigkeit sprechen, der Teuerung zu begegnen.
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Inflation in Griechenland für Juli 2012 bei 1,3 Prozent

14. August 2012 / Aufrufe: 259 Keine Kommentare

Die Teuerungsrate in Griechenland lag im Juli 2012 bei 1,3 Prozent.

Laut den Daten, welche die griechische Behörde für Statistik ELSTAT bekannt gab, lag in Griechenland die Inflationsrate auf Jahresbasis unverändert bei 1,3%.

Der allgemeine Verbraucherindex stieg im Verhältnis zum entsprechenden Monat des Vorjahres um 1,3% an, gegenüber einem Anstieg um 2,4%, der im entsprechenden Vergleich des Jahres 2011 zu 2010 verzeichnet wurde.

Im Vergleich zu Juni 2012 sank der allgemeine Index um 1,4%, gegenüber einem Rückgang von ebenfalls 1,4%, der im entsprechenden Vorjahresvergleich verzeichnet wurde.

(Quelle: Ethnos)