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Artikel Tagged ‘verarmung’

22 Prozent der Bürger Griechenlands leben in absoluter Armut

24. April 2016 / Aufrufe: 3.154 1 Kommentar

In Griechenland befinden sich 22% Prozent der Bürger im Zustand absoluter Armut!

Die am 14 April 2016 veröffentlichten schockierenden Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) bestätigen die extreme Verarmung der Bürger Griechenlands wegen des Orkans der Memoranden.

Laut besagten Angaben leben über 1/5 der Griechen unter Umständen der Not und dieses Verhältnis nimmt in den letzten Jahren stetig zu.
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Die moderne Sklaverei in Griechenland

31. März 2016 / Aufrufe: 1.313 1 Kommentar

Arme Arbeitnehmer verkörpern speziell, wenn auch nicht nur, in Griechenland die moderne Sklaverei des 21 Jahrhunderts.

Die in den Jahren der Wirtschaftskrise erfolgte Deregulierung der Arbeitsverhältnisse trat auf die härteste Weise bei den vorzuherrschen tendierenden diversen Formen der unbezahlten Beschäftigung in Erscheinung.

Laut den Angaben des Instituts für Arbeit der GSEE zählen in Griechenland die unbezahlten Arbeitnehmer über 1.200.000, was etwa 1/3 der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung entspricht, wobei die Verzögerungen (der fälligen Lohnzahlungen) sich ab 3 bis zu 24 Monaten bewegen!
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Verarmung der Haushalte in Griechenland setzt sich fort

25. Januar 2016 / Aktualisiert: 25. Januar 2016 / Aufrufe: 2.446 3 Kommentare

Laut einer Untersuchung des IME des GSEVEE leben in Griechenland mehr als einer von drei privaten Haushalten von einem familiären Jahreseinkommen von unter 10.000 Euro.

In Griechenland hegen 4 von 10 Haushalten negative Erwartungen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, 2016 grundsätzliche Verpflichtungen decken zu können, 1 von 3 Haushalten leben mit einem jährlichen Familieneinkommen von unter 10.000 Euro und 122.700 Haushalte befürchten, ihr Haus / ihre Wohnung verlieren zu werden.

Diese Befunde gehen aus der Untersuchung des Instituts für Kleinunternehmen (IME) des Dachverbands der Handwerker und Kaufleute Griechenlands (GSEVEE) über die Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte für das Jahr 2015 hervor.
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Griechenland wird zum Land der Arbeitslosen und Rentner

1. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.180 Keine Kommentare

Die deutsche Presse berichtete am vergangenen Wochenende über die dramatischen Enzwicklungen in Griechenland und endlich auch über den neuen Grenzzaun der FYROM.

In der deutschen Presse gab es zum vergangenen Wochenende einen Artikel über die neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten, die sich in Griechenland gestalten, und viele Berichte über den Grenzzaun, den die Ehemalige Jugoslawische Teilrepublik Makedonien (FYROM) an der Grenze zu Griechenland gegen Flüchtlinge und Immigranten errichtet.

Krise und keine Lösung am Horizont: nur einer von drei Griechen gehört zu dem wirtschaftlich aktiven Til der Bevölkerung. Gleichzeitig versinken die Renten. Und nur einer von zehn Arbeitslosen erhält wirtschaftliche Hilfe vom Staat.“ Etwa so fasst die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“ den neuen Status quo zusammen, der sich in Griechenland gestaltet.
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Griechenlands Bürger wurden um 30 Prozent „verarmt“

26. Oktober 2015 / Aufrufe: 938 1 Kommentar

Laut einer Studie der Alpha Bank wurden in Griechenland die Bürger seit Ausbruch der Wirtschaftskrise um rund 30 Prozent verarmt und 228000 wanderten aus.

Die privaten Haushalte in Griechenland haben in dem Zeitraum 2008 – (Juni) 2015 insgesamt 28,9% ihres gesamten Reichtums verloren, während derweilen in den Jahren 2009 – 2013 insgesamt 228.000 Griechen auswanderten.

Dies stellen die Analysten der Alpha Bank in einer Studie fest, welche die Veränderung des Niveaus des Wohlstands in Griechenland während der Dauer der wirtschaftlichen Krise zum Thema hat.
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Das Ende des Mittelstands in Griechenland

19. Oktober 2015 / Aufrufe: 762 Keine Kommentare

Eine Untersuchung der Credit Suisse zeigt, dass in Griechenland innerhalb weniger Jahren riesige Vermögen verloren gingen und die Armen ärmer und die Reichen reicher wurden.

Der Mittelstand steht in Griechenland den letzten Jahren unter Auflösung, da die Politiken der harten fiskalischen Angleichungen ab 2010 und nachfolgenden hauptsächlich die mittleren Einkommen beeinträchtigten.

Es gingen riesige Vermögen in Immobilien, Aktien, Anleihen verloren, deren Besitzer hauptsächlich Anleger waren, die ihre erarbeiteten Gelder investierten. Abgesehen von der Katastrophe, die tausende mittelständische Unternehmen heimsuchte, dem Anstieg der Arbeitslosigkeit – die zur Verflüssigung von Vermögenswerten oder dem „Verbrauch“ der Guthaben führt, damit Schulden bezahlt werden – und dem „Absturz“ des Konsums sind die politischen Entscheidungen signifikant, die zur Auslöschung der Mittelschicht führten.
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Dramatischer Anstieg der Armut in Griechenland

29. Oktober 2013 / Aktualisiert: 01. Dezember 2013 / Aufrufe: 4.881 2 Kommentare

Die radikale Austerität in Griechenland führt zu einem dramatischen Anstieg der Armut und der Ausweitung der Ungleichheit zwischen Armen und Reichen.

Eine enorme Verschlechterung der Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland sowie ebenfalls auch eine ungleiche Verteilung der Lasten auf die Bevölkerung enthüllen aktuelle Daten einer 2012 bezüglich der Einkommen der Haushalte im Jahr 2011 durchgeführten Untersuchung für die Eurostat, die auch von der „Beobachtungsstelle für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen“ des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE kommentiert werden.

Spezieller stieg gemäß dem Index der relativen Armut (der sich auf den Anteil der Bevölkerung mit einem verfügbaren Einkommen in Höhe von unter 60% des entsprechenden Durchschnittseinkommens des Landes bezieht) die relative Armut in Griechenland von 19,7% im Jahr 2008 auf 23,1% im Jahr 2011 an. Ebenfalls erreichte auf Basis der Untersuchung für das Jahr die Gefahr der Armut oder sozialen Ausgrenzung 34,6%, gegenüber 31% im Vorjahr.
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600000 sozial ausgegrenzte Kinder in Griechenland

24. Mai 2013 / Aufrufe: 1.052 Keine Kommentare

Im Griechenland der Krise stieg die Anzahl der gesellschaftlich ausgeschlossenen Kinder und Minderjährigen im Jahr 2011 auf fast 600000 Personen an.

Laut dem Bericht „Die Situation der Kinder in Griechenland 2013„, der in Zusammenarbeit mit der Universität Athen für Rechnung der UNICEF erstellt wurde, beläuft sich die Anzahl der armen oder gesellschaftlich ausgeschlossenen Kinder in Griechenland auf 597.000, wobei sich 322.000 in ernsthafter materieller Entbehrung befinden.

Die Situation ist sehr beunruhigend. Die Probleme der Armut und des gesellschaftlichen Ausschlusses nehmen zu. Dies hat negative Auswirkungen sowohl auf die Lebensweise der Kinder als auch auf die Themen, die mit ihrer Gesundheit, ihrer Bildung, ihrer Entwicklung in Verbindung stehen„, betonte gegenüber der Athener Nachrichtenagentur der Präsident der UNICEF, Lampros Kanellopoulos, und rief die Regierung auf, die Vorschläge der UNICEF zur Bewältigung dieser Auswirkungen zu berücksichtigen.
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„Neuarme“ erscheinen als neue Gesellschaftsklasse in Griechenland

8. September 2012 / Aufrufe: 777 1 Kommentar

Eine Studie über das gesellschaftliche Profil Griechenlands 2012 enthüllt unter anderem, dass jeder vierte Beschäftigte nicht seinen Ausgaben zu entsprechen vermag.

Innerhalb von gerade einmal zweieinhalb Jahren hat sich das Bild der griechischen Gesellschaft dramatisch verändert: die Arbeitslosigkeit galoppiert, wegen der Kürzungen flossen 13,2 Milliarden Euro aus den Taschen der Arbeitnehmer, die Quote der Kinderarmut zählt zu den höchsten in Europa und eine neue gesellschaftliche Klasse – nämlich die der „neuen Armen“ – tritt in Erscheinung.

Zu dieser Feststellung kommen Forscher des Nationalen Zentrums für Gesellschaftsforschung (EKKE) in der Studie „Das gesellschaftliche Portrait Griechenlands 2012“, die sie am 06 September 2012 publizierten. „Wir Forscher waren alle davon überrascht, wie groß diese Veränderungen in einem dermaßen kurzen Zeitraum waren„, betont Dionysis Mpalourdos, Forschungsleiter des EKKE.

Das neue soziale Portrait der griechischen Gesellschaft enthüllte auch eine neue gesellschaftliche Gruppe, nämlich die der „Neuarmen“. „Außer den Arbeitslosen, Immigranten und Haushalten mit vielen Kindern, die der Kategorie der traditionell Armen angehören, zeigt sich, dass wir fortan auch diese neue Kategorie haben, der wir die armen Beschäftigten, also Menschen zuordnen können, die in irgend einem Arbeitsverhältnis stehen, jedoch nicht ihren Ausgaben zu entsprechen vermögen. Dieser Anteil erreicht auf Basis der letzten Daten 13,8%, während die armen Beschäftigten 25,4% der Arbeitnehmer ausmachen.

Parallel sind dieser neuen Gruppe der „Neuarmen“ laut der Erklärung des Herrn Mpalourdos auch die jungen Leute im Alter von bis zu 24 Jahre hinzuzurechnen, „bei denen 2010 der Armutsanteil 27,8% erreichte, gegenüber 23% im vorherigen Jahr„.

(Quelle: Ta Nea)

Troika will Griechenland exemplarisch abstrafen

7. Januar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.546 13 Kommentare

Der Leiter des Wirtschaftsstabs der Regierung Papadimos gestand freimütig ein, dass die Bevölkerung in Griechenland exemplarisch abgestraft werden soll.

Mit einer knappen Äußerung, die ohne weiteres den Status der Definition des Zynismus beanspruchen kann, erklärte Gkikas Chardouvelis, Leiter des Wirtschaftsstabs des Premierministers Lukas Papadimos, dem griechischen Volk klar das Verhältnis zwischen der Übergangsregierung Papdimos und und der Troika sowie auch die Gründe, aus denen sich die Bevölkerung auf Gleisen bewegt, die in die Verelendung und völlige Verarmung führen.

Iin einer Sendung des Fernsehsender SKAI am 05. Januar 2012 gestand Gkikas Chardouvelis, sich auf die Arbeitsverhältnisse und Lohnangleichungen beziehend, ohne zu erröten ein, dass die Troika anerkennt, dass im Fall der verlangten Streichung des (in Griechenland als 13. und 14. Monatslohn bezeichneten) Oster-, Urlaubs- und Weihnachtsgeldes auf dem privaten Sektor die Nachfrage noch weiter zurückgehen und es eine noch größere Rezession geben wird. Wie er erklärte, tut die Troika dies seines Erachtens, damit die Griechen sich der tatsächlichen Probleme des Landes gegenwärtig werden.
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