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Artikel Tagged ‘vaterschaft’

Lebensgemeinschaftsvertrag für Homosexuelle auch in Griechenland

2. November 2015 / Aufrufe: 315 Keine Kommentare

Der Abschluss eines sogenannten Lebensgemeinschaftsvertrag soll in Griechenland fortan auch gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglicht werden.

Das Justizministerium in Griechenland forciert eine Multi-Gesetzesvorlage mit signifikanten Änderungen und Verschärfungen der Gesetzgebung für alle, die Straftaten aus rassischen / rassistischen Gründen begehen, aber auch bezüglich des sogenannten Lebensgemeinschafts- bzw. Partnerschaftsvertrags

Abgesehen von den Bestimmungen zur Festigung der geltenden Gesetzgebung werden in dem neuen Gesetzentwurf auch die neuen Bestimmungen über den Lebensgemeinschaftsvertrag enthalten sein.
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50-jähriger Rechtsstreit gegen Kuckuckskind in Griechenland

2. Oktober 2014 / Aufrufe: 114 1 Kommentar

Ein heute 82-jähriger ehemaliger Offizier in Griechenland, dem 1964 ein Kuckuckskind angehängt wurde, musste 50 Jahre lang prozessieren, um sein Recht zu finden.

Der in Rede stehende heute 82-jährige Veteran der griechischen Streitkräfte war einer der besten griechischen Offiziere seiner Generation und erreichte höchste Ämter im Hauptquartier, wobei er auch die griechischen Kräfte auf Zypern leitete.

Seine Karriere als Offizier hatte allerdings mit einem „Stigma“ begonnen, das ihm jedoch die Streitkräfte letztendlich trotz des Konservatismus jener Epoche jedenfalls nicht ankreideten.
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Verweigerte DNA-Analyse gilt in Griechenland als Vaterschaftsindiz

27. Juli 2011 / Aktualisiert: 30. Juli 2011 / Aufrufe: 227 Keine Kommentare

Der Oberste Gerichtshof in Griechenland befand, dass die Weigerung, sich einem Vaterschaftstest zu unterziehen, automatisch zur Annahme der Vaterschaft führt.

In einem aktuellen Urteil befand der Oberste Gerichtshofs (Areopag) in Griechenland die gesetzliche Vorsehung als verfassungskonform, wonach die Weigerung, sich zur Feststellung der Vaterschaft (oder nicht) einer DNA-Analyse („Vaterschaftstest“) zu unterziehen, automatisch zur Mutmaßung der Vaterschaft führt, und gab damit einer Mutter Recht, die von ihrem ehemaligen Lebensgefährten die Anerkennung der Frucht ihrer Beziehung forderte.

Die Verweigerung der Anerkennung des Kindes von Seite des angeblichen Vaters führte den Fall vor die Gerichte. Mit einem erstinstanzlichen Urteil wurde die Durchführung eines ärztlichen Gutachtens nach der Methode der „DNA-Hybridisierung“ angeordnet und zu diesem Zweck eine Molekularbiologin als Gutachter bestellt.
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