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Artikel Tagged ‘varoufakis’

Griechenland: ohne Vereinbarung bezahlen wir den IWF nicht

7. Juni 2015 / Aufrufe: 1.981 4 Kommentare

Finanzminister Yanis Varoufakis erklärte bereits vor zwei Wochen, ohne Einigung mit den Gläubigern werde Griechenland am 05 Juni 2015 den IWF nicht bezahlen.

Finanzminister Yanis Varoufakis stellte bereits gegen Ende Mai mit seinen Erklärungen gegenüber dem CNN klar, dass Griechenland am 05 Juni 2015 die Rate an den IWF nicht zahlen wird, wenn es keine Vereinbarung gibt, und setzte damit den Zyklus der Erklärungen von Ministern über einen Zahlungsstopp fort. Herr Varoufakis zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass „wir zahlen werden, weil wir bis dahin eine Einigung mit unseren Partnern haben werden„.

Im Gespräch mit dem Journalisten Richard Quest erklärte Herr Varoufakis, Griechenland könne nicht wie bisher darin fortfahren, seine Gläubiger zu bezahlen, da dies von Anfang an darauf basierte, dass Athen zahlen und es danach eine Auszahlung von Tranchen von Seite der Gläubiger geben wird. Nach der Frage, ob Griechenland das Geld ausgegangen sei, meinte Herr Varoufakis jedoch, dies sie nicht der Fall. „Nach den ungeheuren Anstrengungen seiner Bürger lebt das Land aus eigenen Kräften.
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Plan für Griechenlands Rückkehr an die Finanzmärkte

4. Juni 2015 / Aufrufe: 2.078 1 Kommentar

In einem Interview an die Zeitung Avgi erklärt Finanzminister Yanis Varoufakis, wie Griechenland wieder an die Finanzmärkte gehen könnte.

Ein dreißigjähriger Kredit mit niedrigem Zinssatz (1,5%) von dem ESM, auf den die von der EZB gehaltene Verschuldung übergehen wird, nebst einer Umstrukturierung der anderen Teile der Verschuldung Griechenlands, damit die Gläubiger davon überzeugt werden, dass die Finanzierungsprobleme des Landes (also auch die Gefahr einer neuen „Blockade“ mit den Gläubigern) zu Ende sind, ist der Plan für einen Gang an die Märkte, wie ihn in einem Interview an die Sonntagsausgabe der Zeitung „Avgi“ Finanzminister Yanis Varoufakis beschrieb.

Die Beilegung des dualen Problems der heute von der EZB gehaltenen Anleihen von vor dem PSI im Nennwert von 27 Mrd. Euro charakterisierte der Finanzminister im Vorliegenden als „großes Thema“, nämlich: ihr anstehendes Auslaufen, das eine signifikante fiskalische Lücke schafft, da die EZB umgehend bezahlt werden muss, und die Verhinderung der Teilnahme Griechenlands an dem Programm der quantitativen Lockerung der EZB und der von diesem Programm gebotenen niedrigen Zinssätze.
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Griechenlands Finanzminister lastet Schäuble Fehler an

22. Mai 2015 / Aufrufe: 1.910 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis soll in einem Interview an Die Zeit vertreten haben, sein deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble substituiere reale Argumente durch relative Macht.

Nach seinem Interview mit dem griechischen Journalisten Nikos Chatzinikolaou in der TV-Sendung „Enikos“ (siehe Griechenland: keine Vereinbarung ohne Umschuldung!) sprach Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis zu der deutschen Zeitung „Die Zeit“ und kritisierte seinen deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble.

Konkret von dem Journalisten gefragt, ob der konservative deutsche Politiker Fehler begehe, soll Herr Varoufakis geantwortet haben, „Ja, macht er.„, und die Weise kommentierend, auf die Wolfgang Schäuble dem griechischen Thema begegnet, soll Varoufakis erklärt haben: „Schäuble substituiert die wirklichen Argumente durch politische Macht.
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Warum Griechenland kuschen wird …

21. Mai 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 6.582 13 Kommentare

Sobald Alexis Tsipras einsieht, dass die Regeln des Spiels zwischen Griechenland und Europa sich geändert haben, wird seine Kapitulation nur noch eine Frage der Zeit sein.

Griechenland scheint sich ein weiteres Mal aus der Finanzierungsschlinge hinaus gewunden zu haben. Und zwar indem es das Guthaben seines Rücklagenkontos bei dem Internationalen Währungsfonds verwendete (IWF) , um kurz vor Fälligkeit 750 Millionen Euro – an selbigen IWF – zu zahlen.

Dieser Trick ist kein Zufall. Seit im Januar 2015 die griechische Regierung unter der SYRIZA-Partei des Premierministers Alexis Tsipras die Macht übernahm, glaubt sie, die Androhung des Bankrotts – und folglich einer Finanzkrise, die den Euro spalten könnte – biete einen Verhandlungshebel, der das Fehlen wirtschaftlicher und politischer Macht Griechenlands kompensiert. Monate später scheinen Tsipras und sein Finanzminister Yanis Varoufakis, ein akademischer Experte in der Theorie der Spiele, sich immer noch dieser Ansicht hinzugeben – trotz mangelnder Anzeichen, die sie bestätigen.
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Griechenland: keine Vereinbarung ohne Umschuldung!

20. Mai 2015 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 2.006 2 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Varoufakis erklärte, keine Vereinbarung mit den Gläubigern unterschreiben zu werden, die nicht auch eine Regulierung der Verschuldung umfasst.

Das Land befindet sich kurz vor einer Einigung mit den Gläubigern„, betonte Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis in der TV-Sendung „Enikos“ und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Vereinbarung in einer Woche erreicht werden wird. Parallel unterstrich der Finanzminister, niemand in der Regierung werde eine Vereinbarung unterschreiben, die nicht auch eine Reduzierung der öffentlichen Verschuldung umfasst.

Weiter stellte Varoufakis klar, auf der Agenda (der griechischen Regierung) hätte niemals der Bruch (mit den europäischen „Partnern“) gestanden, da der Auftrag des griechischen Volkes auf eine Verhandlung und faire Vereinbarung lautet. Er erklärte jedoch, bei einer Verhandlung sei der einzige Weg zu einer tragfähigen Einigung, sich auch den Bruch vorzustellen.
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Medien-Intrigen gegen Griechenland

17. Mai 2015 / Aktualisiert: 04. November 2016 / Aufrufe: 2.769 5 Kommentare

Intrigen gegen Griechenland mittels Nachrichten – ein von den Deutschen kontrolliertes Mediensystem mit gut geschmierten Zahnrädern hat seinen Sitz in Brüssel.

Wer in den Informationsnetzen die Fäden hält, hat die größere Macht„, sagen die Kenner der politischen Kommunikation, deren Werkzeuge sich nicht in Wahlkampfperioden erschöpfen. Ganz im Gegenteil. In der Europäischen Union stützt sich die Macht in den Entscheidungszentren nicht nur auf die Größe einer Wirtschaft, sondern auch auf die Weise, auf die sie die großen internationalen Massenmedien handhabt.

In Brüssel ist es außerdem ein offenes Geheimnis, dass es in den letzten Jahren – spezieller ab 2008, also dem Jahr, in dem die weltweite Wirtschaftskrise ausbrach – mit einem Mediensystem mit gut „geschmierten“ Zahnrädern agiert, welche die Information sofort übertragen und innerhalb weniger Stunden an alle Informationsmedien des Kontinents zu verteilen vermögen. Dieser Mechanismus stützt sich auf die Vertraulichkeit der Quellen der Journalisten, ein unverletzlicher Grundsatz für die journalistische Ethik. Hier wird er jedoch umgekehrt genutzt und schützt den im Hintergrund bleibenden Mechanismus: Kein Journalist in der belgischen Hauptstadt ist bereit, seinen Job zu „riskieren“. Und so wird die „Omertà“ aufrecht erhalten.
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Griechenlands Finanzminister bringt Unruhe in Verhandlungen

10. Mai 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.552 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis soll laut dem Wall Street Journal wieder einmal Unruhe in die laufenden Verhandlungen gebracht haben, was jedoch das Finanzministerium heftig dementiert.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis zeigte sich am vergangenen Freitag in seinen Erklärungen sicher, dass mit den Gläubigern noch vor Ende Mai 2015 eine Einigung erzielt werden wird, jedoch nicht bei der Eurogruppe am Montag kommenden (11 Mai 2015). Es sei angemerkt, dass Herr Varoufakis am 07 Mai 2015 in Brüssel vor einem Unternehmer-Forum sprechend vertreten hatte, die Einigung sei ein Thema von Tagen oder Wochen.

Unruhe ruft derweilen ein Artikel des Wall Street Journals hervor, das vertritt, der griechische Finanzminister habe an seine Amtskollegen einen 36 Seiten umfassenden Schriftsatz verteilt, der die Einschätzungen bezüglich der Konjunktur und die Reformpläne enthält. Ein Schriftsatz, der Prognosen über die griechische Wirtschaft enthält, welche die in die Gespräche zwischen Griechenland und seinen Gläubigern involvierten Amtsträger verwirrt haben.
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Die Eurozone wird sterben, wenn sie sich nicht ändert

5. Mai 2015 / Aufrufe: 2.028 1 Kommentar

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis vertritt, die Eurozone habe keine Zukunft, wenn sie sich nicht ändere.

Wenn die Eurozone sich nicht ändert, wird sie nicht überleben können„, äußert gegenüber der „Zeitung der Redakteure“ (Ef.Syn.) der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis. Seiner Ansicht nach hätte kein Land einer dermaßen morsch konstruierten Währung beitreten dürfen, speziell kein defizitäres Land wie Griechenland, jedoch „wenn wir heute den Rückwärtsgang einzulegen versuchen, werden wir uns vor einer unangenehmen Überraschung befinden„.

Der Finanzminister betont, Griechenland könne ohne neuen Kredit zurechtkommen, „unter der Voraussetzung, dass eine signifikante Umstrukturierung seiner Verschuldung erfolgt„, und enthüllt dabei, dass über dieses Thema hinter den Kulissen diskutiert worden ist.
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Weidmann gefällt Griechenlands Regierung nicht

1. Mai 2015 / Aufrufe: 1.566 Kommentare ausgeschaltet

Brüssels Hardliner wollen wenn nicht gar die Kapitulation, so zumindest die exemplarische Erniedrigung der SYRIZA-Regierung Griechenlands.

Sie „strukturierten“ den „unfreundlichen“ Varoufakis um, verbrannten die Vereinbarung vom 20 Februar 2015, und nun verlangen sie „höflich“ auch die … Regierungsführung des Landes. Oder anders gesagt, Brüssels und Frankfurts „Hardliner“ testen inzwischen in einem offensichtlich nach Schäuble riechenden Crescendo der Provokationen gefährliche Grenzen zwischen Zynismus und Entgleisung aus.

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloen, und der Leiter der Bundesbank, also der deutschen Zentralbank, Jens Weismann, erweisen sich in diesem neuen Zyklus der Provokationen als Protagonisten. Und erheben nicht zuletzt die Frage, ob und wer in Europa eine Einigung oder einen Bruch will.
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Sitz! Böser Varoufakis! Sitz!

30. April 2015 / Aufrufe: 1.149 Kommentare ausgeschaltet

Europa gegen Varoufakis – Ausschnitt aus der Folge vom 28 April 2015 von „Die Anstalt“ mit griechischen Untertiteln.

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