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Artikel Tagged ‘varoufakis’

6 Gründe für ein NEIN beim Referendum in Griechenland

2. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.836 5 Kommentare

Finanzminister Yanis Varoufakis benennt zusammenfassend sechs Gründe für ein Nein bei der Volksabstimmung am 05 Juli 2015 in Griechenland.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis bezieht sich in einer persönlichen Erklärung auf das Referendum am 05 Juli 2015 und seine Unterstützung für das „Nein“ (also gegen den in Form eines Ultimatums vorgelegten Vorschlag der Gläubiger) und führt dafür sechs Gründe an.

Der Erklärung wird nachstehend in deutscher Übersetzung aus dem Griechischen sowie auch in dem von Yanis Varoufakis selbst publizierten englischen Wortlaut wiedergegeben.
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Griechenland droht mit Klage gegen EU-Institutionen

30. Juni 2015 / Aktualisiert: 15. Mai 2017 / Aufrufe: 2.048 8 Kommentare

Griechenland soll in Erwägung ziehen, vor dem Europäischen Gerichtshof gegen institutionelle Organe der Europäischen Union zu klagen.

Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet, hat Griechenland gedroht, eine gerichtliche Verfügung gegen die institutionellen Organe der Europäischen Union zu erwirken um die Entfernung des Landes aus dem Euro zu verhindern und die „Atemnot“ des Bankensystems zu stoppen.

Die griechische Regierung wird alle ihre gesetzlichen Rechte nutzen„, erklärte der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis.
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Griechenland und die mysteriöse Funktion der Eurozone

22. Juni 2015 / Aufrufe: 4.819 8 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt mysteriöse Funktionsweisen der Eurozone und spezieller auch die Haltung Wolfgang Schäubles.

In einem am Samstag (20 Juni 2015) in der irländischen Zeitung „Irish Times“ publizierten Artikel des griechischen Finanzministers ist Yanis Varoufakis apokalyptisch in Zusammenhang mit den Geschehnissen bei der Eurogruppe in Luxemburg am vergangenen Donnerstag (18 Juni 2015) und führt charakteristisch an: „Die Eurogruppe des vergangenen Donnerstags wird in der Geschichte als eine verlorene Chance verzeichnet werden, eine bereits verzögerte Vereinbarung zwischen Griechenland und seinen Gläubiger zu erzielen.

In dem Artikel erfolgt auch eine speziellere Bezugnahme auf die Haltung des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble, der laut Yianis Varoufakis der griechischen Seite nicht erlaubte, ihre neuen schriftlichen Vorschläge mit irgend einem anderen Finanzminister der Eurozone zu teilen.
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Zickenalarm gegen Griechenland!

19. Juni 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.142 11 Kommentare

IWF-Präsidentin Christine Lagarde soll sich in ihrer Wut auf die Regierung Griechenlands gegenüber Finanzminister Yanis Varoufakis als Chef-Gangster tituliert haben.

Die Präsidentin des Internationalen Währungsfond (IWF), Christine Lagarde, soll in Luxemburg bei ihrer Begegnung mit dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis ihrem außerordentlichen Zorn auf die Regierung Griechenlands mit dem … Spruch des Jahres Luft gemacht haben.

Wie auf seinem persönlichen Twitter-Account ein Journalist der spanischen Zeitung „El Mundo“ publizierte, näherte sich bei der Konferenz der Eurogruppe die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis und sagte zu ihm: „The criminal in chief comes to say hello.

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Welches Spiel spielt Griechenland?

19. Juni 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.291 8 Kommentare

Vier Spiele, die Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras spielen könnte.

Als in Griechenland im Januar 2015 die radikale Linke an die Macht kam, wurden wegen der Tatsache, dass der neue Finanzminister Yanis Varoufakis akademischer Ökonom war, viele Vermutungen angestellt. Viele erwarteten, die Verhandlungsstrategie Griechenland würde eine neue Feinheit und Intelligenz zeigen, da sie der Co-Autor des Buchs „Spieltheorie – Eine kritische Einführung“ leiten würde.

Trotz allem gehen Griechenland einige Monate später die Freunde und das Geld aus. Während der Staatsbankrott bedrohlich nahe rückt, fühlen sich selbst diverse freundlich gesinnte Kommentatoren von den Handlungen der Regierung in Athen verwirrt. Welches Spiel spielen also die Griechen? Es folgen vier mögliche Hypothesen:
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Griechenland blufft nicht

16. Juni 2015 / Aktualisiert: 15. Juli 2015 / Aufrufe: 3.921 12 Kommentare

Finanzminister Yanis Varoufakis erklärte erneut entschieden, Griechenland werde keine Vereinbarung zur endlosen Fortsetzung der Krise unterschreiben.

Zu dem griechischen Radiosender „Sto Kokkino“ sprechend gab Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis sich am Tag nach dem Abbruch der Verhandlung des 14 Juni 2015 zuversichtlich und betonte:

Heute ist ein sehr schöner Tag, wir gelangten endlich bei dem Moment der Klarheit an; Griechenland sagte gestern ‚bis hier und nicht weiter‘, nun müssen die Europäer Entscheidungen treffen.
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Metzger-Praktiken in Griechenland sind keine Reformen

12. Juni 2015 / Aufrufe: 603 Kommentare ausgeschaltet

Finanzminister Varoufakis erklärte, Metzger-Praktiken seien keine Reformen, und bestritt die ihm zugeschrieben Äußerung, die Europäer begegnen Griechenland wie Schlächter.

Eine Reform ist das Gegenstück des chirurgischen Eingriffs, beispielsweise in das Versicherungssystem, wo Reformen nötig sind, damit es tragfähig wird. Kürzungen sind keine Reform„, erklärte in seinem Ministerium Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis.

Bezüglich seiner angeblichen Äußerung gefragt, die Europäer begegnen Griechenland wie „Schlächter“, erklärte er außerdem, „so etwas habe ich niemals gesagt. Ich bitte die Presse, etwas sorgfältiger zu sein und etwas Gelassenheit zu zeigen. Ich sagte, die Kürzungen, die Metzger-Technik stellen keine Reformen dar.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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Griechenland unterschreibt keine Vereinbarung ohne Schuldenlösung

9. Juni 2015 / Aktualisiert: 11. Juni 2015 / Aufrufe: 2.448 3 Kommentare

Finanzminister Yanis Varoufakis erkärte erneut, Griechenland werde keine Vereinbarung unterschreiben, die nicht auch eine Lösung für die Verschuldung umfasst.

In einem Interview an die deutsche Zeitung Tagespiegel lastet der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den Gläubigern direkt an, die Diskussionen über eine Einigung mit Griechenland zu torpedieren.

Herr Varoufakis betonte bezüglich des Vorschlags der Gläubiger, „einen solchen Vorschlag macht man nur, wenn meine keine Einigung will“. Alle Annäherungen, die nach monatelangen Verhandlungen erreicht worden sind, nahmen die Gläubiger mit der Unterstützung der Bundeskanzlerin Angela Merkel zurück, erklärte der griechische Minister. Jetzt verlangen sie genau das, was sie auch zu Beginn der Verhandlungen verlangten.

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Griechenlands Vorschlag zur Senkung seiner Verschuldung

9. Juni 2015 / Aktualisiert: 17. September 2015 / Aufrufe: 1.622 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland präsentiert seinen Gläubigern einen ehrgeizigen Plan zur Senkung der öffentlichen Verschuldung, der auch einen teilweisen Schuldenerlass umfasst.

Die griechische Regierung unterbreitete den Gläubigern einen radikalen Vorschlag, der sogar auch einen partiellen Schuldenerlass, Anleihen mit Wachstumsklausel oder unbefristeter Laufzeit (perpetual bonds) sowie ebenfalls neue Kredite von dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) umfasst, damit die öffentliche Verschuldung des Landes von derzeit 180% des BIP auf 93% im Jahr 2020 und gerade einmal 60% im Jahr 2030 sinkt.

Der griechische Plan wurde am 05 Juni 2015 in der Zeitung „Financial Times“ veröffentlicht und in einem siebenseitigen Text mit Titel „Beendigung der griechischen Krise“ wiedergegeben, der mehr Details im Vergleich zu dem zusammenfassenden Bericht über die Verschuldung umfasst, den es unter den 47 Seiten mit den griechischen Vorschlägen an unsere Gläubiger gab.
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Griechenlands Regierung lässt sich nicht terrorisieren

8. Juni 2015 / Aufrufe: 1.083 1 Kommentar

Griechenlands Finanzminister erklärte, die heutige griechische Regierung lasse sich nicht terrorisieren und werde keine die Krise verfestigende Vereinbarung akzeptieren.

Wir werden nichts unterschreiben, was die sich selbst speisende Krise der letzten fünf Jahre verstärkt„, merkte der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis in einem Interview an und betonte, „diese griechische Regierung lässt sich nicht terrorisieren„.

Im Gespräch mit der griechischen Zeitung „Proto Thema“ betont der Minister, er selbst als Finanzminister weigere sich, seine Unterschrift unter eine solche Vereinbarung zu setzen.

Provokativer Vorschlag der Gläubiger grenzt an Beleidigung

Yanis Varoufakis fügte an, bezüglich der (bedingten) Privatisierung der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) „unnachgiebig“ zu sein, und ließ einen „Spalt“ offen, dass die MwSt. auf den griechischen Inseln nicht erhöht wird, wozu er erklärte, „nach der Begegnung mit den Gouverneuren und Abgeordneten der Ägäis-Inseln ändern sich seine Überlegungen über dieses Thema„. Weiter führte er an, eine faire Vereinbarung habe ein Paket wirklicher, chirurgischer Reformen, eine Umschuldung, welche die Verschuldung ohne Kosten für die Gläubiger tragfähig macht, und ein Investitionspaket als Charakteristikum, und ergänzt: „Wenn wir diese drei Dinge nicht zusammen haben, unterschreiben wir nicht. Als Regierung, nicht als Varoufakis. Klar?

In Bezug auf das Thema der Verschuldung führte der Minister an: „Wir werden nicht eine einfache Bezugnahme akzeptieren … es wird eine ausdrückliche Zusage über sehr konkrete Maßnahmen geben, und so werden wir essentiell und ausdrücklich das Thema stellen, welches ist, dass Griechenland mit einer richtigen Umstrukturierung der Verschuldung umgehend innerhalb einiger Monate vor Ende 2015 an die Märkte zurückkehrt.“ Das Umschuldungsprogramm habe die Verlagerung der aus dem PSI verbliebenen 27 Mrd. Euro von der EZB zu beinhalten, da sie Griechenland von dem Programm der quantitativen Lockerung ausschließen und weil sie eine kurzfristige Schuld sind und eine Finanzierungslücke schaffen.

Yanis Varoufakis betonte, „mit dem entsprechenden politischen Willen von den Führern, Merkel, Hollande, Juncker, Draghi, sich in einem Zimmer einzufinden, eine nächtliche Konferenz vom Typ Europäische Union abzuhalten, eine von denen, die sie durchzuführen wissen, damit um 4 Uhr morgens weißer Rauch aufsteigt, ist die Vereinbarung eine Sache einiger Stunden.

Weiter erklärte der Minister, der Schriftsatz (Anmerkung: gemeint ist der jüngste Forderungskatalog) der Institutionen beziehe sich nicht auf die Verschuldung, da er nur den Abschluss des vorherigen Programms betreffe, und merkte parallel an: „Der an den Premierminister übergebene Text tangiert die Grenzen der Beleidigung … . Es war ein provokatorischer Text, den sie offensichtlich nicht so meinten, ich vermag mir nicht vorzustellen, dass sie ihn als Basis einer Vereinbarung, sondern als einen aggressiven Zug verstanden, um die griechische Regierung zu terrorisieren. Ohne begriffen zu haben, dass diese griechische Regierung sich nicht terrorisieren lässt.

(Quelle: in.gr)