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Artikel Tagged ‘varoufakis’

Warum Griechenland bei der Verhandlung unterlag

15. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.845 6 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt, wie es bei den Verhandlungen mit den Gläubigern schließlich zu völligen Kapitulation kam.

Der ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt die Weise, auf welche die Regierung Tsipras mit den Gläubigern verhandelte, und vertritt, die anstehenden Neuwahlen am 20 September 2015 beruhen auf der Niederlage der Regierung Griechenlands auf der Ebene der Verhandlung, die zur Spaltung der Regierungspartei führte.

Mit seinem Artikel in der Kathimerini enthüllt Yanis Varoufakis unter anderem, dass er selbst mit Alexis Tsipras vereinbart hatte, „wir haben auf eine Verhandlung mit geschlossenen Banken vorbereitet zu sein„, und „ich im April zweimal ermächtigt wurde, dem IWF die Nichtentrichtung einer Rate bekannt zu geben„. Er enthüllte ebenfalls, „Ende April akzeptierte unsere Seite ohne mein Wissen eine neue große Austerität„.
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Wie viel kostete Varoufakis Griechenland?

7. September 2015 / Aufrufe: 1.651 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis widerlegt die Unwahrheiten bezüglich der Kosten und Schäden, die er als Finanzminister angeblich zu Lasten Griechenland verursacht haben soll.

Nach der Kapitulation unserer Regierung unmittelbar nach dem Referendum (des 05 Juli 2015) stellt die (im englischen Text des 3. Memorandums sogar so enthaltene) „Siegerlegende“ sich folgendermaßen dar:

Gegen Ende des Jahres 2014 begann die griechische Wirtschaft sich zu erholen. Das Volk „irrte“ nicht, als es uns wählte, der Aufschwung hätte sich fortgesetzt und das Memorandum wäre in Kürze Vergangenheit gewesen. Die von der Regierung Tsipras bei den Verhandlungen gegenüber den Gläubigern beibehaltene Position, mit Protagonist den Unterzeichnenden, ließ die Wirtschaft jedoch wieder in die Rezession sinken und den kleinen Primärüberschuss verfliegen, den die vorherige Regierung mit so viel Mühe geschaffen hatte. „Glücklicherweise“ gab der Premierminister im letzten Augenblick nach, substituierte den Finanzminister, der das Land 20 bis 90 Mrd. Euro kostete, und rettete die Partie, vielleicht auch das Vaterland.
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Wahlen in Griechenland: Varoufakis wird Tsipras nicht unterstützen

6. September 2015 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.489 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis erklärte, bei den Wahlen im September 2015 Alexis Tsipras und die SYRIZA nicht zu unterstützen.

Im Gespräch mit dem TV-Netz CNBC sagte Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis, bei diesen (sprich für den 20 September 2015 angesetzten) Wahlen Alexis Tsipras oder der SYRIZA nicht seine Unterstützung zu geben.

Wie der ehemalige Minister erklärte, kandidiere er bei den Wahlen nicht, weil er all denen, die ihn wählten, nicht in die Augen schauen und sagen könne, die Partei vermöge mit der Vereinbarung mit den Gläubigern als gegeben eine reformatorische und fiskalische Agenda umzusetzen, welche die Wirtschaft stabilisieren könne. Im übrigen schätzte er ein, auch Alexis Tsipras nehme an, dass etwas solches nicht geschehen könne.
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Das dritte Griechenland-Programm wird zum Grexit führen

24. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.637 1 Kommentar

Der ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis vertritt, das dritte Hilfsprogramm für Griechenland sei geplant worden, um zum Grexit führen.

In einem Interview an die französische Zeitung „Le Monde“ vertrat der ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis, das dritte Hilfsprogramm werde Griechenland unweigerlich in den Grexit führen.

Die meisten Europäer glauben, dass Griechenland in den letzten Monaten mit den Partnern der Eurozone verhandelte. Dem nicht so„, erklärte Yanis Varoufakis und fügte an, „die Eurozone ist die stärkste wirtschaftliche Macht, lenkt diese jedoch nicht. Sie schuf ein Ungeheuer, die Eurogruppe, bei der die Finanzminister nicht wirklich miteinander verhandeln.
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Griechenlands Regierung hat das Volk verraten

23. August 2015 / Aufrufe: 2.597 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis vertritt, die SYRIZA-Regierung habe die große Mehrheit des griechischen Volkes verraten.

Der ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis sprach zu der französischen Zeitschrift Nouvel Observateur über die Parlamentswahlen in Griechenland und seine eigenen nächsten Schritte vor dem Hintergrund der vorgezogenen Neuwahlen.

Wenn die Wahlen zur Erneuerung des Auftrag des Volkes erfolgen, damit die Vereinbarung vom 13 Juli 2015 umgesetzt wird, könnte ich mich auf keinen fall daran beteiligen„, führt Yanis Varoufakis in seinem Interview aus Ägina (wo er sich derzeit aufhält) gegebenen Interview an die Zeitschrift an.
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Griechenlands Maßnahmen gegen Berlin

4. August 2015 / Aufrufe: 4.581 2 Kommentare

Laut Kreisen der Regierung in Griechenland plante Athen Maßnahmen zu Lasten deutscher Interessen, um einen eventuellen Bruch noch teurer zu machen.

Musste die griechische Regierung einen Notplan für den Fall haben, dass die Gläubiger einen unkoordinierten Bankrott des Landes hervorrufen würden? Offensichtlich, sagt der gesunde Menschenverstand. Das Gegenteil wäre anfällig für Kritik bezüglich krimineller Naivität oder des bewussten Anschlusses an die Strategie Schäubles.

Auf eine einschlägige parlamentarische Anfrage der PASOK-Vorsitzenden Fofi Genimatas über die Züge des ehemaligen Finanzministers antwortend sagte jüngst Premierminister Alexis Tsipras im Parlament, „natürlich, selbstverständlich hatte ich Yanis Varoufakis persönlich angewiesen, ein Team zur Planung für einen Ausnahmezustand zu bilden„.
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Die Lehre aus der Griechenland-Rettung

3. August 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.849 1 Kommentar

Die aus der katastrophalen Rettung Griechenlands zu ziehende Lehre ist, Euro-Freunden kein Geld zu leihen, weil sie sonst keine Freunde mehr sein werden.

Nach Monaten der Spielchen und Kleinpolitik und gerade einmal einer Woche, nachdem die griechischen Wähler die Bedingungen für ein Rettungspaket von 7,5 Mrd. Euro ablehnten, kam das Ende des Spiels schnell.

Die politischen Führer einigten sich, Verhandlungen über ein viel größeres Paket im Wert von 86 Mrd. Euro, also fast der Hälfte des BIP Griechenlands aufzunehmen. Leider enthüllt die offensichtliche Entschlossenheit Europas, in Zukunft die selbe Tragödie zu wiederholen.
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Premierminister deckt ehemaligen Finanzminister Griechenlands

1. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.183 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Premierminister deckt seinen ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis und erklärte, persönlich die Ausarbeitung eines Notfallplans angeordnet zu haben.

Während der parlamentarischen Kontrolle stellte Premierminister Alexis Tsipras vom Podium des Parlaments die Frage „Wenn unsere Partner und Gläubiger einen Grexit-Plan vorbereiteten, hätten wir dann nicht unsere Verteidigungen für den Fall planen müssen, dass die Drohungen Praxis würden?“ und antwortete damit auf die von der PASOK-Vorsitzenden Fofi Gennimatos eingereichte aktuelle Anfrage, die von dem Premierminister verlangte, in Zusammenhang mit den neulich erfolgten Erklärungen des ehemaligen Finanzministers Yanis Varoufakis Stellung zu beziehen, laut denen der Plan B der Regierung ausgearbeitet wurde.

Was Sie tun, liegt außerhalb und jenseits jeder Logik. Natürlich hatte ich persönlich die Anweisung erteilt, dass ein Team zur Ausarbeitung eines Plans zur Verteidigung im Fall eines Ausnahmezustands gebildet wird„, sagte Herr Tsipras. „Sie tun so, als ob ich den Ausnahmezustand anstrebte„, unterstrich er und betonte gleichzeitig, es sei komisch, dass ein Mega-Skandal in der selbstverständlichen Praxis einer Regierung enthüllt wird, sich auf jede Möglichkeit vorzubereiten, zumal als die Haltung der anderen Seite in den Verhandlungen immer härter wurde.
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Wie Schäuble Griechenland erpresste

1. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 9.914 5 Kommentare

Yanis Varoufakis schildert in der Le Monde Diplomatique, wie Griechenlands Regierung erpresst, zu einer spektakulären Kapitulation gezwungen und vorgeführt wurde.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis hört nicht auf, Interviews zu geben oder Artikel zu schreiben und seine Politik zu verteidigen. In der französischen Zeitung „Le Monde Diplomatique“ bezieht er sich auf Wolfgang Schäubles Erpressungen während der Dauer der Verhandlungen in der Eurogruppe.

Wie der ehemalige Minister darlegt, wurde die griechische Regierung ständig mit der Schließung der griechischen Banken und einem damit einhergehenden Grexit bedroht, obwohl dies die Eurozone teuer zu stehen gekommen wäre. Ebenfalls erklärt Yanis Varoufakis, wann und warum er fast in Tränen ausgebrochen wäre.
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Warum Varoufakis in Griechenland unter Beschuss genommen wird

30. Juli 2015 / Aufrufe: 5.701 2 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis antwortet auf die gegen ihn erstatteten Strafanzeigen in Zusammenhang mit seinem Plan B.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis kommentiert mittels einer von seinem Büro ausgegebenen Bekanntmachung die Strafanzeigen und Gerichtsakten, die wegen der Ausarbeitung eines Plans B bezüglich einer parallelen Währung an das Parlament übermittelt wurden.

Die Bekanntmachung des Büros des Herrn Varoufakis lautet im Detail:
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