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Artikel Tagged ‘varoufakis’

Grexit derzeit noch wahrscheinlicher als 2015

29. April 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.153 4 Kommentare

Gikas Chardouvelis, letzter Finanzminister der Regierung Samaras, hält ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro derzeit für noch wahrscheinlicher als 2015.

Der ehemalige Finanzminister Gikas Chardouvelis der Anfang 2015 abgewählten Regierung Griechenlands unter Antonis Samaras stellte eine beunruhigende Prognose bezüglich der Entwicklungen in der Wirtschaft Griechenlands. Wie er einschätzte, sei die Wahrscheinlichkeit eines Grexit’s „jetzt leider noch viel größer als im Juli vergangenen Jahres„.

In einem an den griechischen Radiosender SKAI gegebenen Interview schätzte Herr Chardouvelis ein, auch das laufende Jahr (2016) werde für die griechische Wirtschaft mit einer Rezession enden, und verwies bezüglich besserer Tage auf das Jahr 2020.
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Griechenland als Schäubles Kollateralschaden

6. April 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.118 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis spricht von einer Erniedrigung des Premierministers Griechenlands, das von Wolfgang Schäuble als Kollateralschaden betrachtet wird

Europa ist zu wichtig um seinen unkundigen Regierenden überlassen zu werden„: Dies ist der Titel des Interviews des Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis an das Magazin der britischen Zeitung Telegraph, deren Titelblatt der ehemalige Finanzminister mit der Fragestellung ziert: „Ein griechischer Held?“

Der ehemalige Finanzminister Griechenlands spricht ein weiteres Mal über sein Verhältnis zu Alexis Tsipras, seinen Einstieg in die Politik, über Wolfgang Schäuble, aber auch die Zukunft Griechenlands.
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Transparenz in Europa – jetzt!

6. März 2016 / Aktualisiert: 02. April 2016 / Aufrufe: 684 Kommentare ausgeschaltet

Die DiEM25 lädt zu dem Start der Bewegung in Italien und dem Auftakt der Kampagne Transparenz in Europa – jetzt! ein.

Als Europäer sind wir häufig gezwungen zwischen zwei entsetzlichen Optionen zu wählen: uns in den Kokon unserer Nationalstaaten zurückzuziehen oder uns der demokratie-freien Zone von Brüssel zu ergeben.

Aber wir wissen, dass es eine Alternative gibt, und die DiEM25 verfolgt ein einfaches, jedoch radikales Ziel: Europa bis spätestens 2025 zu demokratisieren.
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Die einzige Lösung zur Rettung Europas

21. Februar 2016 / Aufrufe: 2.849 6 Kommentare

Yanis Varoufakis betrachtet das utopisch anmutende Unterfangen der DiEM25 als die einzige realistische Lösung zur Rettung Europas.

Was schert mich die Demokratisierung der Europäischen Union, wenn ich von 300 Euro im Monat leben muss, wenn meine Rente ein weiteres Mal massakriert wird? Wie soll ich mich für das begeistern, was Ihr in Berlin oder Madrid macht?

Die Frage, die mir (Yanis Varoufakis) genau nach der Gründungsveranstaltung der DiEM25 – der von diversen Personen am 09 Februar 2016 in Berlin gestarteten paneuropäischen Bewegung zur Demokratisierung Europas – gestellt wurde, ist unerbittlich. Eben so unerbittlich ist jedoch auch die Antwort.
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Neue Partei DiEM25 des ehemaligen Finanzministers Griechenlands

5. Januar 2016 / Aufrufe: 2.875 6 Kommentare

Informationen zufolge wird Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis am 09 Februar 2016 aus Berlin die Gründung der Partei DiEM25 bekannt geben.

Es wird erwartet, dass der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis am 09 Februar 2016 die Gründung einer paneuropäischen linken Partei bekanntgeben wird, deren Ziel sein wird, gegen die Austerität anzutreten.

Laut der europäischen Ausgabe der US-amerikanischen Zeitung Politico wird die Partei DiEM25 heißen (Democracy in Europe Movement 2025 – Bewegung für die Demokratie in Europa 2025). „Im Februar werde ich eine paneuropäische Bewegung mit einem objektiven, radikalen Ziel präsentieren: die Demokratisierung der Europäischen Union„, führte Herr Varoufakis an.
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Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.899 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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Griechenlands ehemaliger Finanzminister Varoufakis kündigt neue Partei an

24. Dezember 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.897 7 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis kündigt seine Rückkehr auf die politische Bühne mit einer neuen Partei im Februar 2016 an.

Seine Rückkehr auf die Bühne des aktuellen Zeitgeschehens anstrebend kündigte der international renommierte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Finanzminister Griechenlands Yanis Varoufakis politische Entwicklungen mit ihm selbst als Protagonisten an. Wie er am Mittwoch (23 Dezember 2015) in einem an die italienische Zeitung „l‘ Espresso“ gegebenen Interview enthüllte, schickt er sich an, seine eigene Partei zu schaffen.

Herr Varoufakis erklärte, im Februar (2016) mit einer neuen – und zwar paneuropäischen – Partei wiederkehren zu werden, wobei er die von ihm vorbereitete Partei als „einzigartig“ und „radikal“ charakterisierte und anmerkte, sie werde die „Demokratisierung Europas“ zum Ziel haben, und unterstrich: „Ich will beweisen, dass es eine dritte alternative Lösung gibt.

(Quelle: Imerisia)

Griechenland hätte pleite gehen müssen

24. November 2015 / Aufrufe: 1.476 7 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis beharrt auf seiner Position, Griechenland hätte die Gelegenheit nutzen und pleite gehen müssen.

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis „schlug“ nach geraumer Zeit wieder zu  und erklärte gegenüber der Guardian, „die Gläubiger waren mehr daran interessiert, ein Exempel zu statuieren und eine Regierung zu zerschmettern, die sich ihnen zu widersetzen wagte, auf dass andere wie Italien, Irland und Frankreich eingeschüchtert werden. Griechenland wurde wie eine Spielfigur auf einem Schachbrett behandelt, womit die Dinge sehr schwierig waren. Wir hatten eine Gelegenheit (bankrott zu gehen) und verpassten sie. Wir hätten pleite gehen müssen. Sie hätten ihre Haltung geändert und wir hätten die Vereinbarung eines Vergleichs erreicht, jedoch wurde mir nicht erlaubt, diese Waffe zu nutzen.
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Griechenland, Grexit, Gläubiger …

23. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.401 7 Kommentare

In einer Doku des TV-Netzwerks Arte sprechen unter anderem Juncker und Moscovici über die Verhandlungen mit Griechenland und speziell Pappas, Tsipras und Varoufakis.

Ein deutsch-französischer Dokumentarfilm, in dem die Protagonisten des „griechischen Dramas“ zu Wort kamen, beschreibt, was sich hinter den Kulissen der monatelangen Verhandlung der griechischen Regierung mit den Gläubigern abspielte.

Konkret verbarg Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker im Gespräch mit dem deutsch-französischen Netzwerk ARTE in dem selben Dokumentarfilm, in dem Wolfgang Schäuble eine heftige Attacke gegen Alexis Tsipras losgelassen und erklärt hatte, 15 der Finanzminister hätten zugestimmt, die beste Lösung für Griechenland sei ein vorläufiger Grexit, nicht seine Überraschung über die Züge der griechischen Regierung.
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Varoufakis an Renzi: Ihr werdet mich nicht los!

24. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.315 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Varoufakis wettert gegen Italiens Premier Renzi, seine Integrität als Demokrat und vielleicht auch seine Seele verloren zu haben.

Am 22 September 2015 stellte Yanis Varoufakis auf seinem persönlichen Blog eine Mitteilung an den italienischen Premierminister ein und antwortete damit auf Matteo Renzis Erklärung bezüglich des ehemaligen Finanzministers Griechenlands: „Den sind wir losgeworden.

Yanis Varoufakis schreibt charakteristisch: „Herr Renzi, ich habe eine Botschaft für Sie. Sie können sich so sehr wie Sie wollen über den Umstand freuen, dass ich nicht mehr Finanzminister und auch nicht mehr im Parlament bin. Aber Sie sind mich nicht ‚losgeworden‘. Ich bin politisch lebendig, wie mir auch die Italiener in Erinnerung rufen, denen ich auf der Straße begegne.
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