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Artikel Tagged ‘überweisung’

Western Union führt wieder Baranweisungen nach Griechenland aus

5. August 2015 / Aufrufe: 416 Kommentare ausgeschaltet

Seit August 2015 ist wieder die Durchführung von Baranweisungen in Höhe von 6000 Euro pro Transaktion mit Western Union nach Griechenland möglich.

Mittels des 1.400 Filialen umfassenden Netzes der Griechischen Post (ELTA) werden seit August 2015 wieder aus dem Ausland kommende Überweisungen des Bezahldienstes Western Union bis zum Betrag von 6.000 Euro pro Überweisung ausgezahlt.

Nach den erforderlichen Schritten mit der Griechischen (Zentral-) Bank nahm das System der Western Union ab dem vergangenen Freitag (31 Juli 2015) in Griechenland seinen Betrieb wieder auf und zahlt aus dem Ausland eintreffenden Überweisungen regulär an die berechtigten Empfänger aus.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

45 Prozent Strafsteuer auf unversteuerte Überweisungen in Griechenland

7. November 2012 / Aufrufe: 687 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland will Überweisungen, die nicht durch deklarierte Einkommen begründet werden, mit einer Strafsteuer von 45 Prozent plus Versäumniszuschlägen belegen.

Das griechische Finanzministerium schreitet zu einer gesetzlichen Regelung, um die „Fenster“ des bestehenden gesetzlichen Rahmens zu schließen und der Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) die Verhängung von zusätzlichen Steuern und Geldstrafen für „ungerechtfertigte“ Guthaben zu erleichtern.

Die Regelung wird vorsehen, dass den Steuerpflichtigen, bei welchen eine Differenz zwischen (erhaltenen) Überweisung(en) und deklarierten Einkommen ausfindig gemacht werden, eine Kopie des Sonder-Steuerbescheids zugeschickt wird, in dem detailliert die Daten beschrieben werden, auf deren Basis sich eine Steuerhinterziehung ergab. Mit dem Bescheid werden die betroffenen aufgefordert, innerhalb einer konkreten – auf keinen Fall 20 Tage übersteigenden – Frist die Differenz zu rechtfertigen. Können sie die Behörden nicht überzeugen, werden zu ihren Lasten an Ort und Stelle die zusätzlichen Steuern und Geldstrafen festgestellt und sie verpflichtet, analog zu der Höhe sofort oder spätestens innerhalb von 10 Tagen den Gesamtbetrag oder einen Teilbetrag zu entrichten.

Mit der neuen Regelung wird klargestellt werden, dass die Differenz zwischen (deklarierten) Einkommen und (erhaltenen) Überweisungen als Vermögenszuwachs aus einer unbekannten oder unbeständigen Quelle betrachtet und als Einkommen aus freiberuflichen Dienstleistungen – also mit einen Steuersatz von 45% – innerhalb des Fiskaljahrs besteuert wird, in dem der Vermögenszuwachs eintrat.

(Quelle: Imerisia)