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Artikel Tagged ‘überbesteuerung’

Steuerwahn vernichtet Kleinunternehmer in Griechenland

9. Juni 2014 / Aufrufe: 6.692 19 Kommentare

Das in Griechenland 2014 für das gesamte Jahr 2013 rückwirkend in Kraft getretene neue Besteuerungssystem treibt Kleinunternehmer und Selbständige unweigerlich in den Ruin.

Hunderttausende mittelständische Gewerbetreibende und Selbständige in Griechenland, die während des Jahres 2013 aus der Ausübung ihrer Aktivitäten nur spärliche Einkommen erzielten oder sogar anstatt Gewinnen Verluste hatten, sind mit einem unglaublichen neuen Steuer-Albtraum konfrontiert.

Das neue System der Besteuerung für Personenunternehmen bringt Steuern auf inexistente Einkommen, da eine Steuer von 26% „ab dem ersten Euro“ plus eine Vorauszahlung von 55% für das nächste Jahr erhoben wird – und zwar sogar auch auf nicht existierende Einkommen, die auf Basis sogenannter Einkommens- und Lebensführungsindizien festgesetzt werden.
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Griechenland: Warum Bürger Chrysi Avgi wählen

2. Juni 2014 / Aufrufe: 969 7 Kommentare

Das imposante Wahlergebnis der rechtsradikalen Chrysi Avgi in Griechenland bei der Europawahl 2014 wurde systematisch provoziert.

In ganz Europa und speziell auch Griechenland zeigt „man“ sich über den Aufstieg der Rechtsradikalen „entsetzt“ und „angewidert“, kehrt jedoch geflissentlich unter den Teppich, dass diese Tendenz von den neoliberalen Kräften geradezu provoziert wurde.

Jeder von der in Griechenland aktuell von Samaras, Venizelos & Co vertretenen neoliberalen Herrscherasse zum „Ertrinken“ verurteilte Bürger wird sich reflexartig an jeden noch so trügerischen Strohhalm (also auch die Chrysi Avgi) klammern, da er so wie so nichts mehr zu verlieren zu haben glaubt!
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Steuerfalle bei Immobilienkauf in Griechenland

22. April 2014 / Aufrufe: 1.964 2 Kommentare

Beim Immobilienkauf in Griechenland drohen böse Steuerfallen, da die Finanzämter auf Basis utopischer Einheitswerte irreale fiktive steuerpflichtige Einkommen feststellen.

Die Steuerpflichtigen, die zum Kauf von Immobilien oder zur Errichtung von Gebäuden schreiten, laufen in Gefahr, in die Falle der sogenannten „Einkommensindizien“ zu geraten, und zwar sogar auch dann, wenn es sich um eine Erst- / Hauptwohnung handelt.

Seit dem 01 Januar 2014 gelten alle einschlägigen aufgewendeten Beträge grundsätzlich als Einkommensindizien. Diese Indizien werden jedoch nicht etwa Basis der wirklichen Beträge veranschlagt, welche die Steuerpflichtigen entrichten um eine Immobilien zu kaufen oder Gebäude zu errichten, sondern auf Basis der Einheitswerte der Immobilien, die sich derzeit auf sehr viel höheren Ebenen bewegen als die Niveaus der tatsächlichen Marktpreise.
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Überbesteuerung von Arbeitslosen und Geringverdienern in Griechenland

17. April 2014 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 1.070 Kommentare ausgeschaltet

Die horrende Überbesteuerung der Arbeitslosen und Geringverdiener in Griechenland soll in letzter Minute durch eine gesetzliche Regelung korrigiert werden.

In den diesjährigen (Einkommen-) Steuerbescheiden in Griechenland lauern überdimensionale Steuern für tausende Arbeitslose, die im Jahr 2013 im Rahmen subventionierter Programme beschäftigt wurden und Beträge von 300 – 600 Euro bezogen, aber auch für Steuerpflichtige, die sei es auch nur ein paar Cent aus Guthabenzinsen einnahmen oder geringfügige Einkommen aus Mieteinnahmen hatten.

Die in Rede stehenden Steuerpflichtigen werden gemäß der geltenden Steuergesetzgebung aufgefordert sein, enorme Steuerbeträge zu entrichten, die viel höher sind als die im vergangenen Jahr erzielten Einkommen, wobei ihnen auch eine 55%ige Steuervorauszahlung (für das kommende Jahr) in Rechnung gestellt werden wird.
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Griechenland eliminiert Kleinunternehmer und Selbständige

15. März 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 6.046 5 Kommentare

Die neuen Steuersätze für Einkommen aus selbständigen Tätigkeiten in Griechenland treiben zahllose Selbständige und Kleinunternehmer unweigerlich in den Bankrott.

Mehr Steuern für ungefähr 1.000.000 Selbständige und mittelständische Gewerbetreibende bringen die diesjährigen Steuererklärungen. Wegen der eingetretenen steuerlichen Umstürze werden diese Steuerpflichtigen aufgefordert sein, hohe Steuerbeträge für die Einkommen zu zahlen, die sie im Jahr 2013 erzielten.

Die von dem rückwirkend für das gesamte Jahr 2013 in Kraft gesetzten neuen Steuersystem vorgesehene Streichung des pauschalen Einkommensteuerfreibetrags von 5.000 Euro, die Streichung aller Steuerbefreiungen und die Besteuerung des – real deklarierten oder fiktiv festgestellten – jährlichen Einkommens ab dem ersten Euro mit 26% lässt die steuerliche Belastung hunderttausender Gewerbetreibender in die Höhe schnellen.
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Über zweieinhalb Millionen Steuerschuldner in Griechenland

12. März 2014 / Aufrufe: 867 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland haben 2,65 Millionen Steuerpflichtige Schulden an das Finanzamt, wobei seit Anfang 2013 neue Verbindlichkeiten von rund 10 Milliarden Euro aufgelaufen sind.

Laut dem griechischen Finanzministerium haben die 2.653.032 Steuerpflichtigen in Griechenland, die in Schulden an das Finanzamt ersticken, ab dem 01 Januar 2013 bis Ende Januar 2014 neu fällige Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 10,098 Mrd. Euro geschaffen.

Von diesen Schuldnern haben 2013 insgesamt gerade einmal 92.323 bzw. 3,48% im Rahmen der globalen Bestimmungen eine (Raten-) Zahlungsvereinbarung mit dem Ergebnis getroffen, dass der Fiskus 304,7 Mio. Euro einnimmt.
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Überbesteuerung in Griechenland eliminiert Kleinunternehmen

2. Februar 2014 / Aufrufe: 1.081 3 Kommentare

Laut dem Handelsverband in Griechenland bedrohen die negativen Auswirkungen der Überbesteuerung die Stabilität der Wirtschaft und die mittelständischen Unternehmen.

In einer Bekanntmachung bezieht der Nationale Verband des Griechischen Handels (ESEE bzw. NCGC) sich auf den Quartalsbericht des griechischen Parlaments, der von der Staatshaushalts-Stelle in Zusammenhang mit der Besteuerung der natürlichen und juristischen Personen in Griechenland im Vergleich zu den übrigen Mitgliedstaaten der EU erstellt wurde.

Im Wirtschaftsstab (der Regierung) muss klar werden, das die hohen Steuerlasten nicht nur nicht die Erhaltung des primären Überschusses sicherstellen, sondern gleichzeitig nicht vermögen, die wie auch immer gearteten positiven Reformen voranzutreiben„, betont der Verband.
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Warnung vor weiterer Überbesteuerung in Griechenland

1. Februar 2014 / Aufrufe: 656 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der heftigen Überbesteuerung in Griechenland warnt die Haushaltsstelle, dass weitere Steuererhöhungen zur Ausweitung der Steuerhinterziehung führen werden.

„Nein zu neuen Steuern“ lautet es unmissverständlich in dem Quartalsberichts der Haushaltsstelle des griechischen Parlaments, in dem Fakten dargestellt werden, laut denen die Einkommensteuersätze für natürliche Personen und Unternehmen sowie auch die Mehrwertsteuer in Griechenland über dem EU-Durchschnitt liegen.

In einer in dem Bericht enthaltenen Analyse wird zu beantworten versucht, ob es in Griechenland eine Überbesteuerung gibt. Ein direkt Antwort wird nicht formuliert, es ergeht jedoch die Rede von bereits „schwer Besteuerten“ und wird eingeschätzt, dass eine eventuelle Erhöhung der Steuern keinen Anstieg der Einnahmen bewirken, sondern zur Ausweitung der Steuerhinterziehung und einem weiteren der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus führen würde.
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Steuerschock für Eigentümer von Immobilien in Griechenland

5. November 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 10.633 7 Kommentare

Die ungeheure Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland wird zu massenweisen Verkäufen, weiteren Preisstürzen und einem neuen Heer von Steuerschuldnern führen.

Die Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden einen weiteren Steuerschock erleben, da die neue Einheitliche Immobiliensteuer – selbst wenn es Korrekturen geben wird – auf falsche Preise gestützt ist, weil das Finanzamt Sätze auf Basis der sogenannten „objektorientierten“ Werte (sprich nach dem System der „objektorientierten Wertbestimmung“ festgesetzter Immobilienpreise) verhängen wird, die im Jahr 2006 galten. Die Eigentümer werden sogar für wenigstens 3 Jahre die Einheitssteuer auf Basis der selben Zonenpreisen zahlen, obwohl diese zwei- oder dreimal höher als die realen Marktpreise liegen.

Und obwohl die Notwendigkeit zur Erreichung der volkswirtschaftlichen Zielvorgabe zur Beitreibung von über 3,3 Mrd. Euro aus den Immobilien zwingend sein mag, führt jedoch der konkrete Modus der Besteuerung mit bis 2016 „eingefrorenen“ irrealen Objektwerten zu unglaublichen Verzerrungen und letztendlich unweigerlich zur Entstehung eines neuen Heeres von Steuerschuldnern.
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Griechenland: Ich kann nicht zahlen, nehmt mein Haus …

26. September 2013 / Aufrufe: 4.001 2 Kommentare

Immer mehr Eigentümer von Immobilien in Griechenland vermögen die ihnen willkürlich aufgebürdeten horrenden Steuern und Abgaben nicht mehr aufzubringen.

Ein unter körperlichen Behinderungen leidender 83-jährigen Rentner aus Ierapetra / Kreta verschlug mit seiner persönlichen Aussage den Hörern des Radiosenders Icho FM die Sprache:

Wir sind ich und meine Alte. Ich kann die Steuern nicht bezahlen. Ich lebe von der Rente meiner Frau. Ich schenke mein Haus der Gemeinde.
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