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Artikel Tagged ‘überbesteuerung’

Selbständige in Griechenland sollen ausgerottet werden

13. Mai 2017 / Aufrufe: 2.230 Kommentare ausgeschaltet

Warum in Griechenland Freiberufler und Selbständige ausgerottet werden sollen.

Die absurde Belastung der Freiberufler (und allgemein der Selbständigen) in Griechenland ist nicht nur einnahmeorientiert. Allem voran zielt sie auf die Reduzierung des großen Anteils der Selbständigen ab – der derzeit (noch) der größte in der gesamten Europäischen Union ist.

Und somit beschränken die beruflichen Optionen sich mittlerweile auf zwei Richtungen …
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Griechenlands Wirtschaft droht wieder Rezession

4. Mai 2017 / Aufrufe: 551 Kommentare ausgeschaltet

Vernichtender Bericht der parlamentarischen Haushaltsstelle über die Lage der Wirtschaft in Griechenland im ersten Quartal 2017.

Die Haushaltsstelle des griechischen Parlaments schlägt laute Alarmglöckchen bezüglich der griechischen Wirtschaft und teilt klare Seitenhiebe wegen der „teuren“ Verzögerungen bei der sogenannten Bewertung aus.

In dem Bericht wird betont, die Lage der Wirtschaft Griechenlands im ersten Quartal 2017 bsei enttäuschend, und unter anderem unterstrichen, der Aderlass der privaten Haushalte, der Rückgang der Bankguthaben, der Anstieg der „roten“ Kredite und der fälligen Verbindlichkeiten (speziell an den Fiskus) „treten in einen Gegensatz zu den in das laufende Memorandum investierten Erwartungen und können zu einem völligen Umsturz seiner Gegebenheiten mit unvorhersehbaren Folgen führen„.
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Überbesteuerung in Griechenland hat Investitionen erstickt

29. April 2017 / Aufrufe: 413 Kommentare ausgeschaltet

Die absurde Überbesteuerung hat in Griechenland die privaten Investitionen stranguliert.

In seinem Wochenbericht über die griechische Wirtschaft mit Titel „Löhne Gewinne, Investitionen: Die Balance des Wohlstands“ unterstreicht der Verband der Unternehmen und Industriebetriebe Griechenlands (SEB):

Wenn die Kredite der Periode 2000 – 2009 zu Investitionen in extrovertierte Aktivitäten geworden anstatt in Konsum-Defizite und Wohnungsbau-Investitionen niedriger Produktivität geflossen wären, hätte das Land (heute) keine riesigen Defizite in der (Außen-) Handelsbilanz.
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Griechenlands Steuerverwaltung im Pfändungsrausch

28. April 2017 / Aufrufe: 764 1 Kommentar

In Griechenland wurden im Februar 2017 an jedem Werktag im Durchschnitt über 1000 Zwangspfändungen wegen Schulden an den Fiskus verhängt.

Die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (A.A.D.E.) in Griechenland hat bei der Verhängungen von Pfändungen einen neuen Rekord aufgestellt: Innerhalb eines Monats betrieb sie 21.231 Pfändungen bei Bankguthaben, Löhnen, Renten, sonstigen Einkommen und Vermögenswerten von Schuldnern des griechischen Fiskus.

Trotz allem tangierten die fälligen Verbindlichkeiten Ende Februar des laufenden Jahres den astronomischen Betrag von 94 Milliarden Euro und verzeichneten damit innerhalb der beiden ersten Monate des Jahres 2017 einen Anstieg um 2,69 Mrd. Euro.
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Neue Explosion der Steuerschulden in Griechenland

26. April 2017 / Aufrufe: 896 1 Kommentar

Die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland näherten sich mittlerweile bis auf einen Hauch dem astronomischen Betrag von 94 Milliarden Euro.

In Griechenland verzeichneten im Februar 2017 die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus einen Anstieg um 989 Millionen Euro. Der Anstieg der fälligen Steuerschulden belief sich im selben Monat auf 912 Millionen Euro.

Dies geht aus den an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben der „Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen“ (AADE) hervor. Diesen zufolge beliefen sich im Februar 2017 die neuen (sprich seit Anfang des Jahres 2017 entstandenen) fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus auf 2,619 Mrd. Euro, gegenüber 1,630 Mrd. Euro im Januar 2017.
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Ersitzung von Immobilien in Griechenland impliziert kein Einkommen

9. März 2017 / Aufrufe: 895 Kommentare ausgeschaltet

Einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland zufolge darf aus der Ersitzung einer Immobilie kein fiktives steuerpflichtiges Einkommen abgeleitet werden.

Die 2. Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland urteilte, dass per sogenannter Ersitzung (sprich nach ungestörter zwanzigjähriger Nutzung) erlangte Immobilien keiner (Einkommen-) Besteuerung unterliegen, da für ihren Erwerb kein Geld gezahlt wird, keine Erhöhung des steuerpflichtigen Einkommens eintritt und auch das Eigentum (bzw. dessen Erwerb) daran keine „indizierte“ Ausgabe darstellt.

Detaillierter führt der StE an, gemäß der Einkommensteuerverordnung komme das aus einer Ausgabe für den Kauf einer Immobilie resultierende (gesetzlich) eingeführte Indiz für ein (mutmaßliches) steuerpflichtiges Einkommen nur in den Fällen zur Anwendung, in denen der Steuerpflichtige tatsächlich einen Geldbetrag für den Kauf einer Immobilie entrichtet.
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Überbesteuerung macht Griechenland zum Königreich der Schwarzarbeit

23. Februar 2017 / Aufrufe: 1.629 5 Kommentare

Laut einem Artikel in der NYT werden in Griechenland wegen der horrenden Steuern und Abgaben immer mehr Bürger in die Schattenwirtschaft gedrängt.

Wie in einem Artikel in der New York Times (NYT) geschildert wird, ist Griechenland für die EU die Krise, die nie verschwindet, und während für diese Woche eine weitere angespannte Verhandlung mit den Gläubigern programmiert ist, rackert das Land sich ab, sich von der größten Rezession in der Eurozone aufzurappeln.

Der in der Samstagsausgabe (18 Februar 2017) der amerikanischen Zeitung und auf ihrer Website beherbergte Artikel konzentriert sich auf die zigtausend Griechen, die in letzter Zeit ihre Gewerbe abmeldeten – mit dem Resultat, dass sie sich fortan der Schwarzarbeit zuwenden, wie auch der entsprechende Titel der New York Times anführt.
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Wirtschaftskrise in Griechenland beeinträchtigt Ernährung

29. Januar 2017 / Aufrufe: 1.388 1 Kommentar

2 von 5 Haushalten in Griechenland mussten die Ausgaben für ihre Ernährung kürzen und jeder dritte Haushalt wird im kommenden Jahr seine Steuern nicht zahlen können.

40,2% der griechischen Haushalte wurden gezwungen, Ausgaben für Lebensmittel zu beschneiden um ihre Bedürfnisse zu decken. Dieses Fakt zeigt eine Untersuchung des IME GSEBEE auf, die zeigt, dass ein großer Teil der Bevölkerung (53%) zu Kürzungen bei Kleidung und Schuhwerk schritt, während 48,2% der Befragten das Ausgehen einschränkte.

Parallel geben mehr als 1 von 5 Haushalten an, fällige Verbindlichkeiten an das Finanzamt geschaffen zu haben. Dieser Anteil übersteigt 27%, wenn es sich um Haushalte mit Kreditverpflichtungen handelt, und erreicht für 1-Personen-Haushalte sogar 40%.
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Goldreserven in Griechenland werden zu Steuern

24. Januar 2017 / Aufrufe: 1.601 1 Kommentar

Die Bürger in Griechenland verflüssigen ihre letzten Vermögenswerte und Rücklagen, darunter speziell auch Goldmünzen, um Steuern zu bezahlen.

Die jüngst in der griechischen Tageszeitung „Kathimerini“ publizierten letzten Angaben der Griechischen Bank bezüglich der An- und Verkäufe sogenannter „Sovereigns“ (sprich englischer Goldmünzen) sind geradezu erschütternd.

Gemäß diesen Angaben verflüssigten die Griechen 2016, um ihren schweren wirtschaftlichen Verpflichtungen zu entsprechen, mehr als doppelt so viele Goldmünzen wie sie ankauften.
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Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte

21. Januar 2017 / Aufrufe: 628 Kommentare ausgeschaltet

Drei nicht verhandelbare Voraussetzungen für die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Die Vollendung der zweiten sogenannten „Bewertung“ (des griechischen Programms durch die „Institutionen“), die Sicherstellung politischer Stabilität sowie auch die Stärkung der Glaubwürdigkeit des Landes stellen drei primäre und nicht verhandelbare Voraussetzungen dar, damit Griechenland wieder auf einen Wachstumskurs kommt, an die Finanzmärkte zurückkehrt und neue ausländische Investitionen anzieht.

Auf die vorstehenden Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte liefen die Ansichten der Mitglieder der Leitung der griechisch-deutschen Industrie- und Handelskammer zusammen, so wie sie bei ihren Vorträgen bei dem Neujahrs-Empfang des Trägers in Thessaloniki zum Ausdruck gebracht wurden.
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