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Artikel Tagged ‘überbesteuerung’

Griechenlands blutige Überschüsse

29. April 2019 / Aufrufe: 13 Keine Kommentare

Dank Überbesteuerung und unbeglichener Schulden des Fiskus erzielte Griechenland 2018 einen 1,5 Milliarden Euro über der Zielvorgabe liegenden blutigen Superüberschuss.

Die jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) für 2018 bekannt gegebenen Angaben rufen Ehrfurcht hervor. Laut den auf den offiziellen Daten der griechischen Statistikbehörde ELSTAT basierenden einschlägigen Bekanntmachungen gestaltete Griechenlands primärer Überschuss des Jahres 2018 sich auf 4,4% des BIP, gegenüber einer Zielvorgabe von 3,9%.

Praktisch bedeutet dies eine Übererfüllung der Vorgaben um ungefähr 1,5 Mrd. Euro, obwohl die griechische Regierung Ende des vergangenen Jahres über 2 Mrd. Euro für die sogenannte „soziale Rendite“ (sprich eine einmalige finanzielle Beihilfe an wirtschaftlich schwache Haushalte) und diverse Erstattungen bei Sonderbesoldungsordnungen verteilte.
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Griechenland: Steuern sind keine Lösung

15. April 2019 / Aufrufe: 379 Keine Kommentare

Wie lange noch wird Griechenland an seinem BIP gemessen mehr Geld ausgeben und beitreiben als im Durchschnitt die Eurozone und insbesondere auch Portugal?

Vor ungefähr zwei Monaten hatten wir einen in der Tourismus-Branche arbeitenden und Griechenland sehr gut kennenden Portugiesen gefragt, wie die Lage auf dem öffentlichen Sektor seines Landes sei, und meinten damit die Qualität und den Umfang der Dienste, die er den Bürgern bietet.

Wir erinnern uns sehr gut, was er uns sagte: „Dieses Thema lösten wir per Automatisierung der meisten Verkehrsvorgänge der Bürger und Unternehmen mit dem Staat.
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Griechenland konfisziert Einkommen per Besteuerung

13. April 2019 / Aufrufe: 318 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden Arbeitnehmern allein für Einkommensteuer und Sozialabgaben rund zwei Fünftel ihres Bruttoeinkommens sofort wieder weggenommen.

Den Angaben der OECD-Untersuchung „Besteuerung von Löhnen“ (Taxing Wages 2019) zufolge zeigte in Griechenland bei den Einkommen der Arbeitnehmer die steuerliche Gesamtbelastung („Steuerkeil“) auch 2018 einen neuen Anstieg.

Dabei handelt es sich um das Resultat der Hartnäckigkeit der verfolgten Wirtschaftspolitik mit der Erhöhung der Besteuerung, da jedwedes fiskalische Bedürfnis mit Steuererhöhungen zu decken versucht wird.
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Griechenlands Eigentümer verloren Milliarden

23. März 2019 / Aufrufe: 759 Kommentare ausgeschaltet

Wie viel Einkommen die Eigentümer von Immobilien in Griechenland in der Krise verloren.

Griechenlands Wirtschaft mag gewisse Anzeichen eines Wachstums zeigen, der essentielle Aufschwung vitaler Zweige von ihr, die während der Dauer der Krise in ein gnadenloses Trommelfeuer gerieten, lässt jedoch weiter auf sich warten.

Das charakteristischste ist das Beispiel des Markts für Immobilien und der Einkommen, die diese ihren Eigentümern bieten.
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Warum Griechenlands Unternehmer nicht investieren

19. März 2019 / Aufrufe: 213 Kommentare ausgeschaltet

Allem voran die Überbesteuerung und weniger Finanzierungsschwierigkeiten halten Griechenlands Unternehmer davon ab, signifikante Investitionen zu tätigen.

Die hohe Besteuerung und die von der langjährigen Krise hervorgerufene Zurückhaltung halten in Griechenland die Investitionen zurück und die inländischen Unternehmen trotz der signifikanten Verbesserung des Gewinnverlaufs, den die langfristige „Diät“ bei den Kosten brachte, auf einer Bahn „sanften“ Wachstums.

Das ist die grundlegende Schlussfolgerung der jährlichen Erhebung, welche die Grant Thornton durchführt und die verfügbaren Wirtschaftsfakten von 8.000 Unternehmen aus 92 Wirtschaftszweigen für den Zeitraum 2011 – 2017 analysiert. Die besagten Angaben werden in der Studie mit den Erwartungen der Unternehmer für die kommenden 12 Monate in Zusammenhang mit der Entwicklung von Umsätzen, Gewinnverlauf, Investitionen und Beschäftigung in Beziehung gesetzt.
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Steuerschulden werden in Griechenland zur Geißel

7. März 2019 / Aufrufe: 297 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland schulden dem Fiskus weit über 2 Millionen Steuerpflichtige fällige Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von jeweils unter 500 Euro.

Obwohl in Griechenland laut dem Bericht der Haushaltsstelle für das vierte Quartal des vergangenen Jahres eine Verlangsamung des Anstiegs der Verbindlichkeiten an den Fiskus verzeichnet wurde, summierten sich im Dezember 2018 die Schulden an das Finanzamt auf 104,4 Mrd. Euro und an die gesetzlichen Versicherungskassen auf 34,7 Mrd. Euro,

Trotz der Erholung der griechischen Wirtschaft stiegen die fälligen Verbindlichkeiten an Finanzämter und Kassen auf Netto-Basis (also abzüglich erfolgter Zahlungen, Regulierungen und Pfändungen) um 4,9 Mrd. Euro an, was sich mit in jedem Monat 406 Mio. Euro mehr „roten“ Schulden übersetzt.
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Griechenland braucht niedrigere Erbschaftsteuer

27. Februar 2019 / Aufrufe: 394 Kommentare ausgeschaltet

Die hohen Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen in Griechenland verursachen einen viel größeren Schaden als sie an Einnahmen einbringen.

Der ehemalige Finanzminister Petro Doukas vertritt die Ansicht, in Griechenland müsse die Erbschaftsteuer gesenkt werden. Laut seinem einschlägigen Vorschlag sollten die Sätze für die Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen unabhängig von deren Höhe auf 2% – 3% gesenkt werden.

Es wäre eine große psychologische und wirtschaftliche Atempause für die Griechen„, führt Petros Doukas an und fährt fort: „Sätze der Größenordnung von 15% – 45% verursachen großen familiären Aufruhr und sind katastrophal, weil es fast unmöglich ist, dass jemand so viel Bargeld auftreibt um solche Steuern zu bezahlen, sei es auch in 23 monatlichen Raten! Er wird gezwungen sein, Immobilien und Aktien zu verhökern, sein Unternehmen zu schließen oder sein Erbe auszuschlagen!„, merkt er an.
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Griechenland nimmt Privateigentum ins Auge

27. Januar 2019 / Aktualisiert: 27. Januar 2019 / Aufrufe: 1.137 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland findet mittels Enteignung privaten Vermögens und überdimensionaler Besteuerung eine legitimierte Beraubung der Bürger statt.

Das politische Verhalten der Regierung in Griechenland, so wie es sich aus der Ignorierung des Volkswillens äußert, verweist auf einen „Machtüberbau“, der mittels der Einschränkung der politischen Rechte auf Eigentum, Arbeit, Freiheit und der Institutionen eine oligarchische Elite „legitimiert“, die systematische Beraubung ihrer Staatsangehörigen / Untertanen zu betreiben.

Weil die gesellschaftlichen Strukturen von einer sich aus persönlichen und kollektiven Gegensätzen, gesellschaftlichen und gegenseitigen Bindungen, aber auch Ausnutzung sowie auch Klassen- und zwischenmenschlichen Kollisionen ausdrückenden Komplexität charakterisiert sind, strebt die Staatsgewalt an, politische und wirtschaftliche Äußerungen, die sie nicht kontrolliert, mittels der Zerschlagung des gesellschaftlichen Zusammenhangs, der kollektiven Institutionen und der zwischenmenschlichen Beziehungen zu annullieren, deren Existenz die Bürger vor der totalen Unterwerfung unter die Macht schützt, schreibt Bertrand de Jouvenel in seinem Buch „Über die Staatsgewalt. Die Naturgeschichte ihres Wachstums„.
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Immobilien sollen auch 2019 Griechenlands Etat retten

17. Januar 2019 / Aufrufe: 846 Kommentare ausgeschaltet

Die Einnahmen aus der Besteuerung immobilen Vermögens sollen Griechenlands Fiskus auch 2019 wieder aus der Klemme helfen.

In Griechenland wird erwartet, dass die hohen Steuern auf die Immobilien, welche die Steuerpflichtigen in die Knie zwangen, für ein weiteres Jahr den Einnahmen des Staatshaushalts aus der Klemme helfen, da das Finanzamt damit rechnet, insgesamt 3,383 Mrd. Euro aus Steuern und weitere 470 Mio. Euro aus Mieten und Verkäufen einzunehmen.

In den Berechnungen der Beitreibungsbehörden wird besonderer Nachdruck auf die zweite „Revision“ der Immobilien-Einheitswerte gelegt, die im Juni 2019 verwirklicht werden und ausreichen soll, die öffentlichen Kassen mit „warmem“ Geld zu füllen.
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Warum Griechenlands Industrie EU-Schlusslicht wurde

5. Januar 2019 / Aufrufe: 395 Kommentare ausgeschaltet

Staatliches Desinteresse, hohe Energiekosten, Überbesteuerung und mangelnder Zugang zu billigem Kapital bleiben für Griechenlands grundlegende Probleme.

Die nach der Unterbrechung der Stromversorgung nun auch formal erfolgte Schließung der Halyvourgiki, die ihre Produktion so wie so schon seit 2012 eingestellt hatte, bringt wieder die Notwendigkeit einer Unterstützung der griechischen Industrie aufs Tapet.

Trotz aller klangvollen Ankündigungen einander ablösender Regierung und der Bemühungen einzelner kleiner oder großer Unternehmen um die Stärkung ihrer internationalen Präsenz blieb in Griechenland in den fast 10 Jahren der Krise die Stützung der griechischen Industrie ein Hauptanliegen.
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