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Artikel Tagged ‘überbesteuerung’

Griechenlands Bürger arbeiten das halbe Jahr lang für den Staat

3. August 2019 / Aufrufe: 244 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland müssen 2019 die Bürger im Durchschnitt 180 Tage lang für den Staat arbeiten um Steuern und Abgaben zu bezahlen.

So unglaublich es auch erscheinen mag, es ist trotzdem wahr: In Griechenland arbeiten 2019 die Bürger durchschnittlich 6 Monate lang für den Staat und nur die übrigen 6 Monate des Jahres für sich selbst!

Die Untersuchung des Zentrums für Liberale Studien (KEFiM) ist enthüllend. Der wissenschaftliche KEFIM-Mitarbeiter Konstantinos Saravakos erklärt: „2019 werden wir 180 Tage für den Staat arbeiten und es verbleiben 185 Tage , um unser Einkommen so zu handhaben, wie wir es wollen.
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Heimliche Abzocken in Griechenland

3. Juni 2019 / Aufrufe: 806 1 Kommentar

Griechenlands Bürgern wurden neben den offenkundigen überdimensionalen Belastungen auch riesige heimliche Abzocken aufgebürdet.

Auf die überdimensionale und wachstumsfeindliche Besteuerung in Griechenland habe ich mich in der Vergangenheit viele Male bezogen und sogar „smarte Lösungen“ vorgeschlagen, die dem Land mittels der Deeskalation der äußerst großen Belastungen viele neue – gutbezahlte Arbeitsplätze und im weiteren Sinn höhere öffentliche Einnahmen bringen könnten.

Abgesehen von den offenkundigen steuerlichen und versicherungsbezogenen „Griffen“ des Fiskus in die Taschen der gesetzestreuen Steuerzahler gibt es jedoch auch eine Reihe „heimlicher Abzocken, mit denen die griechischen Bürger während der letzten vier Jahre indirekt äußerst schwer – und gewöhnlich ohne es zu wissen – belastet wurden!
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Griechenlands Regierung holt sich Wahlkampfgeschenke zurück

28. Mai 2019 / Aufrufe: 684 Kommentare ausgeschaltet

Nach den generösen Wahlkampfgeschenken haben in Griechenland die Steuerzahler nun zeitnah eine Steuerrechnung von über 8 Milliarden Euro zu begleichen.

Nach drei Wahlkampfmonaten, in denen Griechenlands Regierung in einer altparteilichen Stimmenfangstrategie die staatlichen Kassen öffnete, werden mit dem Wahlgang am 26 Mai 2019, aber auch mit der zweiten Runde der Kommunalwahlen am nächsten Sonntag die Wahlabläufe vollendet werden.

Nur dass danach die Steuerpflichtigen zur bekannten Routine der Überbesteuerung und der Zahlung von Steuern zurückkehren. Ab Mitte des Sommers 2019 beginnt ein steiniger Weg, der steil, aber auch sehr rutschig ist.
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Griechenlands blutige Überschüsse

29. April 2019 / Aufrufe: 311 Kommentare ausgeschaltet

Dank Überbesteuerung und unbeglichener Schulden des Fiskus erzielte Griechenland 2018 einen 1,5 Milliarden Euro über der Zielvorgabe liegenden blutigen Superüberschuss.

Die jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) für 2018 bekannt gegebenen Angaben rufen Ehrfurcht hervor. Laut den auf den offiziellen Daten der griechischen Statistikbehörde ELSTAT basierenden einschlägigen Bekanntmachungen gestaltete Griechenlands primärer Überschuss des Jahres 2018 sich auf 4,4% des BIP, gegenüber einer Zielvorgabe von 3,9%.

Praktisch bedeutet dies eine Übererfüllung der Vorgaben um ungefähr 1,5 Mrd. Euro, obwohl die griechische Regierung Ende des vergangenen Jahres über 2 Mrd. Euro für die sogenannte „soziale Rendite“ (sprich eine einmalige finanzielle Beihilfe an wirtschaftlich schwache Haushalte) und diverse Erstattungen bei Sonderbesoldungsordnungen verteilte.
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Griechenland: Steuern sind keine Lösung

15. April 2019 / Aufrufe: 424 Kommentare ausgeschaltet

Wie lange noch wird Griechenland an seinem BIP gemessen mehr Geld ausgeben und beitreiben als im Durchschnitt die Eurozone und insbesondere auch Portugal?

Vor ungefähr zwei Monaten hatten wir einen in der Tourismus-Branche arbeitenden und Griechenland sehr gut kennenden Portugiesen gefragt, wie die Lage auf dem öffentlichen Sektor seines Landes sei, und meinten damit die Qualität und den Umfang der Dienste, die er den Bürgern bietet.

Wir erinnern uns sehr gut, was er uns sagte: „Dieses Thema lösten wir per Automatisierung der meisten Verkehrsvorgänge der Bürger und Unternehmen mit dem Staat.
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Griechenland konfisziert Einkommen per Besteuerung

13. April 2019 / Aufrufe: 416 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden Arbeitnehmern allein für Einkommensteuer und Sozialabgaben rund zwei Fünftel ihres Bruttoeinkommens sofort wieder weggenommen.

Den Angaben der OECD-Untersuchung „Besteuerung von Löhnen“ (Taxing Wages 2019) zufolge zeigte in Griechenland bei den Einkommen der Arbeitnehmer die steuerliche Gesamtbelastung („Steuerkeil“) auch 2018 einen neuen Anstieg.

Dabei handelt es sich um das Resultat der Hartnäckigkeit der verfolgten Wirtschaftspolitik mit der Erhöhung der Besteuerung, da jedwedes fiskalische Bedürfnis mit Steuererhöhungen zu decken versucht wird.
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Griechenlands Eigentümer verloren Milliarden

23. März 2019 / Aufrufe: 950 Kommentare ausgeschaltet

Wie viel Einkommen die Eigentümer von Immobilien in Griechenland in der Krise verloren.

Griechenlands Wirtschaft mag gewisse Anzeichen eines Wachstums zeigen, der essentielle Aufschwung vitaler Zweige von ihr, die während der Dauer der Krise in ein gnadenloses Trommelfeuer gerieten, lässt jedoch weiter auf sich warten.

Das charakteristischste ist das Beispiel des Markts für Immobilien und der Einkommen, die diese ihren Eigentümern bieten.
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Warum Griechenlands Unternehmer nicht investieren

19. März 2019 / Aufrufe: 248 Kommentare ausgeschaltet

Allem voran die Überbesteuerung und weniger Finanzierungsschwierigkeiten halten Griechenlands Unternehmer davon ab, signifikante Investitionen zu tätigen.

Die hohe Besteuerung und die von der langjährigen Krise hervorgerufene Zurückhaltung halten in Griechenland die Investitionen zurück und die inländischen Unternehmen trotz der signifikanten Verbesserung des Gewinnverlaufs, den die langfristige „Diät“ bei den Kosten brachte, auf einer Bahn „sanften“ Wachstums.

Das ist die grundlegende Schlussfolgerung der jährlichen Erhebung, welche die Grant Thornton durchführt und die verfügbaren Wirtschaftsfakten von 8.000 Unternehmen aus 92 Wirtschaftszweigen für den Zeitraum 2011 – 2017 analysiert. Die besagten Angaben werden in der Studie mit den Erwartungen der Unternehmer für die kommenden 12 Monate in Zusammenhang mit der Entwicklung von Umsätzen, Gewinnverlauf, Investitionen und Beschäftigung in Beziehung gesetzt.
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Steuerschulden werden in Griechenland zur Geißel

7. März 2019 / Aufrufe: 318 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland schulden dem Fiskus weit über 2 Millionen Steuerpflichtige fällige Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von jeweils unter 500 Euro.

Obwohl in Griechenland laut dem Bericht der Haushaltsstelle für das vierte Quartal des vergangenen Jahres eine Verlangsamung des Anstiegs der Verbindlichkeiten an den Fiskus verzeichnet wurde, summierten sich im Dezember 2018 die Schulden an das Finanzamt auf 104,4 Mrd. Euro und an die gesetzlichen Versicherungskassen auf 34,7 Mrd. Euro,

Trotz der Erholung der griechischen Wirtschaft stiegen die fälligen Verbindlichkeiten an Finanzämter und Kassen auf Netto-Basis (also abzüglich erfolgter Zahlungen, Regulierungen und Pfändungen) um 4,9 Mrd. Euro an, was sich mit in jedem Monat 406 Mio. Euro mehr „roten“ Schulden übersetzt.
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Griechenland braucht niedrigere Erbschaftsteuer

27. Februar 2019 / Aufrufe: 429 Kommentare ausgeschaltet

Die hohen Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen in Griechenland verursachen einen viel größeren Schaden als sie an Einnahmen einbringen.

Der ehemalige Finanzminister Petro Doukas vertritt die Ansicht, in Griechenland müsse die Erbschaftsteuer gesenkt werden. Laut seinem einschlägigen Vorschlag sollten die Sätze für die Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen unabhängig von deren Höhe auf 2% – 3% gesenkt werden.

Es wäre eine große psychologische und wirtschaftliche Atempause für die Griechen„, führt Petros Doukas an und fährt fort: „Sätze der Größenordnung von 15% – 45% verursachen großen familiären Aufruhr und sind katastrophal, weil es fast unmöglich ist, dass jemand so viel Bargeld auftreibt um solche Steuern zu bezahlen, sei es auch in 23 monatlichen Raten! Er wird gezwungen sein, Immobilien und Aktien zu verhökern, sein Unternehmen zu schließen oder sein Erbe auszuschlagen!„, merkt er an.
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