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Artikel Tagged ‘treibstoffschwarzhandel’

Treibstoff-Schwarzhandel in Griechenland aufgedeckt

21. Februar 2014 / Aufrufe: 459 Keine Kommentare

In Griechenland wurde ein Ring aufgedeckt, der gestohlenes Marinedieselöl auf dem Markt absetzte und den Fiskus um 3,5 Millionen Euro geschädigt haben soll.

Wegen der Verwicklung in den Fall eines großen Schiffsdiesel-Schwarzhandelsrings, aus dessen zweijähriger Aktivität der Schaden des Fiskus aus entgangenen Zöllen und Steuern 3,5 Mio. Euro übersteigt, wurden fünfzehn Personen verhaftet, während die Polizei nach weiteren neun Personen fahndet.

Zu Lasten der Verhafteten wurde von der Staatsanwaltschaft Piräus ein Strafverfahren wegen der Gründung einer kriminellen Organisation und der Beteiligung daran, Treibstoff-Schwarzhandels im Grad eines Schwerverbrechens, gewerbsmäßigen und fortgesetzten Betrugs im Grad eines Schwerverbrechens, Legalisierung von Einnahmen aus kriminellen Aktivitäten, fortgesetzter aktiver und passiver Bestechung und Amtsmissbrauch eingeleitet.
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Griechenland bringt Steuerverwaltung auf Trab

3. März 2013 / Aufrufe: 517 Keine Kommentare

Nach der Kritik der Troika an der Steuerverwaltung in Griechenland präsentierte das Finanzministerium einen Katalog bereits ergriffener und anstehender Maßnahmen.

Nachdem in einem Bericht des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Kommission ein weiteres mal die Schwächen der griechischen Steuerverwaltung und der Mechanismen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung und zur Eintreibung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus hart kritisiert wurden, publizierte das Finanzministerium (YPOIK) in einer Bekanntmachung einen Katalog einschlägiger Maßnahmen, die bereits eingeleitet wurden oder deren Realisierung mehr oder weniger unmittelbar ansteht.

In Zusammenhang mit den Initiativen, die von dem griechischen Finanzministerium bereits ergriffen wurden, wird unter anderem speziell auf die im Gang befindliche Überprüfung der Auslandsüberweisungen der Jahre 2009 – 2011 und die Auswertung der sogenannten „Liste Lagarde“ sowie auch auf Aktionen zur Bekämpfung des Treibstoffschwarzhandels verwiesen.

Detailliert führt die Bekanntmachung an:
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Griechenland: Steuern fressen Steuern

12. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 949 1 Kommentar

Autor: To Vima

Thema: Kontinuierlicher Anstieg der Steuerschulden in Griechenland

Wirtschaftswissenschaft ist nicht Physik. Reagenzglas-Bedingungen kann es für sie nicht geben. Und somit existieren auch keine Axiome. Was jedes Mal geschieht, hängt von den vielen verschiedenen Umständen und der Menge der gesellschaftlichen, politischen und anderer Faktoren ab, die sich auf den Korpus der Wirtschaft auswirken und jedes Mal das Ergebnis verändern.

Charakteristisch ist der Fall der Steuern. In einer entwickelten und gedeihenden Wirtschaft steigert die Erhöhung der Steuersätze möglicherweise die Steuereinnahmen. Auf eine absteigende Wirtschaft angewendet kann die selbe Maßnahme genau das Gegenteil der erhofften Ergebnisse bewirken.

Wie es im Fall Griechenlands mit der Angleichung der Heizölsteuer an Dieselsteuer geschah. Die hohen Steuern senkten die Heizölnachfrage und die Einnahmen brachen zusammen. Das selbe geschah auch mit der Tabaksteuer. Die Steuern wurden überhöht und der Schwarzhandel blühte auf. Heute tendieren die illegalen Zigaretten und der illegale Tabak, 20% des Marktes zu tangieren.

Im unserem Fall könnten also andere Maßnahmen mit niedrigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kosten effektiver sein. Wie beispielsweise die Kontrolle des mittels der Schiffe erfolgenden Schwarzhandels mit Treibstoffen. Sogar den Steinen ist bekannt, dass der Treibstoffschwarzhandel hauptsächlich mittels der Schiffe und der Methode der imaginären Exporte durchgeführt wird. Ein Kontrollmechanismus bei den Raffinerien könnte ein Vielfaches einbringen.

Ebenfalls könnten einige Scanner an den Eingangsgrenzstationen vollständig den Schwarzhandel mit Zigaretten unter Kontrolle bringen. Die sich ergebenden Einnahmen wären unendlich höher. Und würden den Spruch des Xenofon Zolotas bestätigen, „die Steuern fressen Steuern“.

Quelle: To Vima
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Diesel-Schwarzhandel in Griechenland aufgedeckt

27. Oktober 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 484 Keine Kommentare

In Griechenland wurde ein Schwarzhandels-Ring aufgedeckt, der steuerfreien Schiffsdiesel als normalen Dieselkraftstoff an Tankstellen verkaufte.

Mitglieder eines Treibstoffschwarzhandelsrings in Griechenland kauften für die Schifffahrt vorgesehenen Diesel zum Preis von 30 Cent pro Liter und verkauften ihn regulär für 1,40 – 1,50 Euro als Dieselkraftstoff und verdienten dabei ungefähr 0,80 – 1,00 Euro pro Liter.

Laut den Offizieren der Unterdirektion der Kriminalpolizei Westattikas verkauften die Täter während der letzten 4 Monate täglich ungefähr 15.000 Liter Schiffsdiesel als normalen Dieselkraftstoff. Damit „verdienten“ sie ungefähr 1,5 Mio. Euro, welcher Betrag den Abgaben und Steuern entspricht, die dem griechischen Fiskus entgingen. In der Sache wurden 8 Griechen und ein Pakistani im Alter von 24 bis 55 Jahren verhaftet, während nach einem 42-jährigen Griechen gefahndet wird.

Die Mitglieder der Bande kauften Schiffsdiesel an, den sie in einem speziell zu diesem Zweck hergerichteten Kühlwagen beförderten, in dessen Innerem sich ein metallischer Tank für die Beförderung von Kraftstoffen mit einem Volumen von 6.000 Litern befand. Im weiteren Verlauf lagerten sie den Treibstoff in einem 38.000 Liter fassenden Tankauflieger, luden ihn dann auf Bestellung auf drei verschiedene Tankwagen um und vertrieben den Kraftstoff an konkrete Tankstellen.

(Quelle: Vradyni, S. 14)