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Artikel Tagged ‘transaktionssteuer’

Immobilien in Griechenland werden zu … Steuern

4. August 2016 / Aufrufe: 1.200 4 Kommentare

In Griechenland mussten in den letzten Jahren zehntausende Eigentümer ihre Immobilien verkaufen, um Steuern und sonstige Verpflichtungen zu begleichen.

Die dramatische Situation des Immobilienmarkts in Griechenland während der letzten Jahre zeichnet sich in den Fakten ab, die zeigen, dass in der Krise 157.000 Häuser und Wohnungen „verloren“ gingen.

Die besagten Immobilien wurden verkauft, um Steuer- und Kreditverpflichtungen zu begegnen, während zwei Studien einen signifikanten Rückgang im Eigenbesitz befindlichen Wohnraums sowie einen unglaublichen Absturz bei den elterlichen Zuwendungen um 80% verzeichnen.
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Griechenlands Banken verdienen sich an Gebühren dumm und dämlich

17. Januar 2016 / Aufrufe: 1.288 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland sacken sich jährlich über eineinhalb Milliarden Euro aus Kartenprovisionen und Transaktionsgebühren ein.

Die griechische Regierung plant die Umgehung der labyrinthischen Abrechnungssysteme für Karten-Transaktionen, die wegen der erhobenen Provisionsgebühren die Kosten übertrieben hoch treiben. Eins der Hauptszenarien, an dem die Regierung arbeitet um eine Senkung der überdimensionalen Bankprovisionen von bis zu 3% zu bewirken, welche die Transaktionen der Unternehmen und Verbraucher belasten und parallel den Kassen der Banken Einnahmen von hunderten Millionen bescheren, ist die Schaffung eines „DIAS“-Systems (sprich bankübergreifenden Abrechnungssystems) für Kredit- und Debitkarten

Es ist charakteristisch, dass im ersten Quartal nach Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland (sprich im dritten Quartal 2015) die Einnahmen der vier systemischen großen griechischen Banken aus Provisionen auf Basis ihrer veröffentlichten Angaben 300 Millionen Euro überstiegen.
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Griechenland erwägt Besteuerung bargeldloser Zahlungen

27. Dezember 2015 / Aktualisiert: 27. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.042 Keine Kommentare

Auf der verzweifelten Suche nach Einnahmen für die gesetzlichen Rentenkassen wird in Griechenland erwogen, bargeldlose Transaktionen mit einer Sonderabgabe zu belegen.

Der Finanzstab der Regierung in Griechenland befasst sich wieder einmal mit einem Szenarium bezüglich der Besteuerung aller elektronisch durchgeführten Banktransaktionen.

Eindruck ruft allerdings der Umstand hervor, dass im selben Moment, wo diese Perspektive untersucht wird, die griechische Regierung auch die Etablierung der obligatorischen Verwendung von „Plastikgeld“ plant, damit ein Steuerpflichtiger einen Steuerfreibetrag hat.
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Griechenlands Plan B

25. März 2015 / Aufrufe: 1.898 Keine Kommentare

Verlautbarungen zufolge erwägt die Regierung in Griechenland, ihren Finanzierungsbedarf notfalls in altbewährter Manier über Sonderabgaben zu decken.

Ziel der SYRIZA-Regierung in Griechenland ist ein primärer Haushaltsüberschuss bei 1% – 1,5%. Derzeit gibt es jedoch eine signifikante Verzögerung bei den Einnahmen, während parallel mit einem noch aus der Epoche der Troika herrührenden Defizit von über 2 Mrd. Euro gerechnet wird. (Über die von der vorherigen Regierung unter Antonis Samaras vermeldeten geradezu sensationellen „Primärüberschüsse“ wurde hier wiederholt berichtet … .)

Somit scheint der Wirtschaftsstab der jetzigen Regierung zwangsläufig auch einen alternativen Plan ausgearbeitet zu haben – sprich einen Plan B für den Fall, dass die „Partner“ Griechenlands mit dem Maßnahmen-Paket der SYRIZA-Regierung nicht zufrieden sein werden.
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Rückwirkende Steuerprüfung für Immobilienkäufer in Griechenland?

19. November 2013 / Aufrufe: 639 Keine Kommentare

Pressemeldungen in Griechenland zufolge soll das Finanzministerium rückwirkend ab 2001 die Überprüfung steuerlich auffälliger Immobiliengeschäfte planen.

Tausende Immobilieneigentümern, die einen Kredit aufnahmen, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, im Vertrag jedoch – wie im übrigen alle – den „objektorientiert festgesetzten“ Wert und nicht den tatsächlich bezahlten Preis angeführt haben, laufen laut der Zeitung „Ependytis“ nun  in Gefahr, dem Finanzamt ins Netz zu gehen.

Wie es in dem einschlägigen Artikel lautet, beginnt das griechische Finanzministerium eine Recherche, die in einer ersten Phase das Ziel hat, mit der Überprüfung von 180.000 Immobilien die Tricks der großen Baufirmen während der letzten Jahre ans Licht zu bringen, damit rückwirkend die entgangenen Steuern beigetrieben und die über diesen Weg geflossenen Schwarzgelder kontrolliert werden.

Der Vollständigkeit halber ist jedenfalls anzumerken, dass von Seite des Finanzministeriums in einer inzwischen ergangenen Bekanntmachung die Pressemeldungen, in denen von einer ab 2001 rückwirkenden Kontrolle und Besteuerung von Immobiliengeschäften die Rede ist, als „völlig gegenstandslos“ charakterisiert worden sind.
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