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Artikel Tagged ‘tragfähigkeit’

Kommission gesteht Problem bei Griechenlands Verschuldung ein

17. Juli 2015 / Aufrufe: 910 1 Kommentar

Die Europäische Kommission gesteht in einem aktuellen Bericht das Tragfähigkeits-Problem der öffentlichen Verschuldung Griechenlands ein.

Die Europäische Kommission schritt zu dem Eingeständnis, dass es ein Problem mit der Tragfähigkeit der öffentlichen Verschuldung Griechenlands gibt, merkt jedoch an, das Thema werde nach der Ratifizierung der Vereinbarung zwischen Griechenland und Europa und dem Beginn der Reformen untersucht werden.

Die Analyse der Kommission über die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung, die auf das Ersuchens der griechischen Regierung nach einem neuen Hilfsprogramm erstellt wurde, stellt fest, dass damit gerechnet wird, dass das Verhältnis der griechischen Verschuldung zum BIP sich 2020 auf 165% und 2022 auf 150% belaufen wird, wenn Griechenland zufriedenstellende Maßnahmen zu seiner Reduzierung trifft, weil es anderenfalls entsprechend 187% und 176% erreichen könnte. Die Prognose der Kommission hat sich im Verhältnis zu dem Bericht von April 2014, als geschätzt wurde, die Verschuldung werde sich 2020 auf 125% des BIP und bis 2022 auf 112% belaufen, sogar erheblich verschlechtert.
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IWF: Griechenlands Verschuldung ist nicht tragfähig

16. Juli 2015 / Aufrufe: 1.361 5 Kommentare

Der IWF betont erneut, Griechenlands Verschuldung, die bis 2018 voraussichtlich auf 200 Prozent des BIP steigen wird, sei nicht tragfähig.

Laut einem vertraulichen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), der die griechische Verschuldung ein weiteres Mal als nicht tragfähig charakterisiert, wird Griechenland wegen der Schäden, die seine Wirtschaft und Banken in den beiden letzten Wochen erlitten, eine sehr viel größere Entlastung seiner Verschuldung als jene benötigen, welche die Gläubiger sich zu untersuchen anschicken.

Die aktualisierte Analyse über die Tragfähigkeit der Verschuldung wurde am späten Abend des 13 Juli 2015 an die Regierungen der Eurozone geschickt, also wenige Stunden nach der Grundsatzvereinbarung zwischen Athen und seinen 18 Partnern, die Verhandlungen über ein drittes Rettungspaket in Höhe von 86 Mrd. Euro aufzunehmen.
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Griechenland will eine tragfähige Gesamtlösung

7. Juni 2015 / Aufrufe: 657 Keine Kommentare

Ziel der griechischen Regierung ist, dass bei den Verhandlungen ein Gesamtvereinbarung erzielt wird, die wirtschaftlich und gesellschaftlich tragfähig sein wird.

Wie Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis bei einem Treffen mit den Vertretern der Europa-Fraktionsgemeinschaft der „Grünen“ unter Leitung von Philippe Lamberts und mit Generalsekretärin Vula Tsetsi betonte, besteht das Ziel der griechischen Regierung bei den Verhandlungen mit den Gläubigern des Landes in der Erzielung einer wirtschaftlich und gesellschaftlich tragfähigen Gesamtvereinbarung.

An der in Rede stehenden Begegnung nahm auch Giannis Tsironis, stellvertretender Minister für Umwelt, Energie und Klimawandel, teil.
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Griechenlands Verschuldung ist illegal, toxisch und nicht tragfähig

15. Mai 2015 / Aktualisiert: 16. Mai 2015 / Aufrufe: 1.723 4 Kommentare

Laut dem Historiker und Wirtschaftswissenschaftler Éric Toussaint ist der größte Teil der öffentlichen Verschuldung Griechenlands illegal, toxisch und nicht tragfähig.

Bei seiner Begegnung mit dem griechischen stellvertretenden Verteidigungsminister Kostas Isychos berichtete,  Éric Toussaint, Leiter des internationalen Sachverständigenteams des „Wahrheitsausschusses“ für die Überprüfung der öffentlichen Verschuldung, „aus den bisherigen Einschätzungen geht hervor, dass der größte Teil der griechischen Verschuldung illegal, toxisch und nicht tragfähig ist„.

Die Art, auf welche die Handhabung der griechischen öffentlichen Verschuldung erfolgte, stellt eine Missachtung der grundsätzlichen Regeln des internationalen Rechts über Menschenrechte dar, angesichts der Tatsache, dass die ausgeübte Politik eine humanitäre Krise verursachte„, führte Herr Toussaint an und vertrat dabei, die Kreditvereinbarung und die Memoranden verletzten die internationalen Menschenrechtsabkommen und die griechische Verfassung.
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Ist Griechenlands Verschuldung wirklich nicht tragfähig?

18. Januar 2015 / Aufrufe: 1.138 2 Kommentare

Im Vergleich zu anderen Ländern erscheint die öffentliche Verschuldung Griechenlands weniger bedrohlich als die abstrakten Zahlen vermitteln mögen.

Bezüglich der Verschuldung Griechenlands, die sich derzeit bei 175% des Brutto-Inlandsprodukts befindet, ergeben sich viele Diskussionen aus der Annahme, sie sei nicht tragfähig und könne nicht getilgt werden. Dieses Argument ist reichlich zweifelhaft.

Grundsätzlich tilgen die souveränen Staaten ihre Schulden nie. Sie refinanzieren sie mittels der Emission neuer Verschuldung. Von diesem Standpunkt gesehen begegnet Griechenland in diesem Moment keinen ernsthaften Problemen, da seine Verschuldung zu einem großen Teil von offiziellen Gläubigern wie dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (dem Rettungsfonds der 500 Mrd. Euro der Eurozone) und anderen Mitgliedstaaten der Eurozone gehalten wird. Die Verschuldung hat eine relativ lange Laufzeit, die als Teil der Bedingungen, die das Konsolidierungsprogramm begleiten, auf 30 Jahre prolongiert werden kann. Sie könnte noch mehr verlängert werden, falls dies nötig sein wird und sofern die Bedingungen eingehalten werden. Im Verhältnis zu den Ländern der Eurozone, die dem Markt jedes Jahr Milliarden Euro präsentieren müssen, bestehen für die griechische Verschuldung allgemein weniger Refinanzierungs-Gefahren.
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Der neue Kolonialismus in Griechenland

1. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.360 2 Kommentare

Die Anerkennung der Möglichkeit zur Bedienung der nicht tragfähigen Verschuldung Griechenlands stellt die Akzeptanz des Status der Schuldenkolonie für das Land dar.

In anderen älteren Epochen trafen „Regenten“, Gouverneure und Amtsträger aus der Metropole ein um die primitiven Ureinwohner zu regieren, ihnen ihren Fortschritt zu bringen und ihren Reichtum auszusaugen.

Wie aus dem griechischen Beispiel inzwischen klar zu werden beginnt, erfolgt dagegen heutzutage die Kolonialverwaltung hauptsächlich durch das bereitwillige inländische politische Personal.
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Griechenland: guter und schlechter Haircut

14. Juni 2014 / Aktualisiert: 24. April 2016 / Aufrufe: 550 Keine Kommentare

Erfolgt der unausweichliche neue Schnitt der Verschuldung Griechenlands auf die selbe Weise wie der erste Cut, wird er auch diesmal zum Scheitern verurteilt sein.

Wie allgemein bekannt ist, beträgt der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Haarschnitt zehn Tage. So lange brauchen die Haare um nachzuwachsen, damit der Unterschied zwischen dem von einem Meister und einem Stümper vorgenommenen Haarschnitt nicht mehr zu sehen ist. Was den „Haircut“ der griechischen Verschuldung betrifft, ist der Unterschied leider sehr viel größer.

Der / das PSI (Private Sector Involvement), also der erste Schnitt, erwies sich sowohl für die privaten Gläubiger als auch für Griechenland als Misserfolg. Trotz dieses Misserfolgs scheint auch der – diesmal die staatlichen Gläubiger (be-) treffende – neue Schnitt mit der selben Oberflächlichkeit wie der erste vorbereitet zu werden. Wie auch mit dem PSI erfolgt die Planung des Cuts kleinpolitisch, auf Basis der öffentlichen Meinung und nicht unter Abwägung der Interessen der Gläubiger und der Schuldner.
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Realismus und Phantasie über die Verschuldung Griechenlands

23. März 2014 / Aktualisiert: 08. Juni 2015 / Aufrufe: 781 Keine Kommentare

Die Tragfähigkeit der öffentlichen Verschuldung Griechenlands steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Gefahr der Weitergabe der Krise an Italien.

Griechenland würden es sehr wollen, dass seine öffentliche Verschuldung tragfähig ist bzw. wird. Die Troika, Frau Merkel, Herr Draghi oder Herr Schäuble würden alle das selbe wollen. Glücklicherweise oder leider ist es mit der Tragfähigkeit der Verschuldung jedoch nicht wie bei den Schwangerschaften, wo man entweder schwanger ist oder nicht.

Es hat viel damit zu tun, wie man die Tragfähigkeit (der Verschuldung) definiert. Und genau darauf verließen sich all jene, die das Programm zur Stützung der griechischen Wirtschaft während der letzten drei Jahre beschlossen.
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Griechenland: An die Märkte, Pleitiers!

23. Februar 2014 / Aufrufe: 814 2 Kommentare

Wirtschaftsprofessor Yanis Varoufakis vertritt, Berlin strebe an, die Finanzierung der nicht tragfähigen Verschuldung Griechenlands auf die Kapitalmärkte abzuwälzen.

Der Plan Berlins für das Griechenland der kommenden Jahre hat sich inzwischen gefestigt. Was er enthält? Lassen wir uns damit beginnen, was er nicht enthält:

  1. Er enthält nicht den Schnitt, der den griechischen Staat aus der diachronischen Situation des Bankrotts (sprich dem Unvermögen, selbst nach einer mutigen Prolongierung nebst Senkung des Zinssatzes um einen halben bis ganzen Prozentpunkt langfristig seine Schulden zu bedienen) herausbringen könnte.
  2. Er enthält keinerlei Vorsehung für eine gemeinsame Eurozonen-Verschuldung (z. B. Euro-Bonds).
  3. Er enthält keinen neuen Kredit, der die zukünftigen Finanzierungsbedürfnisse Griechenlands abdeckt, abgesehen von den höchstens 20 Mrd. Euro, die den Zweck haben werden, die „Misserfolge“ des Memorandums 2 zu decken.
  4. Er enthält keinerlei über den Nationalen Strategischen Rahmenplan (NSRP) hinausgehende signifikante Stützung der Investitionen.
  5. Er enthält nichts auf dem Bankensektor, was das griechische Banksystem überlebensfähig macht oder die nationale Verschuldung von einem Teil der 50 Mrd. Euro entlastet, die sich der griechische Fiskus zu Gunsten der Banken aufgelastet hat.


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Die Zahlen hinter dem neuen Plan für Griechenland

13. Februar 2014 / Aktualisiert: 12. Dezember 2015 / Aufrufe: 495 Keine Kommentare

Das sogenannte Szenarium 50-50-15 könnte Griechenland Atem bei der Bedienung seiner Verschuldung verschaffen, wird jedoch auch mit Gegenleistungen einhergehen.

Der Informationen zufolge derzeit von den Europäern vorbereitete Plan zur Verlängerung der Dauer der Hilfskredite an Griechenland von 30 auf 50 Jahre, in Kombination mit einer neuen Zinssenkung um 50 Basispunkte und einem Kredit der Größenordnung von 13 – 15 Mrd. Euro, bringt für Griechenland eine große Atempause bei den Aufwendungen für die Bedienung der öffentlichen Verschuldung mit sich.

Sollte es zu diesem sogenannten „Szenarium 50-50-15“ kommen, wird es eine unmittelbare Einsparung von Ausgaben für Zinsen in der Größenordnung von 300 Mio. Euro jährlich, aber auch eine Senkung der Tilgung um ungefähr 3,5 Mrd. Euro jährlich geben.
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