Kosten des Brexit für Griechenland

Einschätzungen der Griechischen Bank zufolge könnte der Brexit Griechenlands Wirtschaft bis zu 1,6 Milliarden Euro kosten.

Wie der stellvertretende Außenminister Giorgos Katrougkalos anführte, wird Einschätzungen der Griechischen Bank zufolge veranschlagt, dass für Griechenland die Kosten der Auswirkungen des Ausscheidens Großbritanniens aus der EU 0,4% – 0,8% des BIP, also 800 Mio. Euro bis 1,6 Mrd. Euro betragen könnten.

Jedenfalls stellte er klar, „noch gibt es keine vollständigen und endgültigen Einschätzungen bezüglich der Kosten des Austritts„, und merkte an, korrekte Einschätzungen der wirtschaftlichen Auswirkungen werden erfolgen, nachdem die einschlägigen Mechanismen aktiviert werden und das Verfahrens des Austritts vollendet sein wird, was für März 2019 vorgesehen ist. Weiterlesen

Mehr Touristen brachten Griechenland weniger Geld

Obwohl die Anzahl 2016 in Griechenland eingetroffener Touristen im Vergleich zum Vorjahr deutlich anstieg, wurde bei den Einnahmen ein signifikanter Rückgang verzeichnet.

Im Vergleich zur entsprechenden Periode des Jahres 2015 zeigten in Griechenland die Einnahmen aus dem Tourismus während des Zeitraums Januar – November 2016 einen signifikanten Rückgang um 6,6%.

Gemäß den vorläufigen Angaben erreichten in dem besagten Zeitraum des Jahres 2016 die Einnahmen aus dem Tourismus insgesamt 13,02 Mrd. Euro. Ihr Rückgang reflektiert hauptsächlich den Rückgang der Einnahmen von Einwohnern der übrigen Länder außerhalb der EU-28 um 15%, die sich auf 3,5 Mrd. Euro gestalteten, während die Einnahmen von Einwohnern der EU-Länder sich auf 9 Mrd. gestalteten und einen Rückgang um 3,3% zeigten. Weiterlesen

Steuerhinterziehungs-Party im Tourismus Griechenlands

Den Resultaten auf einer neuen Methode basierender Überprüfungen zufolge findet bei Hotels und Fremdenzimmern in Griechenland eine enorme Steuerhinterziehung statt.

Steuerhinterziehung … mit vielen „Sternen“ bei Hotels und Fremdenzimmern in ganz Griechenland enthüllt ein neues Modell für die Überprüfung und Recherche von Daten, dessen sich im Sommer dieses Jahres das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) bediente. Die (bisherigen) Ergebnisse beeindrucken und zeigen die im Zweig des Tourismus gefeierte Party der Steuerhinterziehung.

Die Prüfer machten allein für Juni 2016 bis zu 4,5 Mio. Euro erreichende Abweichungen zwischen deklarierten und geschätzten Einnahmen, Null-Deklarationen zur MwSt., Fremdenzimmer mit „unklaren“ Steuerunterlagen oder ohne geführte Bücher und mit MwSt.-Deklarationen mit monatlichen Umsätzen der Größenordnung von 147 oder 174 Euro oder sogar auch mit bei Null liegenden Umsätzen ausfindig, während die Auslastung der Unterkünfte über 90% lag und der durchschnittliche Zimmerpreis 70 Euro pro Übernachtung betrug, wie aus der Untersuchung festgestellt wurde. Weiterlesen

Griechenlands Tourismus-Einnahmen zeigen Loch von 100 Mio Euro

Die aktuellen Angaben zu den Ankünften ausländischer Touristen in Griechenland und den resultierenden Einnahmen stellen eine kalte Dusche dar.

Die Griechische Bank verzeichnete ein „Loch“ von 100 Mio. Euro bei den Einnahmen aus dem Tourismus, und wenn dieses Bild sich im Juli und August 2016 nicht geändert hat, wird Alexis Tsipras wahrscheinlich die Wette verlieren, die er mit dem Vorsitzenden des Verbands der griechischen Touristik-Unternehmen (SETE) über ein besseres touristisches Jahr im Verhältnis zum Vorjahr 2015 einging, während auch die Dynamik der Erholung des BIP Griechenlands im 3. Quartal 2016 auf die Probe gestellt werden wird.

Die Daten sprechen von allein: im Juni 2015 erreichten die Einnahmen 1,967 Mrd. Euro, während im diesjährigen Juni 1,851 Mrd. Euro eingenommen wurden, also ein Rückgang der Einnahmen in einer Größenordnung von 5,4% existiert. Weiterlesen

Feuer am Bosporus „versengt“ auch Griechenland

In Griechenland herrscht berechtigte Beunruhigung über die möglichen Auswirkungen der Entwicklungen und Instabilität in der Türkei.

Die Krise in der Türkei entfacht neue Feuer für Griechenlands Regierung und das Land allgemein. Das im Gang befindliche „Abenteuer“ mit den acht illegal in Griechenland eingetroffenen türkischen Militärs und der aus Ankara – offensichtlich auch „unterirdisch“ – ausgeübte erstickende Druck auf ihre Auslieferung stellen vielleicht den greifbarsten Beweis dar, dass das Nachbarland versuchen wird, die Lage bis zum Äußersten auszunutzen, indem es neue Spannungsherde schafft und Forderungen erhebt.

Im griechischen Lager ist Alarm geschlagen worden und es ist kein Zufall, dass die Streitkräfte und Sicherheitsbehörden sich – auch nach den Informationen über türkische Schlauchboote mit Kommandos bei der Ägäis-Insel Symi – in voller Wachsamkeit befinden, damit sich nicht das „Phänomen“ von Alexandroupoli mit neuen Fällen türkischer Militärs wiederholt, die versuchen werden, die Grenze zu überwinden und in Griechenland Asyl zu beantragen. Weiterlesen