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Artikel Tagged ‘tierschutzverein’

Dreieinhalb Millionen streunende Hunde in Griechenland

18. Januar 2014 / Aktualisiert: 19. April 2014 / Aufrufe: 2.306 3 Kommentare

Die Anzahl der herrenlosen streunenden Hunde in Griechenland ist in den beiden letzten Jahren um rund 1 Million gestiegen und wird derzeit auf 3,5 Millionen Tiere geschätzt.

Die Straßen der griechischen Städte füllen sich mit streunenden Rassehunden, von Cocker Spaniels und Terriern bis hin zu Yorkshires und Labradors, da dutzende Vierbeiner – vormals „legere“ Haustiere – inzwischen der Krise zum Opfer fallen, da ihre Besitzer sie aussetzen, weil sie nicht in der Lage sind, die Tiere zu unterhalten.

Die Anzahl der herrenlosen Hunde in ganz Griechenland wird heute auf 3.500.000 Tiere – gegenüber 2.500.000 vor zwei Jahren – geschätzt, wobei sogar 40% Rassetiere sind, wie die Präsidentin des des Panhellenischen Tierschutz- und Umweltverbands, Anastasia Mpompolaki erklärt. Zum Beispiel fand in Heraklion / Kreta ein lokaler Tierschutzverein in einem Zeitraum von nur fünf Tage 50 Welpen!
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Tierschützer befürchten Pogrom gegen streunende Tiere in Griechenland

23. Februar 2013 / Aufrufe: 740 7 Kommentare

Tierschutzorganisationen in Griechenland protestieren gegen die geplante Lockerung der gesetzlichen Bestimmungen über die Tötung streunender Tiere.

Mit einem Gesetzesvorschlag sollen in Griechenland die Kriterien elastischer werden, um ein streunendes Tier (wobei es meistens um Hunde geht) der Euthanasie zuzuführen, was wiederum heftige Reaktionen der Tierschutzorganisation hervorgerufen hat.

Mit dem geltenden Gesetz werden Tiere der Tötung zugeführt, die „ohne provoziert zu werden ein intensives aggressives Verhalten gegenüber dem Menschen oder den anderen Tieren“ äußern, während mit der vorgeschlagenen Änderung die Tiere von der Tötung bedroht sind, die einen „misslungenen Angriffsversuch“ unternahmen oder eine „unnatürlich bedrohende Haltung und Verhaltensweise“ zeigen.

Dies kann jedoch zu Meldungen über Aggressivität von Tieren durch Menschen führen, die sich durch die Präsenz der streunenden Tiere einfach nur gestört fühlen, führt die „Zeitung der Redakteure“ an. Die Gefährlichkeit der Tiere wird von einem fünfköpfigen Ausschuss mit zwei Vertretern von Tierschutzorganisationen, einem Jäger, einem Zuständigen der Kommune und einem Veterinär beurteilt werden.

(Quelle: in.gr)

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Hohe Strafe für Schüsse auf streunenden Hund in Griechenland

22. Februar 2013 / Aktualisiert: 23. Februar 2013 / Aufrufe: 1.256 15 Kommentare

In Griechenland wurde ein 71-jähriger Mann wegen Schüssen auf einen streunenden Hund zu 18 Monaten Haft und einer Geldstrafe von 5200 Euro verurteilt.

Die Stunde der Gerechtigkeit schlug am 21 Februar 2013 für einen 71-jährigen Mann, der am vorherigen Sonntag mit seiner Flinte mehrfach auf einen streunenden Hund geschossen hatte. Die gegen ihn von der 2. Schnellgerichtskammer des Strafgerichts Heraklion (Iraklion) / Kreta verhängte Strafe belief sich anfänglich auf 14 Monate plus jeweils weitere 6 Monate für jeden Punkt der Anklage, wurde dann jedoch zu 18 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.200 Euro zusammengefasst.

Das Gericht ließ die Nebenklage durch den Tierschutzverein „Zoofili Drasi“ mit Vertreterin dessen Vorsitzende Georgia Stefanaki zu. Freiwillige des Tierschutzvereins war auch die Rechtsanwältin Kalliopi Maravelaki, die allen bewies, dass der Täter zu jenem Augenblick das Tier einfach töten wollte und sich kein Thema der Verteidigung stellt, da das Tier – wie auch die Zeugen der Anklage vor Gericht aussagten – ihn nicht angriff.

Der Hund überlebte die Schüsse und wird in dem kommunalen Hundeasyl behandelt, verlor jedoch ein Auge und ist dermaßen verstört, dass er derzeit nicht einmal frisst. Dennoch erklärte sich eine der Familien, die den Täter sahen und bei der Polizei anzeigten, zur „Adoption“ des Hundes bereit, sobald er wieder zu sich kommen wird.

Es sei angemerkt, dass es sich bei der verhängten Strafe um die höchste handelt, die bisher wegen Schüssen auf ein streunendes Tier verhängt worden ist.

(Quelle: FlashNews.gr)

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