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Artikel Tagged ‘tierschutz’

270000 Euro wegen Tiermisshandlung in Griechenland

23. November 2014 / Aufrufe: 858 2 Kommentare

Gegen einen 67-jährigen Rentner in Griechenland wurde wegen Tiermisshandlung eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 270000 Euro verhängt.

Ein 67-jähriger Rentner aus Larisa töte acht neugeborene Hundewelpen und verletzte einen weiteren schwer und ist nunmehr aufgefordert, die gesetzlich vorgesehene Geldstrafe von 30.000 Euro je misshandeltes Tier zu zahlen.

Laut der bei der damaligen Kommunalpolizei der Stadt Larisa gegen den 67-Jährigen erstatteten Anzeige tötete er im Sommer 2013 acht Hundewelpen und verletzte einen weiteren. Die Hunde wurden in einer unter Steinen vergrabenen Tüte gefunden, acht Tiere waren bereits tot, das neunte wurde verletzt geborgen.
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Geldstrafe von 30000 Euro wegen Tiermisshandlung in Griechenland

9. September 2014 / Aufrufe: 1.118 7 Kommentare

In Griechenland wurde gegen den Inhaber einer Taverne, der einen streunenden Hund mit einem Stuhl erschlug, eine Geldstrafe von 30000 Euro verhängt.

Eine Bestialität in Nea Styra / Euböa war eins der Themen, das während der Dauer des diesjährigen Sommer(loch)s ganz Griechenland beschäftigte bzw. praktisch von allen Medien aufgegriffen wurde und die Schlagzeilen beherrschte.

Es war der 17 Juli 2014, als in dem besagten Ort der Eigentümer einer Taverne eine streunende Hündin tötete, indem er ihr „einen Schlag mit einem schweren Holzstuhl“ zufügte. Der Mord an der Hündin löste sogar auch über die griechischen Landesgrenzen hinaus einen Sturm der Proteste aus.
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Dreieinhalb Millionen streunende Hunde in Griechenland

18. Januar 2014 / Aktualisiert: 19. April 2014 / Aufrufe: 2.307 3 Kommentare

Die Anzahl der herrenlosen streunenden Hunde in Griechenland ist in den beiden letzten Jahren um rund 1 Million gestiegen und wird derzeit auf 3,5 Millionen Tiere geschätzt.

Die Straßen der griechischen Städte füllen sich mit streunenden Rassehunden, von Cocker Spaniels und Terriern bis hin zu Yorkshires und Labradors, da dutzende Vierbeiner – vormals „legere“ Haustiere – inzwischen der Krise zum Opfer fallen, da ihre Besitzer sie aussetzen, weil sie nicht in der Lage sind, die Tiere zu unterhalten.

Die Anzahl der herrenlosen Hunde in ganz Griechenland wird heute auf 3.500.000 Tiere – gegenüber 2.500.000 vor zwei Jahren – geschätzt, wobei sogar 40% Rassetiere sind, wie die Präsidentin des des Panhellenischen Tierschutz- und Umweltverbands, Anastasia Mpompolaki erklärt. Zum Beispiel fand in Heraklion / Kreta ein lokaler Tierschutzverein in einem Zeitraum von nur fünf Tage 50 Welpen!
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Haftstrafen für illegale Hundekämpfe in Griechenland

6. März 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 597 4 Kommentare

13 der insgesamt 17 am vergangenen Samstag bei einem illegalen Hundekampf in Katerini in Griechenland verhafteten Personen wurden zu Haftstrafen verurteilt.

Zu Haftstrafen von zwei bis acht Monaten mit dreijähriger Bewährung und Geldstrafen von 2.000 bis 5.000 Euro verurteilte die Einzelrichter-Schnellgerichtskammer des Strafgerichts Katerini 13 der insgesamt 17 Personen, die am vergangenen Samstagabend (03 März 2013) im Rahmen einer Polizeiaktion unter der Beschuldigung verhaftet wurden, illegale Hundekämpfe veranstaltet und sich an einem Ort befunden zu haben, an dem Hundekämpfe durchgeführt wurden. Die übrigen 4 Personen, die bei der selben Aktion festgenommen worden waren, sprach das Gericht dagegen frei.

Die Hundekämpfe waren in einem Pferdestall außerhalb der Stadt Katerini organisiert worden, der als Treffpunkt für Jäger fungiert. Die Hundekämpfe verfolgten dutzende Zuschauer, welche die Flucht ergriffen, als sie die Präsenz der Polizei wahrnahmen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich ein Kampf zwischen zwei Pitbulls im Gang, die beide Verletzungen aufwiesen. Die Polizeibeamten fanden in drei Fahrzeugen weitere sieben Hunde, von denen einer tot war.

Die Angeklagten bestritten, sich zum Zweck der Veranstaltung von Hundekämpfen an dem Ort befunden zu haben und behaupteten, es habe sich um eine Begegnung von Jägern an dem obigen Treffpunkt gehandelt. Das Gericht wurde jedoch nicht überzeugt und befand 13 der 17 Angeklagten für schuldig. Aus der polizeilichen Voruntersuchung wurde jedenfalls nicht festgestellt, ob die Teilnehmer Geld auf die Hunde gewettet hatten.

Das Urteil des Gerichts rief den Protest der Vertreter von Tierschutzorganisationen in Katerini hervor, die der Verhandlung beiwohnten und erachteten, die Strafen hätten schwerer ausfallen müssen.

(Quelle: Zougla.gr)

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Verhaftungen wegen illegaler Hundekämpfe in Griechenland

5. März 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 420 1 Kommentar

Bei Katerini in Griechenland wurden im Rahmen einer Polizeiaktion 17 Personen verhaftet, die einem illegalen Hundekampf beiwohnten.

Nach einer organisierten Aktion schritten am vergangenen Samstag (02 März 2013) die Polizeibehörden von Katerini zur Verhaftung von 13 Griechen und 4 Staatsangehörigen der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedonien, da sie einem Kampf zwischen zwei Hunden in einem Tierstall beiwohnten, dessen 25-jährige Eigentümerin sich der Verhaftung entziehen konnte.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen vor Ort und in drei Fahrzeugen wurden sechs lebende und ein toter Hund aufgefunden. Die Tiere wurden einem Veterinär der Gemeinde Katerini zur Behandlung und Untersuchung übergeben.

Nach der Eigentümerin der Lokalität und dem 41-jährigen Halter eines Fahrzeugs, in dem ein Hund aufgefunden wurde, wird von den Polizeibehörden gefahndet. Zu Lasten der Verhafteten wurde ein Strafverfahren wegen Verletzung des Gesetzes über Tierschutz eingeleitet. Eine Voruntersuchung wird von dem Polizeirevier Katerini durchgeführt.

(Quelle: Zougla.gr)

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Tierschützer befürchten Pogrom gegen streunende Tiere in Griechenland

23. Februar 2013 / Aufrufe: 740 7 Kommentare

Tierschutzorganisationen in Griechenland protestieren gegen die geplante Lockerung der gesetzlichen Bestimmungen über die Tötung streunender Tiere.

Mit einem Gesetzesvorschlag sollen in Griechenland die Kriterien elastischer werden, um ein streunendes Tier (wobei es meistens um Hunde geht) der Euthanasie zuzuführen, was wiederum heftige Reaktionen der Tierschutzorganisation hervorgerufen hat.

Mit dem geltenden Gesetz werden Tiere der Tötung zugeführt, die „ohne provoziert zu werden ein intensives aggressives Verhalten gegenüber dem Menschen oder den anderen Tieren“ äußern, während mit der vorgeschlagenen Änderung die Tiere von der Tötung bedroht sind, die einen „misslungenen Angriffsversuch“ unternahmen oder eine „unnatürlich bedrohende Haltung und Verhaltensweise“ zeigen.

Dies kann jedoch zu Meldungen über Aggressivität von Tieren durch Menschen führen, die sich durch die Präsenz der streunenden Tiere einfach nur gestört fühlen, führt die „Zeitung der Redakteure“ an. Die Gefährlichkeit der Tiere wird von einem fünfköpfigen Ausschuss mit zwei Vertretern von Tierschutzorganisationen, einem Jäger, einem Zuständigen der Kommune und einem Veterinär beurteilt werden.

(Quelle: in.gr)

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Hohe Strafe für Schüsse auf streunenden Hund in Griechenland

22. Februar 2013 / Aktualisiert: 23. Februar 2013 / Aufrufe: 1.256 15 Kommentare

In Griechenland wurde ein 71-jähriger Mann wegen Schüssen auf einen streunenden Hund zu 18 Monaten Haft und einer Geldstrafe von 5200 Euro verurteilt.

Die Stunde der Gerechtigkeit schlug am 21 Februar 2013 für einen 71-jährigen Mann, der am vorherigen Sonntag mit seiner Flinte mehrfach auf einen streunenden Hund geschossen hatte. Die gegen ihn von der 2. Schnellgerichtskammer des Strafgerichts Heraklion (Iraklion) / Kreta verhängte Strafe belief sich anfänglich auf 14 Monate plus jeweils weitere 6 Monate für jeden Punkt der Anklage, wurde dann jedoch zu 18 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.200 Euro zusammengefasst.

Das Gericht ließ die Nebenklage durch den Tierschutzverein „Zoofili Drasi“ mit Vertreterin dessen Vorsitzende Georgia Stefanaki zu. Freiwillige des Tierschutzvereins war auch die Rechtsanwältin Kalliopi Maravelaki, die allen bewies, dass der Täter zu jenem Augenblick das Tier einfach töten wollte und sich kein Thema der Verteidigung stellt, da das Tier – wie auch die Zeugen der Anklage vor Gericht aussagten – ihn nicht angriff.

Der Hund überlebte die Schüsse und wird in dem kommunalen Hundeasyl behandelt, verlor jedoch ein Auge und ist dermaßen verstört, dass er derzeit nicht einmal frisst. Dennoch erklärte sich eine der Familien, die den Täter sahen und bei der Polizei anzeigten, zur „Adoption“ des Hundes bereit, sobald er wieder zu sich kommen wird.

Es sei angemerkt, dass es sich bei der verhängten Strafe um die höchste handelt, die bisher wegen Schüssen auf ein streunendes Tier verhängt worden ist.

(Quelle: FlashNews.gr)

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