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Artikel Tagged ‘thrakien’

Feuer am Bosporus „versengt“ auch Griechenland

27. Juli 2016 / Aufrufe: 2.716 Keine Kommentare

In Griechenland herrscht berechtigte Beunruhigung über die möglichen Auswirkungen der Entwicklungen und Instabilität in der Türkei.

Die Krise in der Türkei entfacht neue Feuer für Griechenlands Regierung und das Land allgemein. Das im Gang befindliche „Abenteuer“ mit den acht illegal in Griechenland eingetroffenen türkischen Militärs und der aus Ankara – offensichtlich auch „unterirdisch“ – ausgeübte erstickende Druck auf ihre Auslieferung stellen vielleicht den greifbarsten Beweis dar, dass das Nachbarland versuchen wird, die Lage bis zum Äußersten auszunutzen, indem es neue Spannungsherde schafft und Forderungen erhebt.

Im griechischen Lager ist Alarm geschlagen worden und es ist kein Zufall, dass die Streitkräfte und Sicherheitsbehörden sich – auch nach den Informationen über türkische Schlauchboote mit Kommandos bei der Ägäis-Insel Symi – in voller Wachsamkeit befinden, damit sich nicht das „Phänomen“ von Alexandroupoli mit neuen Fällen türkischer Militärs wiederholt, die versuchen werden, die Grenze zu überwinden und in Griechenland Asyl zu beantragen.
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Eldorado Gold droht mit Rückzug aus Griechenland

25. März 2013 / Aufrufe: 1.285 Keine Kommentare

Wegen der heftigen Proteste gegen ihre Goldminenprojekte in Chalkidiki und Thrakien droht die kanadische Gesellschaft Eldorado Gold mit einem Rückzug aus Griechenland.

Die kanadische Eldorado Gold lässt die Möglichkeit ihres Rückzugs aus Griechenland offen und führt die Proteste gegen die Ausnutzung der Goldminen in Chalkidiki und Thrakien auf kleinpolitische Interessen und Faktoren der lokalen Gesellschaften zurück.

Die Frage ist, ob wir als Land eine reine und methodische Investitionslandschaft gestalten. Wenn es diese gibt, wird die Firma bleiben„, erklärte Petros Stratoudakis, geschäftsführender Vorstand der Hellas Gold, auf einschlägige Fragen im Rahmen einer Pressekonferenz der Eldorado in Athen antwortend und fügte an: „Das Land und die Regierung streben nach Investitionen. Ich habe jedoch Vorbehalte, ob sie Investitionen und zwar einer solchen Größe handhaben können.

Herr Stratoudakis stellte klar, sich nicht auf die Anstiftung der Proteste durch politische Parteien zu beziehen, da – wie er sagte – sich unter den Protestierenden Mitglieder aller Parteien befinden. „Es würde von Bedeutung sein, dass die Proteste von Vorschlägen begleitet werden„, führte er an und meinte, „all diese Jahre hörte ich nur sterile Verweigerung und Katastrophengerede„. Weiter vertrat er, an den in letzter Zeit erfolgten Demonstrationen gegen die Investitionen seien die selben – herbeigebrachten – Personen beteiligt gewesen.
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Piranhas im Evros-Fluss in Griechenland

11. August 2012 / Aufrufe: 452 Keine Kommentare

In Griechenland wurde in Thrakien im Grenzfluss Evros erneut ein Piranha gefangen.

Im Süßwasser des Evros gibt es selbstverständlich keine Piranhas. Bei Vyssas im Grenzdreieck zwischen Griechenland, Bulgarien und der Türkei wurde jedoch zum zweiten mal ein der Art Red Belly angehörender 25 Zentimeter langer Piranha gefischt. Die Einschätzungen führen zu dem Offensichtlichen: irgend jemand war ihn leid geworden (oder hatte einen Schreck bekommen) und aus dem Aquarium in den Fluss geworfen. Der erste Piranha ging vor einiger Zeit einem türkischen Fischer in das netz.

Es ist eine von wenigstens zehn verschiedenen Arten, die in Südamerika, im Amazonas und speziell in dessen Nebenfluss in Panama leben„, erklärt der Biologe – Ichthyologe Argyris Kallianotis, Leiter des Instituts für Fischereiforschung (INALE) in Nea Peramos bei Kavala. Die Wissenschaftler geben sich jedoch beruhigend, da die konkrete Art bei Wassertemperaturen zwischen 20 und 27 Grad Celsius lebt, was zum Ergebnis hat, dass sie mit Einbruch der ersten Kältephasen nicht überleben kann.

Im Nestos-Fluss haben wir bereits neun fremde Arten gefunden, während es schwierig ist, auf diesem Niveau den Evros zu studieren„, führt der Forscher des INALE Manos Koutrakis gegenüber der Athener Nachrichtenagentur an. Als Beispiel führt er die amerikanische Forelle an, die im Nestos vorgefunden wurde und die Bevölkerung der einheimischen Forelle stört, weil sie „gebietsfordernder“ ist, sich jedoch – wie er betont – zumindest nicht genetisch mit der griechischen Forelle vermischt.

Oft, meistens aus Unkenntnis, werden Arten aus verschiedenen Gebieten Griechenlands zu dem Zweck der Bereicherung eines Ökosystems verbracht, jedoch ist das Einzige, was damit erreicht wird, die Störung„, fügt Herr Koutrakis an appelliert an alle Aquarienbesitzer, die Fische nicht in Flüssen und Seen auszusetzen, wenn diese größer werden oder sie diese einfach nicht mehr haben wollen, und schlägt vor: „Besser ist es, sie in das Geschäft zurück zu bringen, wo sie gekauft worden.

(Quelle: in.gr)