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Artikel Tagged ‘thessaloniki’

Bombenanschläge in Athen und Thessaloniki in Griechenland

14. Mai 2010 / Aufrufe: 243 Keine Kommentare

Bei zwei Bombenanschlägen in Griechenland detonierten am 13. Mai 2010 im Stadtteil Korydallos in Athen und am 14. Mai 2010 im Zentrum von Thessaloniki starke Sprengsätze.

Am Mittag des Freitag (14.05.2010) detonierte in dem im Zentrum von Thessaloniki bzw. dem Innenstadtbezirk Vardari gelegenen Gerichtsgebäude ein starker Sprengsatz und verursachte erhebliche Sachschäden. Ein 60-jähriger Justizbeamter wurde leicht verletzt. Der Bombenanschlag ereignete sich nicht einmal 24 Stunden nach dem am Vortag im Athener Stadteil Korydallos in der Nähe der dort befindlichen Haftanstalt ausgeübten Terroranschlag.

Laut den publizierten Informationen ging um 13:01 Uhr bei dem griechischen Fernsehsender ALTER ein anonymes Telefonat ein, in dem angekündigt wurde, dass in dem zentralen Gerichtsgebäude von Thessaloniki in 20 Minuten eine Bombe explodieren werde. Eine Minute später rief in Athen ein Unbekannter bei der Redaktion der Tageszeitung Eleftherotypia an und gab bekannt, in der im Keller des Gerichtsgebäudes in Thessaloniki gelegenen Herrentoilette einen Sprengsatz deponiert zu haben, der in 30 Minuten detonieren werde.

Die Polizei sperrte die Gegend umgehend ab und werlangte die Evakuierung des Gebäudes. Etwa 20 Personen der sich in dem Gerichtsgebäude befindlichen Menschenmenge sollen sich allerdings geweigert haben, das Gebäude zu verlassen, da sie den Bombenalarm als eine der üblichen Farcen erachteten. Glücklicherweise wurde außer dem erwähnten Justizbeamten niemand verletzt.

Zwei Bombenanschläge innerhalb von 24 Stunden

Mit dem Bombenanschlag in Thessaloniki ereignete sich in Griechenland der zweite Terroranschlag innerhalb von nur 24 Stunden. Am Abend des Donnerstag (13. Mai 2010) detonierte in Athen um 22:12 Uhr ein Sprengsatz in der Nähe der Gefängnisanlagen im Stadtteil Korydallos. Auch hier wurde glücklicherweise nur eine einzige Person leicht verletzt, die starke Explosion verursachte jedoch umfangreiche Sachschäden und brachte sogar noch in einer Entfernung von bis zu fast einem Kilometer Fensterscheiben zum Zersplittern.

Auf Basis konkreter Indizien erachten die Beamten der mit dem Fall beschäftigten Anti-Terror-Behörde als möglich, dass hinter dem Anschlag die Organisation “Kerne des Feuers” steht, ohne jedoch gleichzeitig jede andere Möglichkeit auszuschließen. Gemäß den selben Einschätzungen war angesichts der Tatsache, dass in den Gefängnisanlagen in Korydallos einige der festgenommenen Mitglieder der Terrororganisation “Kerne des Feuers” inhaftiert sind, das Ziel des Bombenanschlages symbolisch. Vor diesem Hintergrund wird als möglich erachtet, dass die Täter ein Signal der Solidarität setzen und parallel deutlich machen wollten, dass die “urbane Guerillas-Bewegung” ihre Aktivitäten fortsetzt.

Die Feuerwerker schätzen, dass der starke Sprengsatz aus rund 10 Kilo Sprengstoff bestand. Die Polizei forscht nach möglichen Zusammenhängen zwischen dem Bombenanschlag in Korydallos vom 13. Mai 2010 und dem am darauffolgenden Tag verübten Bombenanschlag auf das Gerichtsgebäude in Thessaloniki.

Blutiger Raubüberfall in Thessaloniki in Griechenland

30. April 2010 / Aufrufe: 164 Keine Kommentare

Bei einem Raubüberfall am Abend des 29. April 2010 in Thessaloniki in Griechenland wurden durch eine Handgranate zwei Polizisten schwer verletzt und einer der beiden Täter getötet.

Laut den vorliegenden Informationen drangen am Donnerstagabend (20. April 2010) gegen 10:00 Uhr in dem Stadtteil Evosmos in Thessaloniki drei bewaffnete Täter in einen Supermarkt ein, in dem zu diesem Zeitpunkt die Tageseinnahmen abgerechnet wurden, und verlangten die Herausgabe des Geldes. Ein Anwohner bemerkte das Geschehen und informierte die Polizei. Als die Polizeibeamten am Tatort eintrafen und die Räuber zur Übergabe aufforderten, eröffneten letztere das Feuer. Bei dem darauf folgenden Schusswechsel mit den Polizisten wurde von den Kugeln der Polizeibeamten einer der Täter getroffen, der jedoch noch eine Handgranate  gegen die Polizisten werfen konnte, durch deren Splitter zwei Polizeibeamte schwer verletzt wurden.

Die drei Schwerverletzten wurden in ein lokales Krankenhaus eingeliefert, wo der verwundete Täter schließlich seinen Verletzungen erlag. Der Komplize des getöteten Täters konnte dagegen entkommen und wird von der Polizei gesucht. In der Nähe des Tatortes wurde ein PKW sichergestellt, in dem sich zwei Pistolen, eine automatische Feuerwaffe vom Typ Kalaschnikow und zwei Handgranaten befanden.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem getöteten Täter um einen Schwerverbrecher aus der Ukraine, der sowohl in seinem Heimatland als auch in Griechenland wegen einer Reihe schwerer Straftaten, darunter auch des Mordes an einem griechischen Polizeibamten am 02. April 2009 im Athener Stadtteil Kypseles zur Fahndung ausgeschrieben war.

Straßenblockaden der Bauern in Griechenland kosten Unternehmen in Thessaloniki eine halbe Milliarde Euro

28. Januar 2010 / Aufrufe: 106 Keine Kommentare

Die Straßenblockaden der protestierenden Bauern in Griechenland haben die bei der IHK Thessaloniki registrierten Unternehmen bisher fast eine halbe Milliarde Euro gekostet. Diese Angabe geht aus einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Thessaloniki hervor, welche von dem Unternehmen “Palmos Analysis” mittels eines strukturierten Fragenkatalogs durchgeführt wurde.

Gemäß dem Ergebnis der Erhebung geben 83% der befragten Unternehmen an, dass die Proteste der Bauern und die an zahlreichen Punkten des nationalen Straßennetzes errichteten Verkehrsblockaden sich auf ihren Geschäftsbetrieb ausgewirkt haben. Die insgesamt für die befragten Unternehmen durch die Proteste verursachte wirtschaftliche Belastung beläuft sich auf durchschnittlich jeweils 20.000 Euro, was auf die Summe aller Mitglieder der IHK Thessaloniki hochgerechnet einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von bisher etwa 440 Millionen Euro bedeutet.

Von den befragten Unternehmen, welche eine Beeinflussung ihres Geschäftsbetriebes angaben, führten 8 von 10 Verzögerungen bei der Belieferung ihrer Kunden und 7 von 10 Verzögerungen bei ihrer eigenen Belieferung mit Grundmaterialien und Waren seitens ihrer Lieferanten an. Fast 5 von 10 Unternehmen bekundeten einen Rückgang ihres Umsatzes oder einen Rückschlag in der Zuverlässigkeit des Unternehmens gegenüber seinen Kunden.

Ebenfalls gefragt wurde in der Erhebung nach den Auswirkungen für die Unternehmen infolge der Sperrung der Nationalstraße Thessaloniki – Athen im Tal von Tempi wegen der im Dezember 2009 verzeichneten Bergrutsche. Etwa 75% gaben an, von der Sperrung betroffen worden zu sein, während auf Basis der Antworten bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund von Verzögerungen und erhöhten Transportkosten der Schaden für die Mitglieder der IHK Thessaloniki auf bisher etwa 140 Millionen Euro veranschlagt wird.

Brutaler Mord an einem Taxifahrer in Thessaloniki in Griechenland

25. Dezember 2009 / Aufrufe: 83 Keine Kommentare

Am frühen Morgen des ersten Weihnachtages wurde in dem Stadtteil Pylea in Thessaloniki / Griechenland ein Taxifahrer ermordet in seinem Fahrzeug aufgefunden. Dem 32-jährigen Fahrer waren mit einem Messer schwere Verletzungen am Hals zugefügt worden.

Laut den bisher bekannt gegebenen Informationen war der 32-jährige Taxifahrer mit einem fest um seinen Hals geschlungenen Schal an die Kopfstütze des Fahrersitzes gefesselt und dann mit sechs tiefen Messerstichen in Hals und Gesicht ermordet worden. Die Indizien deuten darauf hin, dass der Mord nicht im Rahmen eines Raubüberfalles verübt wurde, da der oder die Täter das im Fahrzeug befindliche Geld zurückließen.

Vor nicht langer Zeit war im Gebiet von Thessaloniki ein ähnlicher Anschlag auf einen Taxifahrer verübt worden, der von einem nach wie vor unbekannten Täter ebenfalls durch Messerstiche schwer verletzt worden war, allerdings gerettet werden konnte und in diesen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Die Taxifahrer in Thessaloniki haben für den Tag der Beerdigung ihres ermordeten Kollegen einen allgemeinen Streik angekündigt.

Geiselnahme in der Deutschen Schule in Thessaloniki – Griechenland

3. Dezember 2009 / Aufrufe: 66 Keine Kommentare

Ein bewaffneter 55-jähriger Mann drang am Mittwoch, dem 02. Dezember 2009, in die im Vorort Thermi der Stadt Thessaloniki in Griechenland gelegene Deutsche Schule ein und hielt vorübergehend drei Geiseln fest.

Nach Angaben der Polizei nahm der bewaffnete Täter in der Schule drei Geiseln, nämlich den Direktor der Schule, den Kassenwart und einen Lehrer. Nach 40 Minuten ließ er die Geiseln jedoch wieder frei und stellte sich etwas später der Kriminalpolizei Thessaloniki. Der Geiselnehmer hatte anfänglich ein Lösegeld in Höhe von 10 Millionen Euro verlangt.

Von Seite der Behörden wurde bekannt gegeben, dass der selbe Mann bereits zum zweiten Mal die Schule in Angst und schrecken versetzte. Im Mai 2006 war er einen Sprengstoffgürtel tragend in die Schule eingedrungen und hatte den Direktor und noch einen weiteren Angestellten entführt.

Die Schule wurde mit dem Bekanntwerden der Geiselnahme sofort evakuiert, ohne dass einer der Schüler gefährdet wurde, während in dem Gebiet starke Polizeikräfte anrückten und auch einen speziell geschulten Vermittler mitbrachten.

Der deutsche Außenminister Gido Westerwelle äußerte seine Erleichterung über den unblutigen Ausgang der Geiselnahme und bedankte sich in einer diesbezüglichen Pressemitteilung bei den griechischen Polizeikräften für die erfolgreiche Meisterung der Lage.

In Berlin war während der Dauer der Geiselnahme im Außenministerium bereits der für Sachen dieser Natur zuständige Krisenstab einberufen worden.

Pressemitteilung der Polizei

Im Rahmen seiner Mitteilung an die Presse betonte der Leiter der Kriminalpolizei Thessaloniki Dimitrios Tsaknakis, der Täter sei zur Durchführung seiner Pläne entschlossen gewesen. Bisher ist allerdings nicht bekannt, wie sich der Geiselnehmer in den Besitz der Waffen und des Sprengstoffes gebracht hat.

Verbindung Volos – Skiathos per Wasserflugzeug

8. Oktober 2009 / Aufrufe: 371 Keine Kommentare

Wasserflugzeug25 Minuten wird die Reise von Volos nach Skiathos oder von Skiathos nach Volos per Wasserflugzeug dauern. Ab dem 12. Oktober 2009 nimmt die private Fluggesellschaft ArGo Airways den Betrieb der Verbindung mit einem 9-sitzigen Wasserflugzeug und je zwei Flügen in jeder Richtung auf. Der einfache Flug kostet 55 Euro. Weitere Informationen bietet der Beitrag Volos to Skiathos 2.

Sobald die lokalen Anflugstellen fertiggestellt sind, wird die Gesellschaft auch die griechischen Inseln Alonissos und Skopelos anfliegen. Weiter ist geplant, Thessaloniki und Athen ebenfalls in die Flugpläne einzubinden.